
53. Semasia cetratana Ke n n . Iris XIII p. 264.
Vorderflügel saumwärts etwas verbreitert, Costa eine Spur gebogen, Apex ziemlich scharf,
Saum mäßig schräg, gestreckt oder ganz schwach geschwungen; Hinterflügel ziemlich breit, Saum
g e b o g e n , unter der Spitze flach eingezogen. Spannweite 16 mm. T a i XIX Fi g . 76 <? T y p e 1
(etwas zu dunkel). __ , .... ,
Kopf und Thorax sind braungrau, das Abdomen ist grau. Die Grundfarbe der Vorderflügel
ist bleich gelbbräunlich; an der Costa stehen von der Wurzel bis zur Spitze recht kräftige und lange
braune Sohrägstrichel, nach dem Apex hin immer kräftiger werdend; ein Unterschied zwischen Stachel
und TTüWAen ist auch in der zweiten Costalhälfte nicht zu machen. In der Mitte der Costa sind zwei
Strichei besonders stark, ihr Zwischenraum ist braun ausgefüllt und zieht Sich bindenartig zuerst
schräg bis zur Mitte, dann senkrecht zum Dorsum vor dem Spiegel herunter. Von der Wurzel aus
ziehen in der Mitte zwei feine braune Längslinien in diese Binde, und dorsalwärts davon einige breitere
Längswische von brauner Farbe, deren Enden verbreitert zusammenfließen und dadurch den dorsalen
Teil eines schräg abgeschnittenen Wurzelfeldes darstellen. Dahinter bleibt von der hellen Grundfarbe
ein großer schräg viereckiger Fleck übrig mit einigen schattenhaften dunkleren Schräglinien. Der
Spiegel ist viereckig, vorn und hinten bleigrau eingefaßt, costalwärts durch, eine braune Langshme
begrenzt; sein Innenraum ist bleich gelblich mit zwei kräftigen schwarzen Längsstnchen; der Saum
ist s -W l bräunlich. Die Fransen sind bräunlich, fein bestäubt, distalwärts weißlich. Die
Hinterflügel sind braungrau, zur Wurzel hin heller, die Fransen bräunlichweiß mit brauner
Teilungslinie.
Hab. unbekannt.
54. Semasia fraudulentana Ke n n . Iris XIII p. 265.
Vorderflügel saumwärts ein wenig verbreitert, Costa gerade, Apex gerundet, Saum mäßig
schräg, kaum gebogen; Hinterflügel mit gleichmäßig gerundetem Saum, unter der Spitze
nicht eingezogen, kaum flacher. Spannweite 16 mm. T a f . XIX . F ig . 77 ? T y p e (etwas
zu dunkel). n ,, ,
Kopf und Thorax sind bräunlich, das Abdomen ist h e ll« graubräunlich. Die Grundfarbe
der Vorderflügel ist bis zur Schrägbinde bräunlichgrau, im Saumteil heller, bräunlichweiß. Em
Wurzelfeld ist von der Costa bis zur Mitte, durch eine braune Linie schräg, von da durch zwei kräftige
braune Timen mit verdunkeltem Zwischenraum wiederum schräg wurzelwäTts, also ziemlich r e c «
winkelig begrenzt und im Innern sehr fein und reichlich bräunlichgrau gerieselt. Eine braune Schrag-
binde zieht Von % der Costa zum Dorsum vor dem Torrnis; ihre Sauinseite verläuft zuerst schräg
dann am Spiegel senkrecht, ihre Wurzelseite ist nicht so scharf begrenzt, etwas konkav und ziemlich
senkrecht, mit zwei vom vorhergehenden hellen Raum her einspringenden helleren Strahlen in der
Mitte und in der Falte. Der Raum zwischen dem Schrägband und dem Wurzelfeld ist fein dunkler
gerieselt, am Dorsum mit mehreren stärkeren dunkleren Wellenlinien. An der Costa stehen zwischen
Schrägband und Spitze acht dunklere braune Strichei; die Zwischenräume zwischen dem zweiten
und dritten, sowie dem fünften und sechsten sind braun ausgefüllt und diese, ebenso die braune
Flügelspitze stehen in Verbindung mit einem braunen dieieckigen Fleck-über dem Spiegel; die Spitze
des Dreiecks zieht sich als hintere Spiegelumrahmung fast senkrecht aus zum Saum über dem Tornus
Der Spiegel ist bräunlichweiß mit zwei kräftigen schwarzen Längsstrichen übereinander, und ist
von ganz feinen Querlinien gerieselt; über'dem Spiegel sind feine dunkle Aderlinien sichtbar. Die
Fransen sind graubraun, andeutungsweise heller gescheckt,-mit feiner dunkelbrauner Basallmie. Die
Hinterflügel sind bleich bräunlich, gegen die Spitze hin dunkler braun. Die Fransen sind ganz blaß,
bräunlich weiß, mit brauner Teilungslinie nahe ihrer Basis.
