
nicht-braun, sondern schwärzlich, und von der Mitte der Costa aus ist die Andeutung eines dunkleren
Schrägbandes bemerkbar.
Die Raupe ist rötlichbraun mit mehr oder weniger deutlichen blassen Punkten, die auch fehlen
können, Kopf und Nackenschild sind schwarz, das Analschild ist heller oder dunkler braun. Sie
lebt vom April bis in den Juni an Obstbäumen und Laubholz aller Art; die der Var. lariciana mehr
an Lärchen, aber auch an Laubholz. Der Falter fliegt im Juni und Juli, fast überall häufig.
Hab. Mittel- und Südeuropa (mit Ausnahme von Griechenland), Skandinavien; Nordamerika.
2. Tmetocera prognathana S n e l l . Tijdskr. XXVI p. 227 t. 13 f. 8.
Vorderflügel wie bei voriger, Saum aber steiler, fast senkrecht, nicht geschwungen; Hinterflügel
mehr trapezoid, Apex nicht so spitz. Spannweite 16 mm. T a f . XX Fi g . 47 <? O r i g i n a l .
(Etwas zu dunkel.)
Kopf und Thorax sind bleich ockergelb, das Abdomen ist trüber, bräunlichgrau. Die Vorderflügel
sind bleich graugelblich mit zarten, etwas dunkleren Querwellen; besonders im Wurzelteil
stehen drei etwas stärkere, leicht gebogene, von denen die letzte als Abgrenzung eines sonst nicht
verdunkelten Wurzelfeldes gelten kann. An der Costa stehen zahlreiche, fast senkrechte dunklere
Strichei, etwa in der Mitte zwei stärkere und längere, deren Zwischenraum verwaschen bräunlich
verdunkelt ist. Am Dorsum steht ein hoher, aber schmaler gelbbräunlicher Praetornalfleck, der
auf seiner Saumseite schwärzlich gerandet ist. Dahinter steht eine bleigraue fast senkrechte Linie
und mehr saumwärts eine zweite schmälere, die dem Saum parallel fast bis zur Costa reicht. Der
zwischen beiden liegende keilförmige Raum ist braungelblich mit einigen schwarzen Pünktchen
in seinem costalen Teil. Die Fransen sind bräunlichgrau mit schwarzer Teilungslinie. Die Hinterflügel
sind ziemlich hell bräunlich, die Fransen blaß bräunlichweiß mit brauner Teilungslinie (in
der Abb. zu dunkel).
Hab. Ostsibirien.
XVII. Gattung; Notocelia (Hb.) Meyr .
Aspis T r.
Die Vorderflügel des c? haben einen Costalumschlag, in dem ein Haarbüschel verborgt n ist,
und die Hinterflügel besitzen am Dorsum gleichfalls einen langen dunkelbraunen Haarbüschel, der
nahe der Flügelwurzel angewachsen ist und in einer Rinne, welche durch Aufbiegung des Dorsalrandes
gebildet ist, auf der Oberseite entlang liegt; der Dorsalrand der Hinterflügel ist dabei etwas
verdickt.
Auf den Hinterflügeln entspringen die Adern III3 und IVX entweder aus einem Punkt oder
auf gemeinschaftlichem Stiel, Ader III2 nahe dabei; Ader II und Ader IIL entspringen dicht beisammen.
Vgl. Taf. II Fig. 24, 25.
Bezeichnend für die meisten Arten ist ein großer dunkler Praetornalfleck, der allerdings manchmal
auch mehr in die Mitte des Dorsum gerückt, andererseits auch mehr zerrissen sein kann.
1. Notocelia uddmanniana L. Fauna Suec. No. 1332; Snel l . II, 1 p. 299; Me yr . p. 488;
H b . Vög. u. Schmett. f. 92; F. R. p. 269 t. 91; H S. IV p. 218; Wi lk . p. 69; He i n . p. 133;
achatana H b. f. 49; solandriana F. Syst. Ent. p. 648; T r. VIII p. 157; F r r. 1 .114, f. 2; D u p. IX
t. 245 f. 2.
Vorderflügel breit, dreieckig, Costa gleichmäßig sanft gebogen, Saum ziemlich steil, gestreckt
oder etwas geschwungen; Hinterflügel breit, Saum bauschig gebogen, unter der Spitze flach eingezogen.
Spannweite bis 20 mm. Taf. XX Fig. 48 49 c? var. (beide etwas zu dunkel, Fig. 48 sollte
grauer sein).
Kopf und Thorax sind bräunlich grau, das Abdomen ist gewöhnlich reiner grau. Die Vorderflügel
sind zart bräunlich aschgrau, gegen die Wurzel an der Costa etwas dunkler; ein im Innern
nur wenig dujikleres Wurzelfeld ist rechtwinkelig durch ein braungraues Band abgeschlossen, das
an der Costa schmal, vor der über der Flügelmitte liegenden Knickung an bis zum Dorsum breiter
und wurzelwärts verwaschen ist; bisweilen fehlt der costale Teil des Abschlußbandes; im Wurzelfeld
stehen einige leicht dunklere Schrägwellen. In der Mitte der Costa steht ein dunkler braungraues
Schrägband, das etwas über die Querader reicht, wurzelwärts etwas verwaschen ist und mehrere
dunldere Schräglinien führt; am Dorsum steht ein großer dunkel kastanienbrauner Praetornalfleck,
fein hell umrandet, sein distaler Rand ist gerade, sein proximaler gebogen, seine Spitze reicht beinahe
bis zum Ende des Schrägbandes. Der schräg viereckige Raum vor dem Fleck ist von grauen Schräglinien
durchsetzt. In der zweiten Hälfte der Costa stehen drei scharfe, schwarzbraune Schräghäkchen
und der ebenso gefärbte Apex, dessen Farbe sich zugespitzt am Saum herunterzieht; die Zwischenräume
sind weiß, fein dunkel geteilt; aus dem ersten nach der Mitte zieht ein graues Band, fein dunkler
geteilt und allmählich breiter werdend hinter dem Praetornalfleck in den Tornus; aus dem zweiten.
Zoologica. Heft 64.