
scheiden, es ist fast gleichmäßig roströtlich verdunkelt und nur zwischen den Adern sieht man undeutliche
Längsstrahlen zum Saume (zu kräftig in der Abbildung). Die Fransen sind lebhaft braungelb
mit dunkel braunroter Basallinie. Die Hinterflügel sind ziemlich kräftig gelblich braungrau, ihre
Fransen bräunlichweiß mit braungrauer Teilungslinie; das Abdomen ist braungrau.
Der Falter fliegt im Juni.
Hab. Frankreich, Schweiz, Ungarn, Spanien, Norditalien, Dalmatien; Sibirien (?)
65. Euxanthis additana Kenn. Iris XIII 1900 p. 242.
Vorderfl ügel saumwärts kaum verbreitert, Costa gerade, Apex spitz gerundet, Saum schräg,
gestreckt; Hinterflügel breit, rundlich trapezoid. Spannweite 18 mm. T a f . XV, F i g. 6 $ T y. p e.
Der Thorax ist grünlichgrau, Kopf, Palpen und Hinterrand der Schulterdecken sind weißlicher.
Die Vorderflügel sind gelblichgrau mit einem Stich ins Olivbräunliche, gegen die Wurzel hin grauer,
vor dem Saum am hellsten gelblich weiß; in der Mittelpartie der Costa stehen kaum sichtbare bräunliche
Schrägstrichel; vor der Mitte des D( >rsum steht eine olivbräunliche Schrägbinde, etwas steiler
als der Saum, die aber nur bis zur Radialis reicht; hinter ihr finden sich am Dorsum ganz feine dunklere
Pünktchen, aus denen verloschene Parallelinien costalwärts ziehen. Die Knickungslinie ist hell
mit etwas Glanz, nach außen olivbräunlich angelegt und dieser Schatten zieht sich zur Costa und
daselbst verbreitert bis zur Spitze; die Saumlinie ist gleichfalls olivbräunlich abschattiert. Die
Fransen sind bräunlichweiß (blasser als in der Abbildung) mit ganz feiner Teilungslinie. Die Hinterflügel
sind graubraun, ihre Fransen weiß mit blaßgra uer Teilungslinie. Das Abdomen ist dunkel
braun grau.
Hab. Nordwestafrika (im April und Mai).
66. Euxanthis sparsana Stdgr. Horae Soc. Ent. Ross. XV 1880 p. 239.
Vorderflügel saumwärts etwas verbreitert, gestreckt, Costa gerade, Apex spitz gerundet,
Saum schräg, leicht eingebogen; Hinterflügel breit, Apex stumpf gerundet, Saum darunter etwas
eingezogen. Spannweite 19 mm. Taf. XV, F i g. 7 <J T y p e . (Zu gelblich, Querlinien zu scharf.)
Kopf, Thorax und Vorderflügel sind aschgrau, letztere basalwärts ziemlich einfarbig und dunkler,
weiterhin mit zahlreichen feinen, nur wenig vom Grund abstechenden, etwas dunkler aschgrauen
Querlinien durchzogen, die im Saumfeld am deutlichsten sind und hier stark gebogen von der Costa zum
Dorsum und Tornus, endlich weniger gebogen in den Saum ziehen. Da auch die Adern sehr fein dunkler
erkennbar sind, so zeigt sich im Saumfeld eine feine Gitterung. Die Fransen sind rein weiß, an der
Spitze grauer, an ihrer Basis schmal gelblich (in der Abbildung zu breit und stark) mit sehr fei ner
grauer Teilungslinie. Die Hinterflügel sind braungrau (in der Abbildung zu braun), die Fransen weiß,
mit kräftiger braungrauer Teilungslinie. Das Abdomen ist reiner grau, nach hinten weißlich.
Hab. Nordosten von Kleinasien (Amasia).
67. Euxanthis coenosana Mn. Zool.-bot. Ver. 1867 p. 848.
Vorderflügel saumwärts schwach verbreitert, Costa gerade, Apex spitz gerum Jet, Sau m mäßig
schräg, gestreckt mit schmaler Einbiegung; Hinterflügel ziemlich schmal, Saum flach gerundet, Apex
spitz, etwas vorgezogen. Spannweite 17—18 mm. Taf. XV, F i g . 8 ?.
