
sind rötlichgrau, gegen die Spitze hin etwas dunkler mit Spuren bräunlicher Sprenkel. Die Fransen
sind bräunlichweiß mit dunklerer Teilungslinie. Kopf und Thorax sind dunkler grau als die Vorderflügel,
das Abdomen etwas heller grau.
Hab. Ussuri; Japan.
Es folgen nun noch einige Arten, von denen ich keine Exemplare zum Abbilden und zu
eigener Beschreibung erlangen konnte, weshalb ich mich darauf beschränken muß, die Angaben
oder die Beschreibungen der Autoren wiederzugeben, da wo sie in anderen Sprachen verfaßt
sind, in deutscher Übersetzung:
118. Phalonia aestiva Wlshm. Ann. & Mag. Nat. Hist. (7) VI p. 445.
Fühler weiß, Palpen weiß, das Mittelglied außen braun verdunkelt, Endglied braun. Kopf
und Thorax weiß, der letztere hell bräunbch ockerfarben angelassen. Vorderflügel weiß mit
hell ockerbräunlichen Zeichnungen; drei Costalflecke in gleichen Entfernungen, mit rostfarbigen
Punkten dazwischen, einer vor, einer in und einer hinter der Mitte; ein schräger medio-dorsaler Fleck,
saumwärts gerichtet und bis zur Mitte der Zelle reichend, unter welcher er an beiden Seiten mit silberigem
Grau und einigen dunkelbraunen Schuppen gerandet ist; ein blässerer Fleck vor dem Tornus,
weniger deutlich begrenzt, und einige blaß ockergelbe Flecke im Saum- und Spitzenfeld begleitet
von Silberbeschuppung; Fransen weißlichgelb, braun bestäubt. Spannweite 18 mm. Hinterflügel
bräunlichgrau. Fransen weißlich mit dunklerer Teilungslinie. Abdomen bräunlichgrau. Beine weiß,
die Tarsen braun bestäubt.
Hab. Asiatische Türkei (Haleb, Shar Devesy).
119. Phalonia frigidana Gn. Ind. p. 60; Wal l gr. Tidskr. 1889 p. 23.
Guenee s Diagnose lautet in Übersetzung: Der vorhergehenden (hybridellä) verwandt; aber
größer. Vorderflügel dreieckig, weißglänzend; mit zerstreuten olivenbräunlichen Stellen; mit einem
großen blaugrauen Fleck des Innenrandes und ebensolchen Fransen; Costa und Innenrand schwarz
punktiert. Alle Flügel unten weiß marmoriert, Kopf und Palpen weiß. Aus Dalecarlien (Schweden)
von Dr. Boisduval erhalten.
120. Phalonia (?Phtheochroa) thiana St dgr . Iris XII 1899 p. 348.
Spannweite 21 mm. Die Vorderflügel sind schmäler und länger als die von rugosana und
duponchdiana; da sie auch keine deutlich aufwärts gerichteten Schuppenhaare zeigen, so mag die
Art eine große CochyUs sein. Der Thorax, der Kopf und die Palpen sind weiß. Grundfärbung der
Vorderflügel weiß, das Basaldritteil ist ganz weiß, nur am Vorderrande, der bis zum Apex weiß ist,
stehen, wie überall, einige dunkle Punkte und Fleckchen. Hinter dem weißen Basalteil folgt ein
bräunlichgrauer Mittelteil, der nur durch eine schmale, weiße Querbinde von dem ebenso gefärbten,
dunklen Außenteü getrennt ist. Diese dunklen Teile sind mit verloschenen, lichteren Linien- und
Ringzeichnungen durchsetzt, der mittlere Teil zeigt am Ende der Mittelzelle einige schwärzliche
Strichelchen, der äußere schwärzliche Punkte vor dem Außenrande. Die lichte (weiße) Unterseite
der Vorderflügel ist, mit Ausnahme des Basalteiles, dunkel gitterartig gezeichnet, am stärksten im
Außenteil. Die weißgrauen Hinterflügel sind überall dunkler gitterartig gezeichnet, ähnlich wie bei
rugosana, wo sie viel dunkler sind; die ziemlich langen weißen Fransen führen eine dunklere Basallinie.
Hab. Zentralasien (östliches Thiangebiet).
121. Phalonia singulana HS. IV p. 195 (Phtheochroa); Hein. p. 92.
H e r r i c h - S c h*ä f f e r schreibt: „Argentea, fasciis irregularibus transversis ferrugineis.
Fast nur halb so groß als rugosana, derselbe Habitus und ähnliche Zeichnungsanlage, doch besteht
diese m rein silberweißem Grande nur in lebhaft ockergelber,, fast goldbraunen Querwellen, jene
an der Wurzel, vor der Mitte, und im Afterwinkel am zusammenhängendsten, doch ziemlich deutlich
m derselben Anlage und Stellung wie bei rugosana mid. jmimllcma, namentlich ist auch das Fleckchen
in der Mitte des Vorderrandes deutlich, zwischen welchem und der« Spitze noch vier dunklere Stellen
als Anfänge der Querstreifen stehen. Die Fransen sind lebhafter goldorange gescheckt. Hinterflügel
braungrau. Kopf und Vorderteil des Thorax weiß und goldgelb gemisch#» , 6 Linien.
Ein altes, nicht reines Exemplar in FB.-Sammlung; auf dem Zettelchen steht Wien.“
(Ist wohl kaum aufrecht zu erhalten, sondern gehört wahrscheinlich zu einer sonstigen Spezies.)
122. Phalonia millierana P ey e rim . Pct.. Nouv. Ent. II (1877) No. 164 p. 101.
Die Beschreibung des Autors.lautet in Übersetzung: „11—12 mm. Habitus der hybrOMa Hb
von der sie sich unterscheidet durch ihre rosa Färbung, das Überwiegen der roten Farbe in den
Zeichnungen und die geringere Ausdehnung der letzteren. Oberseite rötlich weiß perlmutterartig, leicht
gemischt mit bräunlichrötlich und hier und da grau bepudert; ein medianes Querband, breit am
Dorsum, sehr schlecht hervorgehoben, rot im Zentrum, unregelmäßig gesäumt durch eine dunkel-
graue wolkige Bestäubung, in der Zeig Verschwindend und an der Costa wieder erscheinend in der
Form ejnjgl kleinen scharfen dunkelgrauen viereckigen Fleckes; ein ähnlicher kleiner Costalfleck
zwischen diesem und der Wurzel; der Saum- und Spitzenteil gemischt mit purpurrot und schillerndem
Blau und bepudert mit dunklem Grau, mit einem subapicalen Bogenstreif, dunkler als das übrige,
von dem er Sich kaum abhebt, und analog demjenigen, den man auch bei den verwandten Spezies
bemerkt.
Hab. Südfrankreich (Cannes).
Mir will scheinen, daß es sich hier nur um, lebhaft gefärbte Ph. KybrMdln Hb. handelt, wie
sie gerade in südlichen Gegenden Vorkommen.