
weniger gebogen und die Querrieselung ist reichlicher. Die Hinterflügel sind dunkler braun, ebenso
Kopf, Thorax und Abdomen.
Wenn sich weiterhin die Intensität beider Formen herausstellt, muß der Name seriana als
Synonym wegfallen.
Hab. Portugal.
67. Semasia resupinatana Ke n n . Iris XIII p. 270.
Vorderflügel saumwärts deutlich verbreitert, Costa ganz schwach gebogen, Saum sehr schräg,
leicht geschwungen; Hinterflügel gerundet, Saum unter der Spitze flach eingezogen. Spannweite
17 mm. Ta f . XX F i g . 5 $ T y p e . (Zu dunkel.)
Kopf, Thorax und Abdomen sind gleichfarbig bräunlichgrau. Die Vorderflügel sind blaß
bräunlichgrau, im Saumfeld am hellsten. Ein etwas dunkleres Wurzelfeld ist durch eine stärkere
braungraue rechtwinkelig geknickte Linie abgegrenzt und von einigen dunkleren Linien durchzogen.
Ein wenig vor der Mitte der Costa beginnt eine dunklere, ziemlich steile Schrägbinde, die leicht
gebogen und nicht überall scharf begrenzt zum Dorsum zieht, in ziemlicher Entfernung vom Tornus.
In dem vorhergehenden helleren Raume stehen einige feine Costalstrichel und im dorsalen Teil
mehrere dickere senkrechte Linien. Hinter der Schrägbinde folgen an der Costa zunächst ein Paar
dünnere Strichei, die sich noch bis zu der Binde verlängern, dann zwei breite braungraue viereckige
Flecke, deren Enden zusammenfließen und dadurch einen hellen, fein geteilten Zwischenraum ganz
umschließen; hierauf der braungraue Apex, dessen Färbung sich am Saum entlang zieht und in der
Nähe des Tornus zugespitzt endet; vor dem Apex steht noch ein dunkles Teilungsstrichel-des hellen
Zwischenraums. Die große Spiegelstelle ist blaß bräunlichgrau, von einer verwaschenen dunkleren
Linie, dem Saum annähernd parallel, durchzogen und in dieser stehen einige schwarze Punkte. Die
Fransen sind bräunlichgrau, staubig, mit feiner dunkler Basallinie. Die Hinterflügel sind blaß
bräunlich, die Fransen wenig heller, mit dunkler brauner Teilungslinie.
Hab. Valesia.
•68. Semasia Seeboldi R ö s s 1. Stett. ent. Zeit. 1877 p. 373; S e e b o l d Ann. Soc. Espagn.
1879 p. 120 t. 1 i. 1.
Vorderflügel saumwärts verbreitert, Costa fast gerade, Saum schräg, gestreckt; Hinterflügel
gerundet, Saum unter der Spitze kaum flacher. Spannweite 11 mm. T a f . XX F i g 6 ? (Grund
etwas zu dunkel).
Kopf und Thorax sind grau, das Abdomen ist weißlichgrau. Der Grund der Vorderflügel
ist sehr bleich graugelblich; von der Wurzel an stehen zahlreiche in Stückchen zerrissene dunkler
braungraue Querlinien, die an der Costa bis zur Mitte, am Dorsum etwas weniger weit reichen, so
daß hier vor der folgenden Schrägbinde ein heller dreieckiger Raum bleibt, in dem nur ganz feine
Wellenlinien stehen. Die bräunlichgraue Schrägbinde steht ziemlich steil, ist etwas geschwungen,
an Costa und Dorsum ein wenig schmäler als in der Mitte und über letzterer fein hell durchschnitten.
Hinter ihr stehen zuerst einige feine Schrägstrichel an der Costa, dann drei scharfe bräunliche Häkchen
mit weißlichen, fein geteilten Zwischenräumen und der schmal bräunliche Apex. Das Saumfeld
ist hinter der Schrägbinde hell, dann gegen den Saum hin allmählich dunkler bräunlich, wobei die
Adern etwas heller hervortreten; über dem Tomus stehen zwei schwärzliche Pünktchen übereinander.
Die Fransen sind weißlichgrau mit dunklerer Saum- und Teilungslinie. Die Hinterflügel sind blaß
bräulichgrau, die Fransen weißlich, fast ohne Teilungslinie.
Hab. Nordspanien.
69. Semasia tarandana M ö s c h 1. Stett. ent. Zeit. 1877 p. 178. ? S t g r. Iris V. p. 390.
Vorderflügel gestreckt, saumwärts schwach verbreitert, Costa gerade, Apex scharf, Saum
sehr schräg, leicht geschwungen; Hinterflügel lang, Saum flach gerundet, unter der Spitze flach
eingezogen, Apex vorgestreckt. Spannweite 29 mm. T a f . XX Fi g . 7 <?. (Etwas zu dunkel,
besonders im Saumfeld.)