Hab. Ala Tau.
55. Semasia intermediana Ke n n . Iris XIII p. 146 t. 5 f. 21.
Vorderflügel saumwärts schwach verbreitert, Costa ziemlich gerade (in der Abb. fälschlich
gebogen), Apex gerundet, Saum schräg, leicht gebogen; Hinterflügel gerundet, unter der Spitze etwas
flacher. Spannweite 13 mm. T a f . XIX Fi g . 78 $ T y p e (etwas zu düster).
Kopf und Thorax sind gelblich graubraun, das Abdomen ist etwas heller, ebenso die Palpen.
Die Vorderflügel sind schmutzig graubraun, an der Costa eine Spur heller. Bei V3 des Dorsum steht
ein saumwärts geneigter dunklerer Schrägwisch als Rest einer Wurzelfeldgrenze; an der Costa stehen
einige feine Schrägstrichel; in der Mitte der Costa entspringt ein schmales dunkler braunes Band,
schräg bis zur Mitte, dann senkrecht zum Dorsum, hier etwas breiter mit drei dunkleren Längsstrichen;
der proximale Rand des Bandes ist unscharf. Hinter dieser Binde stehen drei braune ziemlich
breite Häkchen an der Costa, deren gelblich weiße Zwischenräume dunkel geteilt sind; aus dem zweiten
Zwischenraum zieht eine feine weißliche Linie zur Stelle des Augenpunktes, wohin sich auch der
erste Zwischenraum vor dem Apex erstreckt. Das übrige Saumfeld ist ziemlich dunkel braun, auch
der gegen den Tornus zugespitzte Innenraum des Spiegels, der drei schwarze Längsstrichel enthält
und vorn senkrecht, hinten schräg gebogen fein bleigrau eingefaßt ist. Die Fransen sind braun, nach
außen weißlich. Die Hinterflügel sind blaß bräunlich, spitzenwärts dunkler, die Fransen blaß bräunlichgrau
mit ganz verwaschener dunklerer Teilung.
Hab. Amur.
56. Semasia malitiosana Ke n n . Iris XIII p. 266.
Vorderflügel saumwärts wenig verbreitert, Costa gerade, Saum mäßig schräg, leicht geschwungen;
Hinterflügel flach gerundet, Apex spitz, Saum darunter kaum flacher. Spannweite 20 mm. T a f . XIX
Fi g . 79 $ T y p e (sollte heller, gelblicher sein).
Kopf und Thorax sind trüb bräunhchgelb, Gesicht und Palpen weißlich, das Abdomen ist
grau. Die Vorderflügel sind gelbbräunlich, die breiten Zwischenräume der Costalhäkchen in der
zweiten Hälfte hell weißlich. An der Costa stehen von der Wurzel an schwach dunklere Schrägstrichel,
in der Mitte zwei schwärzliche, deren Zwischenraum ein wenig dunkler ausgefüllt ist, als der Flügelgrund,
und sich undeutlich zu einem Schrägband auszieht, welches mit seinem distalen Rand senkrecht
am Spiegel herunterzieht und sich noch ein wenig unter, diesem am Tornus ausbreitet; der
proximale Rand zieht gegen das Dorsum hin schräg wurzelwärts; bei V8 der Flügellänge steht ein
dunkler Schrägwisch in der Mitte, der letzte Rest einer Wurzelfeldbegrenzung; er ist auf seiner distalen
Seite unbestimmt hell gesäumt. In der zweiten Hälfte der Costa stehen ein feines und zwei starke
braungelbe Häkchen, fein dunkel eingefaßt; die breiten hellen Zwischenräume sind undeutlich geteilt,
der erste und zweite laufen zusammen, so daß das erste Häkchen in einem hellen Dreieck steht. Der
Spiegel berührt den Saum nicht, ist costalwärts quer abgestutzt, tornalwärts gerundet, im Innern
blaß gelb mit zwei schwarzen Längsstricheln, beiderseits fein silbern begrenzt; in der basalen Begrenzung
stehen noch zwei schwarze Punkte, davor eine schwärzliche Längslinie. Die Fransen sind
an ihrer Basis schmal weißlich, nach außen grau, staubig. Die Hinterflügel sind blaß graubräunlich,
die Fransen bräunlichweiß, an ihrer Basis heller mit bräunlicher Teilungslinie.
Hab. Mongolei (Uliassutai).
57. Semasia affectana Ke n n . Iris XIII p. 267.