
liier schmal weiß mit vier Meinen schwarzen Häkchen, dessen letztes sich um den Apex herum zum
Saum biegt. Die Fransen sind gelblich weiß, nach außen grau gescheckt, mit feiner schwarzer Basallinie.
Die Hinterflügel sind dunkelgrau, die Fransen weiß, um die Spitze hellgelblich (in der Abb.
zu rötlich), mit grauer Teilungslinie.
Hab. Nordwestrußland, Schweden.
25. Semasia cruciana L. Faun. Suec. No. 1333; Wo o d f. 873; No 1 ck. Fauna II p. 442;
S n ei l . II, 1 p. 349; Meyr . p. 473; augustana H b . f. 205; T r. VIII p. 221; Du p . IX t. 161
f. 7; Suppl. IV t. 89 f. 1; Z. Isis 1846 p. 247; H S. f. 362; W i 1 k. p. 116; He i n . p. 219; excoecana
HS. IV p. 272; f. 363; He i n . p. 219; gyttenhaliana Wa l l gr. Tidskr. 1890 p. 169.
Vorderflügel breiter oder gestreckter, Costa leicht gebogen, oft nur an der Basis, weiterhin
gerade, Saum ziemlich steil, leicht gebogen oder gestreckt; Hinterflügelsaum flach gerundet, unter
der Spitze nicht oder flach eingezogen. Spannweite 13—15 mm. Taf. XIX F i g . 36 $, 37 $, 38
a b e r r.
So wechselnd wie der Flügelschnitt, so verschieden kann auch die Färbung dieser Art sein.
Kopf und Thorax sind mitunter ganz blaß bräunlichgelb, graugelb, olivgrün bis grünlichbraun, das
Abdomen ist braungrau. Die Vorderflügel haben ein heller oder dunkler olivgrünes Wuxzelfeld, an
der Basis heller, gegen'seinen Rand hin am dunkelsten, hier besonders am Dorsum oft schwärzlich
bestäubt; es ist in der Regel ganz schräg abgeschnitten, so daß es am Dorsum bis zu dessen Hälfte
reicht, manchmal aber auch gegen das Dorsum hin senkrecht abgestutzt. Darauf folgt ein helles Schrägband,
von ganz bleich gelblich- oder bräunlichweiß bis zu gelblich-olivgrün gefärbt, beiderseits durch
eine kräftige Bleilinie eingefaßt, und besonders bei sehr heller Färbung fein bräunlich geteilt, bei
dunkleren Stücken gegen das Dorsum schwärzlich bestäubt. In der Mitte der Costa, oft auch etwas
hinter ihr, entspringt ein bräunlichrotes, oft blutrotes Schrägband, welches gestreckt oder leicht
geschwungen zum Dorsum unmittelbar vor den Tornus zieht; mitunter ist es in seiner Mitte ein wenig
nach beiden Seiten verbreitert; saumwärts ist es durch eine hell glänzende oder dicke silberne Linie
vom Spitzenteil abgesondert. An der Costa liegt, gleichsam als Verbreiterung dieser hellen Begleitlinie
eine dreieckige helle Stelle, meist heller als die antemediale Binde, mit einigen feinen dunMeren
Costalstricheln. Der ganze übrige Saum und Spitzenteil ist so rot wie die Schrägbinde, bei hellen
Stücken gegen den Tornus hin auch olivgrünlich abgetönt, in letzterem Falle auch mit dunMer roten
Schattierungen aus dem Apex und der Costa gegen den Tornus hin; bei dunMeren Stücken zieht
oft ein Silberstreif am Saum herunter und eine kürzere silberne Schräglinie aus der Costa vor der
Spitze gegen den Saum. Die Fransen sind stets vom Apex bis zur Hälfte des Saumes hell, bleichgelblich
bis grüngelblich, von da bis zum Tornus rötlichgrau bis dunkelbraunrot, je nach der Allgemeinfärbung,
an ihrer Wurzel sind die Fransen immer schmal hell.
Es gibt noch stärkere Färbungsvariationen: der ganze Flügel kann fast ganz einfarbig gelblichbraun
bis dunMer braun werden, jedes Rot verschwindet dabei (Fig. 38) und von den Zeichnungen
bleibt nur ein breiterer schräger Silberstreif vor der Mitte und ein schmaler hinter der Mitte übrig,
sowie das hellere Dreieck an der Costa. In den Hochalpen endlich kommen Stücke vor, die fast einfarbig
dunkel, schwärzlich geworden sind und auch von den Silberlinien nur Reste aufweisen. Sie
erweisen sich als hierhergehörig durch die scharfe Teilung in der Färbung der Fransen an Vorder-
und Hinterflügeln. Letztere sind stets dunkelbraun bis schwarzbraun, fast schwarz, ihre Fransen
in der Spitzenhälfte des Flügels hell weiß oder gelblichweiß, in der Dorsalhälfte grau, immer mit
scharfer dunkler Teilungslinie.
