
Vorderflügel verhältnismäßig breit, saumwärts nicht verbreitert, Costa gerade, Saum ziemlich
steil, leicht geschwungen; Hinterflügel ziemlich breit, trapezoid. Spannweite 14 mm. Taf . XIX
Fi g . 80 ? T y p e (sollte yiel bleicher sein).
Kopf, Thorax und Abdomen sind fast weiß, eine Spur gelblich. Die Vorderflügel sind ganz
bleich, gelblichweiß mit kaum sichtbaren gelblicheren Querwellen von der Wurzel bis zur Mitte;
bei y3 des Dorsum steht eine etwas deutlichere bräunlichgelbe Schräglinie, die bis über die Hälfte
der Flügelbreite reicht und in der Falte ein schwärzliches Pünktchen hat. Längs der Costa stehen
feine bräunliche Schrägstrichel, das letzte ziemlich weit vom Apex entfernt, alle ganz parallel gerichtet;
von der Mitte der Costa zieht eine sehr blasse bräunlichgraue Linie schräg saumwärts bis über die
halbe Flügelbreite, tritt dann bis zur Falte wurzelwärts zurück und von da senkrecht zum Dorsum.
Der Apex und der Saum bis über die Mitte sind zart bräunlich, und costalwärts vom Spiegelraum
liegt ein bräunlicher Längsschatten, der unter dem weißen Augenpunkt mit dem Saumschatten
in Verbindung steht; von ihm zieht auch eine bräunliche gebogene Schattenlinie durch den Spiegelraum
tornalwärts, mit einigen winzigen schwarzen Pünktchen, dahinter ist ein Silberfleck; basal-
wärts ist der Spiegel nicht abgeschlossen. Die Saumlinie ist um den Apex herum, dann unter dem
hellen Augenfleck bis über die Hälfte des Saumes kräftig und tiefschwarz, weiterhin kaum sichtbar,
gelblich; die Fransen dahinter sind gelbweißlich, nach außen mit Ausnahme am Tornus, bräunlich.
Die Hinterflügel sind sehr bleich, bräunlich weiß (in der Abb. zu dunkel), die Fransen weiß mit zarter
bräunlicher Teilungslinie.
Hab. Südlicher Kaukasus.
58. Semasia infirmana Ke n n . Iris XIII p. 153 t. 5 f. 29.
Vorderflügel saumwärts deutlich verbreitert, im ganzen schmäler als bei voriger, Costa gerade,
Saum schräger, geschwungen; Hinterflügel schmäler, Saum flach gerundet, unter der Spitze leicht
eingezogen. Spannweite 13 mm. T a f . XIX Fig . 81 ? T y p e (zu dunkel und zu braun).
Kopf und Thorax sind grauweiß, das Abdomen ist etwas grauer. Die Vorderflügel sind bleich
bräunlichweiß, die Adern, besonders im Saumfeld zart graubräunlich und verwaschen bestäubt,
wodurch der Flügel saumwärts dunkler wird. Die feinen Costalstrichel sind schärfer und dunkler
braungrau, stehen nicht so regelmäßig, erstrecken sich bis zur Spitze, die letzten neigen sich zusammen
gegen den Augenpunkt, wohin aus dem sechsten Strichei eine dunkle Schräglinie zieht. Ein Strichei
in der Mitte der Costa reicht geschwungen bis zur Querader und tritt in einen verwaschenen, aus
mehreren Längslinien zusammengesetzten Schatten in und über der Falte ein, welcher sich in zwei
SchattenlinienLzum Dorsum hinter dessen Mitte zieht; davor steigt vom Dorsum noch eine zarte
verwaschene Schräglinie auf. Der Spiegel ist nur durch eine braungraue Schattenlinie angedeutet,
in der einige schwarze Pünktchen stehen; hinter ihr steht eine senkrechte feine Silberlinie. Die Fransen
sind bleich gelblich, nach außen dunkler, bräunlichgrau, dem Tornus zu allmählich blasser, am Augenpunkt
heller durchschnitten; ihre Basallinie ist fein schwärzlich und zieht bis zum Tornus durch.
Die Hinterflügel sind zart bräunlichgrau, die Fransen weiß mit sehr zarter bräunlicher Teilungslinie.
Hab. Turkestan (Askabad).
59. Semasia ephedrana Chr . Hör. Soc. Ent. Ross. XII, 1877, p. 291 t. 8 f. 64.
Vorderflügel schmal, gleichmäßig breit, Costa fast gerade, Saum mäßig schräg, stark
geschwungen; Hinterflügel schmal, Saum flach gebogen, unter dem Apex nicht flacher. Spannweite
15 mm. T a f . XIX Fi g . 82 T y p e (zu braun).
