
leicht, beim ? vor der Mitte stärker gebogen, Apex ziemlich scharf, etwas vorgezogep, Saum beim d
schräg, beim ? steiler, geschwungen; Hinterflügel breit, gerundet trapezoid, Saum unter der Spitze
flach eingezogen. Palpen kräftig und lang. Spannweite 16—19 nun. T a f . XIX F i g . 85 <J, 86 $
T y p e n . (Beide etwas zu dunkel.)
Die Vorderflügel des sind bräunlichgrau, im Spitzenteil weißlich grau; an der Costa stehen
fast von der Wurzel an etwas dunkler graue Schrägstrichel, in der Mitte und dahinter größere Häkchen,
deren letzte aber keine Spitze haben; am Dorsum stehen dunkle Pünktchen, aus denen sich im Wurzeldrittel
breitere zusammenfließende graubraune Schattenlinien bis über die Mitte erheben, so ein
Wurzelfeld andeutend, während im mittleren Drittel nur feine Schräglinien aufsteigen; hinter der
Mitte ist der Flügel von einem dunkeln Längsstrichel über der Querader an bis zum Tornus bandartig
bräunlich verdunkelt; auch am Saume entlang zieht ein zarter Schattenstreif, welcher eine ganze
Reihe feiner schwärzlicher Punkte vom Apex bis zum Tornus enthält. Die Fransen sind an der Wurzel
fein hell, nach außen ziemlich dunkel graubraun, mit feiner brauner Basallinie. Die Hinterflügel
sind graubräunlich, die Fransen bleich mit braungrauer Teilungslinie.
Beim ? ist der Vorderflügel ziemlich dunkel graubraun, gegen das Saumfeld hin und in diesem
roströtlich und gegen den Saum selbst weißlich. Die costalen Schrägstrichel sind dunkler, schwärzlich,
die dunkleren Schattenlinien am Dorsum nur im Wurzelfeld deutlicher, schräg, die Verdunkelung
hinter der Mitte ist nicht ausgeprägt, dagegen sind die schwarzen Punkte am Saume entlang sehr
scharf, und die Adern im Saumfeld rostbräunlich verdunkelt; die Fransen sind dunkel, schwarzbraun,
um den Apex heller, weißlich, die Saumlinie ist dick, schwarzbraun.
Kopf und Thorax sind der Vorderflügelwurzel entsprechend heller oder dunkler braungrau,
die Stirn und die Enden der Schulterdecken sind hell, weißlich, das Abdomen ist braungrau bis dunkler
graubraun.
Hab. Amur.
63. Semasia bactrana K e n n . Iris XIII p. 269.
Vorderflügel saumwärts etwas verbreitert, Costa gerade, Saum mäßig schräg, ganz leicht
gebogen, Apex ziemlich scharf; Hinterflügel gerundet, unter der Spitze etwas eingezogen. Spannweite
14—15 mm. T a f. XX Fi g . 1 $ T y p e . (Zu rötlichbraun, und zu dunkel.)
Kopf, Thorax und die ziemlich langen Palpen sind graubräunlich, das Abdomen ein wenig
blasser. Die Vorderflügel sind in der Grundfarbe ganz gleichmäßig graubraun; ein sehr fein dunkler
gerieseltes Wurzelfeld ist durch eine dickere dunkle Linie abgeschlossen, von der Costa bis zur Mitte
schräg, von da zum Dorsum senkrecht, wobei übrigens die Abschlußlinie allmählich erlischt. Aus
einem scharfen dunkeln Häkchen in der Mitte der Costa entspringt ein schattenhaftes schmales
Querband, saumwärts ziemlich scharf begrenzt, mit einem dunklen Vorsprung in der Mitte, wurzelwärts
verwaschen und gegen das Dorsum hin erlöschend; der Raum davor ist von einigen feinen
Wellenlinien von der Costa her durchzogen. Im Saumfeld stehen drei scharfe schräge Costalhäkchen
mit fein dunkel geteilten Zwischenräumen und dunkler angelegte Adern, am dunkelsten gegen den
Apex hin, wo sie etwas verbreitert und zusammengeflossen sind. Der Spiegel hat keine Auszeichnung
außer einigen schattenhaften Andeutungen dunklerer Umrahmung. Die Fransen sind braungrau
mit dunklerer Teilungslinie. Die Hinterflügel sind dunkler graubraun, die Fransen weiß mit bräunlicher
Teilungslinie.
Hab. Südspanien.
