
ist von ericetana, als diese von ni'idulana; ich hin der Meinung, daß es sich hier nur um eine einzige
Spezies handelt, deren Name Sem. nitidulana Z. sein muß.
Bei ericetana H S. ist die Grundfarbe der Vorderflügel ein wenig grauer, gegen die Costa hin
heller, öfters mit etwas rötlichem Glanz, die Zeichnungen sind schwärzlicher braun, die den Spiegel
durchziehende: punktierte Linie ist dunkler; die Hinterflügel sind.grauer und ohne obeTseitS: sichtbare
Sprenkel. Bei der var. languentana S t g r. ist die Grundfarbe gleichmäßig dunkler aschgrau
mit Ausnahme der hellen Zwischenräume der praeapikalen Häkchen, das Wurzelfeld ist ganz braun
gedeckt, das dunkle Schrägband auf seiner basalen. Seite teilweise nicht scharf begrenzt, der Spiegel
weniger deutlich metallisch umrahmt, eben infolge-des gleichmäßig grauen Grundes.
Die Baupe ist hellbräunlich, mit blassen grauen Punkten, Kopf und Nackenschild sind heller
oder dunkler braun, letzteres oft auch nur seitlich und hinten braun, die Analklappe wenig bemerkbar;
sie lebt im Juni und- September an Populus tremula an niederen Büschen unter einem umgeschlagenen
Blattrand; auch an Salix, wahrscheinlich auch an Erica, ^Rhododendron, Vaccinium. Der Falter
fliegt im April und Juli.
Hab. Alpen, Norddeutschland, Holland, Nordeuropa, Kleinasien; var. lamgumtana: Alpen, Tirol.
41. Semasia subsequana Hw. p. 448; B a r r . Monthly Mag. X p. 245; W a r r. ibid. XXIV
p. 6; M e y r. p. 485; abiegama Du p . Suppl. IV p. 409 t. 83 f. 4; abiegnana Z. Stett. ent. Zeit. 1849
n;244; H S . IV p. 281; f. 128; He i n , p.217; pygmaeana Wi l k . p. 116y $;t a i n t. Man. II p. 247.
' Vorderflügel saumwärts deutlich verbreitert, Costa ganz schwach gebogen. Saum (fein schräg,
leicht geschwungen; Hinterfliigel spitz, mit gerundetem Saum, unter dem Apex flaeh. Spannweite
12 mm. T a f . XIX Fi g . 59 S. (Etwas zu düster.)
Kopf und Thorax sind bräunlichgrau, das-Abdomen ist weißliehgrau. Die Vorderflügel sind
bräunlichgrau mit ziemlich lebhaftem Süberglanz, an der Costa ein wenig dunkler; das Wurzelfeld
ist nicht verdunkelt, von einer bis zur Mitte schrägen, von da zum Dorsum-Senkreehteh braunen,
wurzelwärts etwas verwaschenen Linie begrenzt, die jedoch nicht scharf geknickt ist; in ihm findet
sich noch eine oder zwei bräunliche Querlinien. Von der Mitte der Costa zieht zum Tomus eine schmale
dunkelbraune, basalwärts etwas verwaschene Sohrägbinde, die gegen das Dorsum hin einige schwärzliche
Fleckchen enthält; der vorhergehende breite Baum hat dunklere schräge Costalstrichel und
zarte dorsale Wellen. In der zweiten Hälfte der Costa stehen scharfe schwarzbraune Häkchen, deren
Zwischenräume hell weißlieh und fein dunkel geteilt sind; der Apex ist braun. Aus dem ersten
praeapikalen Häkchen zieht ein brauner Streif, sich verbreiternd, zur Mitte des Saumes, ans dem
folgenden ein verwaschener bräunlicher Streif in den Tomus, mit feinen schwärzlichen Aderstricheln
versehen; "jsaumwärts von diesem liegt eine schmale Silberlinie, basalwärts em breiter Silberfleck.
Unter dem Apex zieht noch eine feineSilberlinie in den Saum. Die Fransen sind bräunlich, gegen
den Tomus weißlich mit feiner dunkler Basal- und Teilungslinie. Die Hinterflügel sind weiß, an
Spitze und Saum bräunlich; die Fransen sind rein weiß mit bräunlicher Teilungslinie.
Die Baupe ist gelblichgrün, Kopf und Nackenschild sind schwarz; sie lebt im Jum und Juli
an Pinus abies.: Der Falter fliegt im Mai.
Hab. Mitteleuropa (mit Ausnahme von Kußland und Hofland), Kroatien, Mittelitahen.
42. Semasia explicatana Ke n n . Iris XIII p. 141 t. 5 f. 18.
Vorderflügel saumwärts. etwas verbreitert, Costa ganz gerade, Saum mäßig schräg, schwach
geschwungen; Hinterflügel flach gerundet, unter der Spitze wenig flacher. Spannweite 13—14 mm.