Der Kopf ist schwärzlich behaart, der Thorax bleich ockergelblich, das Abdomen weißlichgrau.
Die Vorderflügel sind ganz gleichmäßig bleich bräunlich-ockergelblich, an der Stelle des Spiegels
liegt eine bohnenförmige bräunliche Verdunkelung, wurzelwärts konkav; an der Costa stehen ganz
feine braune Pünktchen, die gegen den Apex hin zu etwas längeren Schrägstricheln werden; aus
den letzten ziehen äußerst feine bräunliche Schattenlinien in den Saum. Die Fransen haben die
Farbe der Fläche, nach außen sind sie, abgesehen vom Tornus, leicht bräunlich. Sie haben eine feine
dunkelbraune Basal- und dicht dahinter eine ebensolche Teilungslinie. Die Hinterflügel sind sehr
bleich bräunlich, gegen Spitze und Saum noch blasser, die Fransen weißlich mit zarter bräunlicher
Teilungslinie.
Hab. Nordost-Pe rsien.
60. Semasia astragalana S t g r. Berl. ent. Zeit. 1870 p. 282.
Vorderflügel saumwärts ein wenig verbreitert, Costa gerade, Saum schräg, ganz leicht
geschwungen, fast gerade; Hinterflügel breit gerundet, Apex ziemlich spitz. Spannweite 16 mm.
T a f . XIX Fi g . 83 cJ O r i g i n a l . (Zu dunkel und zu rotbraun.)
Kopf und Thorax sind graubräunlich, das Abdomen ist etwas heller. Die Vorderflügel sind
gleichmäßig- graubräunlich, gepudert, mit ganz undeutlichen, eine Idee dunkleren Schräglinie]),
die vom Dorsum aufsteigen und dem Saum parallel ziehen; eine davon bei ’/ 3 und eine andere bei
Vs der Länge sind ein wenig dunkler und deutlicher. An der Costa stehen zahlreiche feine parallele
dunklere Schrägstrichel, die gegen den Apex hin teilweise zu stärkeren Häkchen werden, deren Zwischenräume
heller, weißlich sind. Die Zwischenräume und zwei Linien, die eine am Saume entlang, die
andere hinter der praetornalen dunkleren Schräglinie, haben etwas Glanz. In der Spiegelstelle, die
sonst nicht ausgezeichnet ist, stehen einige schwarze Punkte in einer dem Saum parallelen Reihe
übereinander. Die Fransen sind an ihrer Basis hell, weißlich, nach außen blaß bräunlich, dann wieder
heller. Die Hinterflügel sind bräunlich weiß, gegen Spitze und Tornus eine Spur dunkler; die Fransen
sind weiß, am Dorsum bräunlich, mit zart bräunlicher Teilungslinie.
Hab. Sarepta.
61. Semasia demissana Ke n n . Iris XIII p. 268.
Vorderflügel saumwärts verbreitert, Costa fast gerade, Apex ziemlich spitz, Saum mäßig
schräg, geschwungen; Hinterflügel breit, Saum stark gebogen, unter der Spitze wenig flacher. Spannweite
14 mm. Taf . XIX Fi g . 84 d Ty p e . (Zu braun und hart.)
Kopf und Thorax sind sehr bleich bräunlich, das Abdomen ist noch blasser. Die Vorderflügel
sind gleich mäßig bleich graubräunlich mit einem Stich ins Rötliche, von äußerst zarten grauen
Wellenlinien durchzogen, die aus ebensolchen schrägen Costalstricheln entspringen. Aus der Wurzel
zieht eine bräunliche Strieme über der Falte bis etwas über l/ 3 der Flügellänge und mit ihrem Ende
steht ein ebenso, gefärbter^Schrägstreif aus % des Dorsum in Verbindung; als Rest oder Andeutung
einer dunkleren Schrägbinde findet sich in der Gegend der Querader und dorsalwärts davon ein
bräunlicher Wisch, der z-förmig geknickt ist und ganz fein mit einem Strichei in der Mitte der Costa
in Verbindung steht (in der Abb. zu dick). Über dem Tornus stehen einige dunkle Pünktchen in
einer dem Saum parallelen Reihe übereinander. Die Fransen sind sehr bleich bräunlichweiß mit
braungrauer Basallinie. Die Hinterflügel sind bleich bräunlichweiß, die Fransen ganz blaß mit zarter
Teilungslinie.
Hab. Andalusien.
62. Semasia elutana K e n n. Iris XIII p. 147 t. 5 f. 22, 23.
Vorderflügel saumwärts verbreitert, hinter der Querader deutlich geknickt, Costa beim d
Zoologie». Heft 51. 65