
und costalwärts von einer dicken, mattglänzenden blaugrauen Bleilinie umrahmt. Die Fransen
sind um und unter dem Apex grau, fein weiß durchschnitten, sonst weiß, nur am Tornus wieder
etwas grau; eine feine schwarze Teilungslinie ist nur im grauen Teil deutlich sichtbar. Die Hinterflügel
sind hellbraun, die Fransen bräunlichweiß mit brauner Teilungslinie.
Hab. Amurgebiet.
34. Semasia ramella L. Syst. Nat. ed. X, 540; T n g s t r . Bidr. p. 72; He i n . p. 210;
S n e 11. II, 1 p. 316; Meyr . p. 484; triquetrana Hb. f. 280, 336; Dup. IX t. 249 f. 3; Z. Isis
1846 p. 215; T r. X, 3 p. 52; rarnana HS . IV p. 279; payktdliana Wilk. p. 117; S t a i n t .
Man. I I p. 219. •
Ab. costana Du p . IX t. 263 f. 1.
Vorderflügel saumwärts kaum verbreitert, Costa gebogen, Saum mäßig schräg, geschwungen;
Hinterflügel mit mäßig gerundetem Saum, unter der Spitze flacher. Spannweite 15 mm. T a f . XIX
Fi g . 50 $; 51 cJ ab. costana.
Kopf und Thorax sind bleich gelblich bis weißlich, das Abdomen ist bräunlichgrau. Die
Vorderflügel sind mehr oder weniger hell bräunlich, gegen das Dorsum und im Spiegel weißlicher;
an der Basis sind eine oder einige feine dunklere Querlinien und bei V3 des Dorsum steht ein dunkelbrauner
großer Fleck von dreieckiger Gestalt, etwas gebogen wie die Hälfte eines Halbmondes;
dahinter ist die hellste Stelle des Dorsum mit etwa vier schwärzlichen Pünktchen. An der Costa
stehen bis zur Mitte feine braune Schrägstrichel, in der Mitte zwei stärkere Schräghäkchen, aus denen
eine schattenhafte, nur eine Spur dunklere Schrägbinde zum Dorsum vor dem Tornus zieht; hier
wird sie dunkler, ist saumwärts scharf abgeschnitten, wurzelwärts verwaschen; diese Stelle erscheint
häufig als einziger Rest der Binde, wie ein unbestimmter Praetornalfleck. In der zweiten Hälfte
der Costa stehen ein feines und drei starke dunkelbraune Häkchen und der rundlich braun ausgefüllte
Apex; die hellen Zwischenräume sind meist fein dunkel geteilt; aus dem dritten Häkchen vom Apex
aus zieht eine feine braune Schräglinie saumwärts, biegt sich aber vorher schräg tornalwärts, wird
hier grau, etwas glänzend und bildet die distale Umrahmung des Spiegels; die basale wird durch
eine bleigraue Linie aus dem 4. Costalhäkchen gebildet. Der Innenraum des Spiegels ist zart grau
mit etwa vier feinen schwarzen Stricheln. Die Fransen sind braungrau, gegen den Tornus hell, mit
feiner schwarzer Basallinie, die unter dem Apex hell durchbrochen ist. Die Hinterflügel sind ziemlich
hell braun, die Fransen bräunlich mit etwas dunklerer Teilungslinie.
Bei der Ab. costana Dup . ist die ganze breitere Dorsalhälfte des Vorderflügels samt dem
Spiegel einfarbig dunkel violettbraun, die Cöstalhälfte hell bräunlich weiß mit den Stricheln und
Häkchen der Stammform; die Fransen sind fast ebenso braun, unter dem Apex hell durchschnitten.
Die Raupe ist bräunlich weiß, Kopf und Nackenschild sind heller bis dunkler braun; die Analklappe
ist bräunlich, wenig auffallend; sie lebt im April und Mai in den Würstchen von Betula. Der
Falter fliegt im Juli und August.
Hab. Mittel- und Nordeuropa; Südost-Sibirien.
35. Semasia rasdolttiana Chr . Bull. Soc. Nat. Moscou 1881, II p. 427.
Vorderflügel saumwärts etwas verbreitert, im allgemeinen recht breit, Costa gebogen,
Saum mäßig schräg, leicht geschwungen; Hinterflügelsaum gerundet, unter dem vorgezogenen
Apex flach konkav. Spannweite 23 mm. Taf. XIX F i g . 52 $ Or i g i n a l * (Grund etwas
zu trüb.)