64. Semasia lerneana T r. X, 3 p. 120; H S. IV p. 257; f. 293.
Vorderflügel saumwärts ein wenig verbreitert, Costa zuerst leicht gebogen, dann gerade, Apex
gerundet, Saum schräg, gestreckt. Hinterflügel breit, Saum bauchig gebogen, unter der Spitze flach
eingezogen. Palpen sehr lang und stark. Spannweite 15 mm. Taf. XX F i g . 2 <?.
Kopf und Thorax sind zart rötlichbraun, das Abdomen ist graubräunlich. Die Vorderflügel
sind gleichmäßig zart rötlichbraun, mehlig beschuppt, mit zahlreichen und feinen dunkler braunen
Quer wellen aus costalen Schrägstricheln; ein Wurzelfeld ist nicht ausgezeichnet, höchstens durch
eine wenig stärkere, stumpfwinkelig geknickte Linie angedeutet; eine 'gleichfalls stärkere braune
Linie entspringt vor der Mitte der Costa, zieht schräg saumwärts bis zur Flügelmitte, dann eine kleine
Strecke senkrecht, hierauf wieder schräg in den Tornus. Hinter dieser Linie folgen noch zahlreiche
schräge Costalstrichel, deren Verlängerungen in den Tornus und Saum ziehen. Zwischen ihnen ziehen
vor der Spitze ganz feine Silberlinien zum Saum, und dann vereinigt zu einer stärkeren Silberlinie
am Saum herunter zum Tornus; dicht vor dieser Linie stehen einige schwarze Pünktchen übereinander.
Die Fransen sind von gleicher Farbe wie die Fläche, mit feinstaubigen Teilungslinien.
Die Hinterflügel sind blaß bräunlich, die Fransen an ihrer Basis bräunlichweiß, mit sehr feiner
Teilungslinie, nach außen etwas grauer, feinstaubig.
Hab. Niederösterreich, Ungarn, Kroatien, Dalmatien.
65. Semasia seriana K e n n . Iris XIII p. 270.
Vorderflügel saumwärts schwach verbreitert, Costa leicht gebogen, Saum ziemlich steil,
geschwungen, Apex ziemlich spitz; Hinterflügel breit, gleichmäßig gerundet, Saum unter der Spitze
etwas flacher. Spannweite 16—17 mm. Taf. XX F i g . 3 <$ T y p e . (Ein wenig zu gleichmäßig
gedeckt und zu braun.)
Kopf, Thorax und Abdomen sind ziemlich gleichmäßig bräunlichgrau, Gesicht und Palpen
weißlich. Die Vorderflügel sind bräunlichgrau, in den zwei ersten Dritteln ihrer Länge etwas dunkler
als im Saumteil und längs der Costa; an letzterer stehen zahlreiche dunkler graue Schrägstrichel,
die sich in Wellenlinien fortsetzen, welche den Flügel durchqueren; das erste praeapikale Costalstrichel
zieht senkrecht gegen den Tornus als distale Begrenzung des Spiegels, aus dem vorhergehenden
zieht eine sich verbreiternde Linie vor dem Spiegel herunter ins Dorsum vor dem Tornus;
zwischen ihnen steht eine senkrechte Reihe schwarzer Punkte. Die Fransen sind wie die Fläche
gefärbt, nach außen dunkler staubig und haben eine schwärzliche feine Basallinie. Die Hinterflügel
sind blaß bräunlichgrau, nach dem Apex hin dunkler, die Fransen weiß mit grauer
Teilungslinie.
Hab. Andalusien.
66. Semasia strigulatana Ke n n . Iris XII p. 41 t. 1 f. 40.
Vorderflügelform wie bei voriger; Hinterflügel sehr breit, trapezoid, Saum unter der Spitze
flach eingezogen, Apex etwas vorgestreckt. Spannweite 22 mm. Taf . XX Fi g . 4 £ Ty p e .
(Etwas zu dunkel braun, besonders im Saumfeld zu eintönig.)
Diese Art ist der vorigen außerordentlich ähnlich, nur beträchtlich größer; ob es sich trotz
dieser und einiger anderen kleinen Verschiedenheiten um ein und dieselbe Spezies handelt, konnte bei
dem Mangel reichlicheren Vergleichsmaterials nicht festgestellt werden. Als Unterschiede könnten
angeführt werden, daß die aus den praeapikalen Costalstricheln entspringenden dunkleren Linien
mehr parallel und gleichmäßig gebogen gegen Saum und Tornus ziehen, daß der Spiegelraum keine
so deutliche Umgrenzung hat, sowie, daß die Reihe übereinanderstehender schwarzer Punkte dem
Saum näher steht und etwas gebogen ist. Die Wellenlinien vor der Mitte des Flügels verlaufen