Der Köpf ist blaß braungelblich, der Thorax dunkler graubraun, das Abdomen mehr bräunlich-
grau. Die Vorderflügel sind bis zu einer Linie,rffie von der Milte der Costa schräg zum Dorsum vor
dem Tomus zieht, schmutzig graubraun; wobei die Adem unscharf dunkler'bestaubt sind; ein kleiner
rhombischer Fleck bei% der Flügellänge zwischen der Feilte und Ader « ist schwärzlich, die Abschluß-
linie des Saumfeldes schwärzlichbraun. Das Saumfeld ist längs der' Costa, hinter der Schräglinie
und am Tomus hell graugelblich, in seiner Mitte gegen den Saum hin dunkler braungrau, mit dunkleren
Aderlmen und einem dunkelbraunen schmalen Streif vom Apex aus am Saum entlang. An der
Costa stehen drei sehr große, wenig scharfe graübräunliche Häkchen. Die Fransen sind an ihrer
Basis braungrau, dann fein hell,'nach außen wieder breiter braungrau. Die Hinterflügel sind bräunlichgrau,
die Fransen hell, bräunlichweiß, nach außen etwas dunkler, mit brauner Teilungslinie.
Hab. Labrador. (? Daunen Stgr.)
70. Semasia aspidiscana Hb. f. 256; Tr. VIII p. 200; Wo o d f. 978; Dup . IX t. 249
.f. 6; HS. IV p. 247; He i n . p. 172; S n ei l . II, 1 p. 303; M e y r. p. 487; tiebritana H S , f. 241.
Var. mbesccm Go n s t. Bull. Soc. Ent. Fran|l§189Bft. 81.
Vorderflügel saumwärts etwas verbreitert, Costa in der ersten Hälfte schwach gebogen, weiterhin
gerade, Saum mäßig schlag, geschwungen; Hinterflügel verhältnismäßig schmal, Saum flach gebogen,
unter der Spitze gestreckt. Spannweite 18 18 mm. Taf . XX F i g , 8 9 | w . rubescaji
(Original).
Bei der Stammform sind Kopf und Thorax trüb rostbraun, ersterer mit den Palpen blasser,
das Abdomen ist blaß gelblichgrau. Die Vorderflügel sind von der Wurzel an bis hinter die Mitte
bräunlich, mit einigen dunkleren Längsstrahlen aus der W ü r ^ zwischen denen der Grund fein heller
ist; an der Costa stehen dunklere Schrägstrichel, in der Falte und am Dorsum vor der Mitte je ein
dunkelbrauner Längswisch, als Andeutung der Grenze eines Wurzelfeldes. In der Mitte des Dorsum
ist der Grund in einem unregelmäßig vierejkigen Fleck heller, mehr bräunliehgrau, von feinen dunkleren
Schräglinien durchzogen; zuweilen setzt sich die hellere Färbung bandartig, aber undeutlich,
gegen die Cösta fort. Abgeschlossen ist dieser Flügelteil durch ein dunkel rostbraunes steiles Schrägband
von der Mitte der Costa zum Dorsum vor dem Tomus; es ist wurzelwärts verwaschen, saumwärts
deutlicher begrenzt, aber auch hier Unregelmäßig; besonders gegen das Dorsum hin besteht
es mehr aus dunkeln Längswischen. In der zweiten Hälfte der Costa steht ein dunkelbraunes Schräg-
strichel und drei scharfe dunkelbraune Häkchen; die Zwischenräume sind hell weiß, fein schwärzlich
geteilt. Aus den drei ersten praeapikalen Zwischenräumen ziehen hell glänzende Silberlinien con-
vergent zu einem Punkt vor dem Saum unter dem Apex zusammen, aus dem vierten eine schräge
Silberlinie gegen die Mitte des Saumes und dann hinter dem Spiegel herunter gebogen gegen den
Tornus und eine andere hinter dem dunkeln Schrägband, nach einer Unterbrechung vor dem Spiegel
senkrecht zum Tornus. Der Baum zwischen all diesen Linien ist rostbraun, der Spiegel im Innern
ockergelb mit drei starken schwarzen Längsstrichen. Die Fransen sind weißlichgrau, gegen den Apex
bräunlich, mit einer feinen dunkeln Basallinie, einer schwächeren Teilungslinie und bräunlichen ■
Spitzen. Die Hinterflügel sind blaß grau, beim iö i weißlich, gegen Saum und Spitze dunkel