Kopf und Thorax sind sehr hell bräunlichweiß, das Abdomen ist etwas bräunlicher. Die
Vorderflügel sind hell graubräunlich, an der Costa stehen dunkle Schrägstrichel, die bis in die Mitte
reichen, in der zweiten Hälfte dunkelbraune Häkchen mit fein geteilten Zwischenräumen; aus den
Häkchen ziehen etwas verwaschene braune Schräglinien gegen den Spiegelraum und den Saum;
der Raum zwischen ihnen nach der Spitze hin ist bräunlich verdunkelt. In der Mitte der Costa stehen
zwei schwarze Schrägstrichel mit braun ausgefülltem Zwischenraum, bis zur Flügelmitte reichend
und hier durch einige zusammengeflossene schwarze kräftige Längsstriche abgeschlossen. Bei a/ 3
des Dorsum steht ein großer viereckiger schwarzbrauner Fleck, dessen' hintere Ecke durch eine
gebogene Linie mit jenen Strichen in Verbindung steht. Der Spiegel ist nicht besonders umrandet
oder ausgezeichnet, bräunlichgrau, von ganz schwachen Schattenlinien durchzogen. Die Fransen
sind braungrau, tornalwärts heller mit feiner Basal- und Teilungslinie. Die Hinterflügel sind hell
graubräunlich (in der Abb. zu rötlich und zu dunkel), die Fransen sind bräunlichweiß mit dunkler
Basal- und verwaschener Teilungslinie.
Hab. Amurgegend.
36. Semasia signatana Dgl . Zool. III, 1845, p. 844; Wa l l gr. Tidskr. 1890 p. 167;
Meyr. p. 484; padana Z. Isis 1846 p. 243; H S. IV p.281; f. 383; kroesmanniana He i n . p. 147;
N o 1 c k. Fa u n a II p. 445.
Vorderflügel ziemlich breit, saumwärts kaum verbreitert, Costa leicht gebogen, Saum ziemlich
schräg, schwach geschwungen; Saum der Hinterflügel gleichmäßig gerundet, unter der Spitze flacher.
Spannweite 16 mm. T a f . XIX Fi g . 53 <J.
Kopf und Thorax sind braungrau, ins Olivgrünliche ziehend, das Abdomen ist grau. Die Vorderflügel
sind hell bräunlich- oder grünlichgrau, die dunkeln Zeichnungen grünlichbraun bis reiner braun.
Ein Wurzelfeld ist ziemlich gut abgegrenzt durch eine dunkle Schräglinie von der Costa bis zur Falte
und von da wieder ein wenig zurücktretend durch eine stärkere, wurzelwärts breit verwaschene
braune Bandlinie; das Wurzelfeld ist nicht dunkler, aber durch eine Anzahl costaler Schräglinien
und dorsaler Wellenlinien durchzogen; darauf folgt ein helles Querband der Grundfarbe, an der
Costa breit, an der Falte eingeengt und dann wieder etwas verbreitert am Dorsum; sein distaler Rand
ist ziemlich gerade und senkrecht; an der Costa stehen feine dunkle Schräglinien, am Dorsum undeutliche
Wellenlinien. Vor der Mitte der Costa entspringt aus zwei kräftigen braunen Schrägstricheln
eine dunkle Querbinde, gegen ihre Mitte hin saumwärts verbreitert und mit ihrer distalen Grenzlinie
bis zum Tornus reichend; der dorsale Teil ist übrigens durch eine helle Schräglinie, aus der Mitte
des Dorsums in den Spiegelraum ziehend, als dunklerer breit dreieckiger Praetornalfleck von der
übrigen Binde abgetrennt.. In der Mitte der Binde stehen zwei schwarze Striche dicht übereinander,
und diese setzen sich in eine feinere, aus einzelnen Stricheln zusammengesetzte schwarze Linie fort,
die gegen den Apex hin gerichtet ist, aber vorher endet. In der zweiten Hälfte der Costa stehen reichlich
dunkle Schrägstrichel und ebensolche Häkchen bis zur Spitze, deren Verlängerungen in einen
braunen Schatten über der schwarzen Linie zusammenlaufen; die letzten ziehen zusammen in den
Saum unter einen hell weißen Augenpunkt, welcher die Fransen und ihre Teilungslinien durchschneidet;
der Apex selbst ist braun. Der Spiegel hat keine besondere Umrandung, sein heller Raum
ist von etwa vier parallelen braungrünlichen Linien durchzogen. Die Fransen sind bräunlichgrau,
gegen den Tornus weißlich, mit dunkler Basal- und feiner grauer Teilungslinie. Die Hinterflügel
sind grau, die Fransen weiß mit bräunlicher Teilungslinie.
Die Raupe ist jung grünlichweiß, später weißlich, der Kopf blaßbraun, Nacken- und Anal