
45. Argyroploce schulziatta F. Gen. p. 293; No. 49—50; Z e U Ins. Lapp. p. 983; He i n ,
p. 120; S n e 11. 11,1 p. 294; Meyr . p. 466; pinetanà H. f. 57; ahrensicma H. f. 337, 338; bmdeyana
Dòn . Nat. Hist. X t. 357 f. 1; Wo o d f. 1128; .zinkenana Tr. VIII p. 143;*X, 3 p. 81- I) u p. IX
p. 225 t. 247 f. 1, a, b; H/iS, IV p. 210; FrÜfeL Enn. Tort. p. 71 No. 164,
Vàr. jivaarana H o f f m. Siett. ent. Zeit, 1893 p. 133,
Vorderflügel saumwärts verbreitert, Costa kaum gebogen, Saum seimig, leicbt gebogen; Hinter-
fliigel trapezoid, Saüm unter der Spitzel flach eingezogen. Spannweite 16—21 mm T a f XVI
F ig . 58. H K 9 ? . I ■'
Kopf und Thorax sind gelbbraun bis dunkelbraun, öfters ins Olivbraun spielend, die Schulter-
deoken meist weißlich gerandet. Die Grundfarbe der Vorderflügel ist hell gelblich- bis bräunlichweiß,
perimutter- bis silberglänzend, aber nur in ziemlich unregelmäßigen Querstreifen und Häkchen übrig.
Die Zeichnungen sind gelbbraun bis dunkelbraun, beim S im allgemeinen von hellerem Ton als bei | f ;
und spärlich schwarz bestäubt. Bei der im allgemeinen kleineren Var. pvcwmna sind alle Zeichnungen!
wie auch Kopf und Thorax mehr olivgrün.
Die Wurzel der Vorderflügel trägt einige dunkle Querlinien mit etwas hellerer Ausfüllung
dazwischen; hierauf folgt eine helle, öfters etwas gebogene Querbinde der Grundfarbe und dieser
wieder eine entsprechend gebogene oder gestrecktere dunkle Querbinde, die abermals von einer
hellen gefolgt wird; letztere liegt etwa bei beider Flügellänge, ist durch eine feine dunkle Linie geteilt,
oder wenigstens an Costa und Dorsum durch je ein dunkles Strichei gegabelt. Nun kommt in der
Mitte der Costa der Anfang einer breiteren dunklen Querbinde als großer Costalfleck, der mindester,..
etwas über » Hälfte der Flügelbreifei ragt und auf seiner Saumseite in der Gegend der 'Querader
-einen hellen runden Fleck einschließt, oder doch eine entsprechende Bucht besitzt; ihm stehen in der
Mitte des. Dorsum ein oder zwei dunkle Striche! gegenüber, die sich dann vereinigen und eine Ver-
breiterung über dem Dorsum bilden; wenn sie sich, was oft der Fall fst, mit dem Costalfleck vgr- :
binden, so bleiben doch einige helle Stellen der Grundfarbe in der Flügelmitte als Einschluß übrig;
hinter dieser dunklen Zeichnung zieht aus einem hellen Doppelstriehel der Costa eine glänzende
breite Linie der Grundfarbe zum Dorsum; weiter stehen an der Sosta noch drei breite und greift
dunkle Häkohen ziemlich senkrecht und auch der Apex ist dunkel; aus dem ersten hellen Zwischenraum
vor der Spitze zieht eine, oft mehrfach sich spaltende helle Linie zum Saum unter den Apex;
das erste und zweite dunkle Costalhäkchen neigen sich zusammen und fließen in eine größere dunkle
Stelle unter der Costa vor der Spitze zusammen und mit diesem Fleck vereinigen sich ein großer dunkler
Praetornalfleck, eine feinere weniger dunkle Linie aus dem Tornus und ein dunkler Saumfleck, der
mit-breiter, oder gegabelter Basis auf dem Saume sitzt. Der Grund zwischen all diesen Zeichnungen
des Saumfeldes ist weißlich, glänzend, die dunklen Zeichnungen selbst sind an ihren Rändern
oft heller abgetönt und ein wenig verwaschen, in anderen Fällen recht scharf abgesetzt. Die Fransen
sind grau mit schwarzer Basallinie, unter der Spitze und über dem Tornus mehrfach weißlich durchschnitten.
Die Hinterflügel sind nicht sehr dunkel grau, beim $ gegen Spitze und Saum dunkler
gesprenkelt, die Fransen ganz hell gelblichweiß (in der Abbildung zu gelb), an der Spitze öfters grau,
mit dunkler Teilungslinie. Das Abdomen ist grau.
Die Raupe lebt wahrscheinlich an Vaccinium uliginosum oder Calluna. Der Falter fliegt in
Moorgegenden von Ende Mai bis Anfang August.
Hab. Alpen (bis 7200 Fuß Höhe), Deutschland, Holland, Nordirland, Schottland, Nordwest-
Rußland, Skandinavien, Lappland,