Die Raupe ist weißlich mit blassen Wärzchen, der Köpf dunkelbraun, das Nackenschild gelb-
lieh, die Analklappe kaum ausgezeichnet. Sie lebt im’April und Mai an Salix arbuscula und anderen
Sälixarten in Blattknospen, übrigens wird auch Gentiana pneumonanthe als Nährpflanze angegeben.
Der Falter fliegt im Juni, Juli bis in den August.
Hab. Mittel- und Nordeuropu.
(d. Pamplmia Gr n. M e y r;*‘ Saum der Vorderflügel sehr schräg, gebogen, Ader III3 und IV,
der Hinterflügel aus einem Punkt.) ’
.26 .Semasia mercuriana Hb. f. 322; HS.IVp. 2®; f. 320; Hein. p. 218; Meyr . p. 470;
monticola/na D u p. Suppl. IV t. 83 f, 3; \V i 1 k. p. 224; sabw/ixma, W o b d. f. 1021; Wl s g hm.
Monthiy Mag. 1893 p. 177; alticolana S t e p h. List p>. 100.
Vorderflügel verhältnismäßig breit,fj|mmwärts nicht verbreitert, Costa gerade, Apex stumpf
gerundet, Saum ¡"¿hrüg, fast gerade; Hinterflügelsaum flach gerundet, Apex nicht sehr schart Spannweite
12—13 mm. T a f, XIX F i g. 39 g.
Kopf und Thorax sind graugelb, das Abdomen ist hellgrau. Die Vorderflügel sind goldgelb,
im Wurzelfeld und einer mittleren Schrägbinde etwas dunkler, bräunlich bestäubt. In dem schräg
abgeschnittenen Wurzdield finden sich Zwä silberglänzende Längswische übereinander; das folgende
Schlagband der hellen Giundfarbe ist beiderseits von einer breiten Silberlinie eingefaßt; von der
Stelle, wo die distale dieser Linien das Dorsum trifft, erhebt sich eine andere Silberlinie, annähernd
dem. Saume parallel in die Costa ziehend? dadurch wird ein gelbes Dreieck äbgegrenzt, dessen Basis
an der Costa, dessen Spitze am Dorsum, hinter dessen Mitte hegt; durch eine aus der Mitte der Costa
entspringende, tomalwärts gerichtete Silberlinie, .tte an der Querader endet, wird das genannte
Dreieck ungeteilt in eine etwas dunklere, mit schwarzen Stricheln Versehene Schrägbinde, und ein
kleines, spitzes Costaldreieck. Vor dem Saume zieht noch eihe Silberlinie, %j>r dem Apex aus zwei
Wurzeln an der Costa entspringend, gegen den Tomus. Die Silberlinien im Saumfeld sind an ihren
Rändern fein schwarz punktiert. Die Fransen sind bräünlichweiß (in der Abb.sü dunkel), mit schwärzlicher
Basalhnie. Die Hinterflügel Sind hell bräunlichgrau, die Fransen weiß mit braungrauer
Teilungslinie.
Die Raupe ist graugrün, der Kopf hellbraun, das Kackenschild grau; sie lebt von September
bis in den Juni in einem Gfespinnst an Dryas, Oalluna; Zur Verpuppung geht sie in die Erde. Der
Falter fliegt im Juli. Eine hochnordische und Hochgebirgsform.
Hab. Alpen, Schottland, Skandinavien, Finnland, Lappland.
27. Semasia pauperana Dup. Suppl. IV t. 64 f. 10; HS. IV p. 235; f. 374; Wille,
p. 124; Z. Stett. ent. Zeit. 1849 p. 285; He i n . p. 209; Meyr . p. 470. •
Vorderflügel ungewöhnlich lang und schmal, Costa kaum gebogen, Saum sehr schräg, leicht
gebogen; Tornus sehr flach; Hinterflügel mit scharfer, vorgezogener Spitze, .Säum flach gebogen,
unter der Spitze konkav; alle Fransen sehr lang. Spannweite 18 mm. Taf . XIX F i g . 40 J.
(Dürfte reiner weiß sein.||@
Der Kopf ist rötlichgrau, der Thorax dunkelgrau, weißlich gemischt, das Abdomen hellgrau.
Die Vorderflügel sind kreidigweiß; ein großes, schräg und etwas wellig abgegrenztes Wurzelfeld,
am Dorsum bis zur halben Länge reichend, ist grau, gegen die Basis und Costa hin schwärzlich, mit
feinen schwärzlichen Querwellen und einer schwarzen Abschlußlinie. An der Costa stehen sehr zarte
graue Schrägstrichel, hinter der Mitte vier schattenhafte graue Häkchen; aus ersteren zieheh zarte
graue Linien quer über den Flügel; ein niedriger, trapezförmiger brauner Praetornalfleck ist von