Ta f . XIX Fig . 60 ? T y p e - (Im Saumfeld etwas zu dunkel.);
Kopf und Thorax sind braungran, das Abdomen ist etwas grauer. Die Vorderflügel sind im
Wurzelfeld und an der Costa bis zur Mitte braun, im übrigen rein weiß mit braunen Zeichnungen.
Das Wurzelfeld ist ahgegrenzt durch eine von der Costa bis zur Mitte schräge nur wenig dunklere
Binde, die von da bis zum Dorsum viel dunkler und etwas breiter wird und fast senkrecht auf dem
Dorsum steht. Von der Mitte der Costa bis zum Dorsum vor dem Tornus zieht eine dunkelbraune
scharfe Schrägbinde; ihr proximaler Rand ist leicht geschwungen, ihr distaler stumpf gebrochen
und im dorsalen Teil ein wenig konkav; am Dorsum ist ein dreieckiger Teil der Binde dunkler schwarzbraun.
Der Raum zwischen Schrägbinde und Wurzelfeld ist von mehreren braunen Wellenlinien,
aus schrägen Costalstricheln kommend, durchzogen. In der zweiten Hälfte der Costa stehen zwei
braune Häkchen und dazwischen abwechselnd drei feinere Strichei; aus dem ersten Strichei vor dem
braunen Apex zieht eine feine braune Bogenlinie zum Augenpunkt, aus dem Häkchen davor ein
geknickter breiterer Streif zum Saum und daran herunter zum Tornus; aus dem vorhergehenden
Häkchen und dem Teilungsstrichel vor ihm vereinigen sich die Linien zu einem gebogenen Streifen
zum Tornus, der im Spiegelraum zwei schwarze Strichei führt. Die Fransen sind blaß braun, an
ihrer Wurzel schmal weiß, unter dem Apex zweimal und am Tornus zweimal weiß durchschnitten.
Die Hinterflügel sind weißlich, gegen Apex und Saum bräunlich, die Fransen weiß, mit bräunlicher
Teilungslinie.
Hab. Mittlerer Ural (Güberli).
43. Semasia fractifasciana Hw. Lep. Brit. p. 466; Wi lk. p .283; He i n , p.216; S n e l l l l ,
1 p. 345; W a l l g r . Tidskr. 1890 p. 172; Me y r . p. 485; cwphana Du p . Suppl. IV t. 63 f. 1;
Z. Isis 1846 p. 245; H S. IV p. 276; f. 134; quelcetana C u r t. Ann. u. Mag. (2) V, 1850 p. 1X2.
Vorderflügel beim $ etwas, beim 9 kaum oder gar nicht verbreitert, Costa kaum gebogen,
Saum schräg, leicht geschwungen; Hinterflügel nicht sehr breit, Saum schwach gebogen, unter der
Spitze flach eingezogen. Spannweite bis 18 mm. T a f . XIX F i g . 61, 62 99.
Bei dieser Art sind, wie bei quadrana H b., die beiden Geschlechter in der Deutlichkeit der
Zeichnung recht verschieden; es gibt übrigens auch 99> welche in dieser Hinsicht den <5<$ ähneln
(Fig. 62). Im allgemeinen sind die 9 ? scharf und deutlich gezeichnet. Bei ihnen ist die Grundfarbe
der Vorderflügel hell weißlich, mit Seidenglanz. Das Wurzelfeld, im Innern hell mit braunen
-gebrochenen Querlinien, ist durch ein breites dunkles Band von rostbrauner bis dunkelbrauner Farbe
leicht gebogen und etwas wellig abgegrenzt. Ein wenig v o r der Mitte der Costa entspringt eine
Schrägbinde von gleicher Farbe, am Dorsum vor dem Tornus etwas breiter als an der Costa, in der
Mitte mit einem kleinen Zahn saumwärts und hier meist mit einem schwarzen Fleckchen oder Strich.
Das Quer band davor, am Dorsum ein wenig breiter, ist hell glänzend mit einer, am Dorsum mit
mehreren braunen Teilungslinien. In der zweiten Hälfte der Costa steht zuerst ein schmales braunes
Häkchen, aus dem eine graue, etwas glänzende Linie, dem dunkeln Schrägband annähernd parallel,
zum Tornus zieht, dann kommt ein stärkeres, hierauf ein recht breites dunkelbraunes Häkchen,
aus denen ein gelbbrauner Streifen, mit mehreren feinen schwarzen Aderlinien an seiner subcostalen
breitesten Stelle versehen, verschmälert zum Tornus zieht; der Apex ist braun und diese Färbung
erstreckt sich ohne Unterbrechung ziemlich breit am Saum herunter bis gegen den Tornus. Die
hellen Zwischenräume der Costalhäkchen sind fein dunkel geteilt. Die Fransen sind bräunlich, am
Tornus weißlich, bräunlich durchschnitten. Die Hinterflügel sind blaß graubraun, ungesprenkelt,
die Fransen bräunlich weiß mit feiner dunkler Teilungslinie.
Bei manchen 99 (Fig. 62) und beim $ ist die helle Grundfarbe der Vorderflügel mehr oder