Kopf, Thorax und Grundfarbe der Vorderflügel sind blaß ockergelblich, ein Schrägstreif und
die Saumlinie sind dunkel rotbraun, die übrigen, meist wolkigen Zeichnungen grüngrau. Der braune
Schrägstrei f steht etwa bei Va des Dorsum, ist schmal und scharf, dem Saum ziemlich parallel und
reicht bis zur Radialis vor der Querader; beiderseits ist der Grund hell, nur am Dorsum stehen einige
dunkle Strichei hinter ihm. Bei % der Costa steht ein breites rechteckiges grüngraues Fleckchen,
mit dem ein ebensolcher Schrägschatten in Verbindung steht, welcher sich wurzelwärts gegen das
Dorsum zieht, dabei blasser wird; in der Mitte der Costa steht ein schmäleres grüngraues Häkchen,
das sich schattenhaft unter der Costa mit jenem Schrägschatten wurzelwärts verbindet; vor der
Spitze stehen noch zwei, unmittelbar über ihr ein grüngrau verdicktes Aderende, von denen aus die
zugehörigen Adern auch gegen die Querader hin gleichfarbig bestäubt sind; aus dem letzten Häkchen
über der Spitze zieht sich ferner eine große grüngraue Wolke, dem Saume parallel gegen das Dorsum,
saumwärts scharf begrenzt, wurzelwärts unregelmäßig ausgeflossen, mit Tornus und Dorsum durch
einige Strichei verbunden. Die Fransen sind an der Basis gelblich, nach außen breit braun, die Basallinie,
wie gesagt, stark, dunkel rotbraun. Die Hinterflügel sind ziemlich dunkel graubraun, die
Fransen weiß mit graubrauner Teilungslinie. Das Abdomen ist hell, gelblichgrau.
Hab. Ungarn, Südostrußland (Sarepta).
68. Euxanthis clavana Const. Ann. Soc. Ent. France 1888 p. 164 t. 4 f. 4, 4a.
Vorderflügel ziemlich breit, saumwärts kaum breiter; Costa konkav, Apex gerundet, Saum
sanft gebogen, Tornus flach gerundet, Dorsum geschwungen; Hinterflügel am Tornus breit, gerundet,
Apex spitz, Saum darunter schräg. Spannweite 19—20 mm. Taf. XV, Fig. 9 <$ (etwas blaß).
Kopf, Thorax und Abdomen sind blaßgrau mit einem Stich ins Bräunliche. Die Vorderflügel
sind blaß rötlichgrau mit einem dunkel braunroten Schrägstreifen vor der Mitte des Dorsum, dem
Saum annähernd parallel, der bis unter die Radialis reicht (in der Abbildung zu hellrot). Die übrigen
Zeichnungen sind etwas dunkler bräunlichgrau als der Grund, fein schwärzlich bepudert und trotz
ihrer wenig intensiven Färbung doch alle scharf abgehoben; grau ist ein Wurzelfeld, in der Mitte
stumpfwin kelig vortretend, ein diesem Rande parallel ziehender Querstreif, nach dem Dorsum hin
blasser, ein blasser ausgefülltes breites Doppelstrichel etwas hinter der Mitte der Costa, dicht dahinter
ein schmäleres einfaches und dann wieder ein breiterer länglich viereckiger Costalfleck und ein Strichei
vor der Spitze; ferner einige Wölkchen über dem Dorsum vor dem Tornus, ein schmaler Saumstreifen
und ein breiterer davor, der fein m it dem Tornus zusammenhängt, und gegen die Costa vor der Spitze
zieht; an der Querader steht ein schwarzer Punkt. Die Fransen sind sehr dunkel schwarzbraun,
mit ebensolcher feiner Basallinie, hinter dieser sehr fein gelblich. Die Hinterflügel sind zart hellgrau,
die Fransen blasser, an der Spitze graubraun, mit braungrauer Teilungslinie.
Hab. Südfrankreich (Seealpen).
69. Euxanthis halophilana Chr. Horae Soc. ent. Ross. IX, 1872 p. 10 t. 1 f. 7.
Vorderflügel gestreckt, schmal, an der Basis sehr schmal, ganz allmählich saumwärts verbreitert,
Costa gerade, Apex spitz gerundet, Saum mäßig schräg, gestreckt; Hinterflügel schmal, Apex sehr
spitz, Saum flach gerundet. Spannweite 20 mm. Taf. XV, Fig. 10 ?.
Kopf und Thorax sind schmutzig braun, Stirn und Palpen ockergelb, letztere außen braun;
die Vorderflügel sind in der Grundfarbe bleich ledergelb, aber im Wurzeldrittel ganz, längs der Costa
und im Saumteil so stark mit dunkel Lederbraun gedeckt, daß diese Färbung den Totaleindruck
bedingt. Auch in dem dunkeln Wurzelteil kann man abwechselnd noch dunklere und weniger dunkle
verwaschene Schrägstreifen bemerken und längs der Costa ziemlich lange, beinahe senkrechte dunkle
Strichel auf hellerem Grund; hinter der Mitte zieht ein dunkler ausgefülltes Doppelstrichel zur Querader,
von der aus der tornale Ast der Knickungslinie gleichfalls verdunkelt ist; aus dem Tornus erhebt
sich ein breiter brauner Streif dem Saum parallel gegen die Spitze, gefolgt von einem blässeren Saumstreif.
Vor der Mitte des Dorsum steht ein großer rotbrauner Schrägfleck, hell umrandet, der zugespitzt
bis zur Radialis zieht; von seiner distalen hellen Umsäumung zieht ein heller Strich unter