
Tafel III.
Fig. 43. Medianschnitt durch das Ende eiDes Zweiges von Fredericella sultana (gef. <1. 30. Yll 1. 88)
Vcrgr. 60.
Fig. 44. Desgl. von Plumatella repens (30. VI. 88). Vergr. 66.
Fig. 45. Desgl. von Pl. fungosa (30. VIII. 88), optischer Schnitt. Vergr. 66.
Diese und die vorigen Figuren sind insofern schematisirt, als die Medianebnen aller Knospen
und Polypide auf eine Hauptebne bezogen wurden, während sie in Wirklichkeit mehr oder
weniger divergiren. In diese Hauptebne sind auch die Funiculi eingezeichnet.
Fig 46. Seitlicher Theil eines Querschnitts durch eine bandförmige Kolonie von Cristatella miicedo (3.
IX. 87). Vergr. 66. Die ausgestreckten Polypide sind ausserhalb der Schnittfläche zu denken.
Ovarium (ov) und Hoden (sp) sind nach anderen Präparaten eingezeichnet.
Fig. 43—46. c Cuticula, ec Ectoderm. m mesodermales Epithel, d Duplicatur an der Mündung der
Cystide. db Duplicaturbänder. dm Duplicaturmuskeln. ts Tentakelscheide, k Kelchmcmbran.
lh Lophophorhöhle. rk Ringkanal, n Centralnervensystem, ep Epistom. ph Pharynx, oe
Oesophagus, ca Cardialklappe. cma Cardialtheil des Magens, ma blindsackförmiger Theil
des Magens, pv Pyloricalklappe. ed Enddarm, a After, f Funiculus. st Statoblast. sp Hoden,
ov Ovarium. s Septum, gl Gleitmembran. — Die Reihenfolge der Individuen ist durch grosse
Buchstaben bezeichnet , worüber im Text. In Fig. 45 sieht man bei I den Mutterpolypen
von A.
Fig. 47. Eine dem Statoblasten soeben entschlüpfte Kolonie von Cristatella. Nach dem Leben. Vergr.
etwa 50. dm Dottermasse, z hinterer Zipfel der Kolonie, dem Primärcystid A angehörig.
47a. Dieselbe Kolonie von der Seite.
47b. Ein entsprechendes Stadium von Plumatella.
Fig. 48—50. Drei junge, aus Statoblasten gezüchtete Kolonien von Cristatella im Grundriss. 48 u. 49
fast gleichaltrig, 50 etwas älter, mit 19 Individuen. Die Altersstufe der Individuen ( A B C
u. s. av. ) ist durch die Grössenverhältnisse ausgedrückt. Die jüngsten, noch nicht ausstreckbaren
Polypide sind scliraffirt gehalten. Einzelnes, Avas im vorliegenden Falle nicht sicher con-
statirt Averden konnte, dessen Existenz aber nach andenveitigen Beobachtungen sicher schien,
ist punktirt Aviedergegeben. Die Kolonien Avurden zuerst nach dem Leben, dann nach Färbung
und Aufhellung in Nelkenöl gezeichnet. — ed Enddarm, ma Magen des Primärpolypen, s primäre.
die Knospungszone einschliessende Septen.
Fig. 51. Junge, vermuthlieh aus einem Statoblasten hervorgegangene Kolonie A'on Cristatella (30. VIII.
88). Bel N. G. in nat. Grösse. Sublimat. Pikrokarmin, Nelkenöl. zN Avie in Fig. 47.
Fig. 52. Desgl., etwas älter.
Fig. 53. Eben ausstreckbares Statoblastenthier A'on Plumatella repens. Links ausgestreckt, rechts eingezogen.
Nach dem Leben. Vergr. 60. Man sieht im Innern die Reste der Dottermasse,
t Tentakeln, ed Enddarm, ma Magen, f Funiculus.
Fig. 54. Junge Statoblasten-Kolonie von Plumatella repens (11. VII. 87). Sublimat, Pikrokarmin, Nelkenöl.
Vergr. 60. Buchstaben Avie oben.
Fig. 55. Medianschnitt durch die Mündung eines Polypen von Plumatella fungosa (15. IX. 88). Vergr.
120. ec Ectoderm. m Mesoderm, s Querfalte des Mesoderms.
Fig. 56. Desgl. (30. VIII. 88). Schwach vergrössert. ov Ovarium. Em junger Embryo im Uterusschlauch.
s Querfalte des Mesoderms.
Ich bemerke hier nachträglich, dass diese Septalfalte sich mit dem Wachsthum des Embryo
oft auch noch ferner vergrössert. Das Cystid wird dadurch in zwei Kammern getheilt und
die im Uterus befindliche Larve von dem höher gelegenen Polypid (A) geschieden. In dieser
Kammeruug Arermuthe ich eine unterdrückte Cystidbildung um so mehr, als ich den Uterus als
eine modificirte Knospe auffasse.
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