
beim <? rötlich ockergelb in der oberen Hälfte, rauchgrau in der unteren, wobei die Fransen in der
Farbe übereinstimmen; Unterseite übereinstimmend mit den Vorderflügeln in ihren verschiedenen
Schattierungen der Färbung, aber ohne den braunen Streif an der Basis der Costa, auch ohne Gitterung.
Beim ? orangegelb, die Costa weißlichgelb, ohne eine vorstehende Quaste von Schuppen, innerhalb
der Ader lc (== V) mit Grau schattiert, die Fransen übereinstimmend: Unterseite blaß ockergelb,
zum Spitzendrittel hin lebhaft orangegelb übergossen, ohne Sprenkelung. Abdomen beim <? rauchgrau,
Analschopf mit gelblichem Anhauch, $ grau an der Basis, weiter hinten mit Orangegelb angelegt.
Beine ockergelb.
Hab. Korea (Gensan) VI. 1886 (Leech) VII—IX 1887 (Ito). 8 Exemplare.
Diese Spezies unterscheidet sich von p o d a n a Sc. dadurch, daß der Costalumschlag des <$
breiter ist, daß die Sprenkelung fehlt, und in der viel lebhafter orangegelben Farbe des Flügels; auch
auf der Oberseite in dem etwas verschwommeneren und schlecht abgegrenzten Muster der Zeichnungen.“
45. Cacoecia breviplicana W 1 s h m. (Archips breviplicanus) Asiatic Tortricidae, Ann. & Mag.
Nat. Hist. (7. s.) V. 1900 p. 382.
(Übersetzung:) „Fühler aschgrau. Palpen kurz; rötlich ockerfarben. Kopf dunkel rötlich
ockerfarben. Thorax oben graubraun, an den Seiten rötlich angelegt. Vorderflügel ziemlich gestreckt,
mit einem sehr kurzen Costalumschlag an der Basis, Saum gerade, leicht eingezogen unter dem Apex,
Tornus gerundet; rötlich ockerfarben, mit einem rotbraunen Fleck nahe der Basis am Dorsum, einem
großen rotbraunen Fleck von der Costa bei V3 verbreitert und verwaschen auswärts im Mittelteil
des Flügels und von da aus mehr oder weniger verbunden mit einem blässeren rotbraunen Fleck
hinter der Mitte der Costa, welcher das Dorsum nicht erreicht, ausgenommen durch eine schmale Linie
an seiner inneren Grenze; die blasse Grundfarbe des Flügels ist gegittert durch unregelmäßig gewellte
rotbraune Linien; ein kleiner rotbrauner Fleck am äußersten Apex und auch der Costalumschlag
ist rotbraun; Fransen rotbraun, am Tornus blassgrau. Spannweite 17 mm. Hinterflügel gelblich
ockerfarben, in ihrer inneren Hälfte graubraun, am Apex mit einem lebhaft rotbraunen Schimmer;
Fransen blaßgrau. Abdomen blaß grau, mit leicht ockerfarbenem Anhauch. Beine weißlich
ockerfarben.
Hab. Korea (Gensan). Ünicum
Diese Spezies unterscheidet sich durch den kurzen Costalumschlag und die schmäleren Flügel
von i n g e n t a n a Chr . ; einigen Varietäten derselben ähnelt sie etwas im allgemeinen Aussehen.“
46. Cacoecia inornata W 1 s h m. (Archips inornatus) Asiatic Tortricidae, Ann. & Mag. Nat.
Hist. (7. s.) VI, 1900 p. 442.
(Übersetzung): „Fühler bräunlichgrau. Palpen den Kopf nicht überragend; blaß bräunlichgrau.
Kopf fahl ockerfarben. Thorax rötlich fahl-ockerfarben. Vorderflügel rötlich fahl-ockerfarben, mit
einer schwachen costalen Andeutung eines leicht dunkleren Bandes von derselben Farbe, verschwommen,
schräg auswärts gegen den Tornus zu, und gefolgt von einem anderen leichten Costalschatten vor dem
Apex; Fransen blaß ockergelb; der Costalumschlag ist nicht fest anliegend. Spannweite 28 mm.
Hinterflügel bräunlich grau; Fransen blasser grau. Abdomen und Beine bräunlichgrau.
Hab. Korea (Gensan) VI. (Unicum).
Diese Spezies scheint mit Cac. lafauryana Rag. verwandt zu sein, ist aber von lebhafterer
Ockerfärbung und ziemlich größer.“
47. Cacoecia gilvana E v. (Tortrix gilva/nd) Bull. Soc. Nat. Moscou 1842 p. 562. Fauna
lep. Volgo-Ural. p. 488; Gn. Ind. p. 5.
„Alae anticae gilveolae, ferrugineo reticulatae, basi, fascia media lituraque costali obliquis
foras fusco-ferrugineis; — posticae griseo-nigricantes.“
(Übersetzung): „Wenig kleiner als consimüana (= s e m i a l b a n a Gn.), der sie ähnelt;
unterscheidet sich hauptsächlich darin, daß alle Flügel dunkler und schmutzig sind; die verdunkelte
Basis und der Costalfleck der Vorderflügel sind unscheinbar, die Mittelbinde aber ist deutlich, außen
weniger verbreitert als bei (consimüana) semialbana.
Fliegt im Kasanschen Bezirk und auf den Vorbergen des Ural im Mai, Juni und Juli.“
Es ist kaum möglich, auf solche Angaben hin sich ein Urteil zu bilden über Berechtigung und
Stellung der Art, nicht einmal darüber, ob sie zu dieser Gattung gehört oder nicht.