
blasser Basallinie. Die Hinterflügel sind graubraun, ihre Fransen weiß mit graubrauner Teilungslinie.
Kopf und Thorax sind blaß bräunlichweiß mit einem Stich ins Grünliche, das Abdomen ist
graubraun.
Hab. Turkestan (Samarkand). •
57. Euxanthis armeniana Jo a n n . Bull. Soc. Ent. France 1891 p. 83.
Vorderflügel saumwärts kaum verbreitert, Costa auffallend konkav, Apex dadurch vorgeschoben,
gerundet, Saum mäßig schräg, gebogen; Saum der Hinterflügel gerundet, unter der Spitze
flach eingezogen (in der Abbildung zu wenig). Spannweite 21 mm. T a f . XIV, F i g . 51 <£.
Kopf und Palpen sind bleich, gelblichweiß, der Thorax ein wenig grauer; die Vorderflügel
sind blaß gelblichweiß mit einem Stich ins Bräunliche, an der Basis etwas mehr gelblichbräunlich.
Bis zur Mitte stehen an der Costa zahlreiche wurzelwärts geneigte feine blaßbräunliche Strichei,
aus denen sehr verloschene Schräglinien zum Dorsum ziehen. Etwas vor der Mitte des Dorsum steht
ein schmales rostbräunliches Schrägband, aus zwei verwaschenen Linien zusammengesetzt, das bis
zur Radialis zieht, dort sehr blaß wird, aber deutlich mit einem Doppelhäkchen in der Mitte der
Costa unter stumpfem Winkel in Verbindung steht. Ein großer nierenförmiger, aber nur schattenhaft
bräunlicher Praeapikalfleck zieht gebogen bis vor den Tornus zum Dorsum, dahinter noch eine
ebenso undeutliche Schräglinie zum Saum; am Dorsum steht hinter der Schrägbinde eine Anzahl
feiner Strichei, aus denen bräunliche Schatten costalwärts ziehen; der Grund beiderseits der Schrägbinde
ist am hellsten, fast ebenso hell ist er hinter dem Praeapikalfleck bis zum Tornus. Die Fransen
sind bräunlich weiß, nach außen bräunlich gescheckt, mit sehr feiner Saumlinie und etwas dunklerer,
fleckiger Teilungslinie. Die Hinterflügel sind blaß bräunlichgrau, heller gesprenkelt, gegen den
Tornus weißlich; die Fransen sind weiß mit blaß braungrauer Teilungslinie. Das Abdomen ist
bräunlichgrau.
Hab. Kleinasien.
58. Euxanthis discopunctana Ev. FaunaVolg.-Ural.p. 528; incretana Led. Wien.Monatsschr.
1857 p. 83; coagidana Chr. Hör. Soc. ent. Ross. VIII 1872 p. 11 1.1 f.8; punctiferana Rag. Monthly
Mag. XVII 1881 p. 232.
Vorderflügel relativ kurz und breit, saumwärts etwas verbreitert, Costa mehr oder weniger
leicht konkav, Apex gerundet, Saum nicht sehr schräg, leicht gebogen; Saum der Hinterflügel gerundet,
unter der Spitze schwach eingezogen. Spannweite 13—17 mm. Taf. XIV, Fig. 52 <$
(Type von Lederers incretana), F i g . 53 <$ (Type von Ragonots punctiferana).
Kopf und Thorax sind gelblich- bis grauweiß, Stirn und Palpen blasser, letztere außen bräunlich.
Die Vorderflügel sind weiß bis schmutzigweiß, die Zeichnungen blaß bräunlichgrau. An der Costa
stehen in der basalen Hälfte einige größere Fleckchen, die sich zu breiteren Querstreifen, etwas wurzelwärts
geneigt verlängern können; durch Zusammenfließen wird ein verschieden großes graues Wurzelfeld
gebildet; etwas vor der Mitte der Costa zieht ein graues Schrägband, an der Radialis stumpf
geknickt zum Dorsum vor dessen Mitte; dahinter steht am Dorsum ein großer dreieckiger grauer
Fleck; an der- Querader findet sich ein schwarzer Punkt; aus einem Praeapikalhäkchen entspringt
ein bindenartiger, unregelmäßig verbreiterter grauer großer Fleck, der sich zugespi'tzt bis zum Tornus
auszieht, mitunter in mehrere graue Stellen zerteilt; der Saum ist grau gefleckt. Die Fransen sind weiß,
nach außen grau gescheckt, mit feiner bräunlicher Basallinie. Die Hinterflügel sind graubräunlich,
die Fransen weiß mit blasser, bräunlicher Teilungslinie. Das Abdomen ist graubräunlich.
Hab. Sarepta, Kirgisensteppe; Portugal.
59. Euxanthis pyramidana Std.gr. Berl. ent. Zeit. 1870 p. 280.
Vorderflügel saumwärts etwas verbreitert, Costa gerade, Apex spitz gerundet, Saum mäßig
schräg, gestreckt; Hinterflügel rundlich trapezoid, Apex ziemlich spitz, etwas vorgezogen. Spannweite
18 mm. Taf. XIV, F i g . 54 Original.
Kopf, Thorax und Vorderflügel sind kastanienbraun, letztere vor dem Saum etwas heller,
gelblichbraun. Bei Vs der Costa steht ein weißlicher dreieckiger kleiner Fleck, welchem aus dem
Dorsum nahe der Wurzel ein weißer Schrägstreifen entgegenkommt, ohne ihn ganz zu erreichen;
bei V2 des Dorsum erhebt sich ein ähnlicher weißer Schrägstreif, etwas schräger als der Saum, der
sich in der Falte ein wenig verbreitert und sich saumwärts wendend in der Gegend der Querader
endet; an ihn lehnt sich ein weißer Strich auf dem tornalen Ast der Knickungslinie an, so daß beide
eine dreieckige braune Stelle am Dorsum einschließen; an der Costa steht hinter der Mitte und vor
der Spitze je ein Paar weißlicher scharfer Häkchen, und aus der Spitze läuft am Saum herunter zum
Tornus eine weiße, etwas zackige Linie. Alle weißen Stellen haben etwas Glanz. Die Fransen sind
braun mit schwarzbrauner Basallinie. Die Hinterflügel sind graubraun, ihre Fransen wenig heller
mit graubrauner Teilungslinie; das Abdomen ist hellbraun.
Hab. Sarepta.
60. Euxanthis perturbatana Kenn. Iris XIII 1900 p. 134 t. 5 f. 10.
Flügelschnitt der vorigen, nur Apex der Hinterflügel etwas stumpfer, Palpen viel länger.
Spannweite 20—22 mm. T a f . XIV, F i g 55 $ T y p e .
Kopf und Palpen sind bräunlichgelb, letztere außen braun; der Thorax und die Schulterdecken
sind schwärzlich kastanienbraun, ersterer geschöpft und mit hellerer Mittellinie, letztere
gelblich gerandet. Die Vorderflügel sind dunkel schwarzbraun, teilweise mit etwas hellerer kastanienbrauner
Mischung mit weißen, glänzenden Zeichnungen. Nahe der Wurzel zieht eine trüb weißliche
Querlinie, in ihrer Mitte saumwärts ausgebuchtet, von Costa zum Dorsum; bei V4 der Costa
folgt eine ihr parallele, heller weiß und breiter, die bald doppelt wird dadurch, daß sie eine blasser braune
Mittellinie bekommt; gleich hinter ihr folgt ein zweiwurzeliges weißes Schrägstrichel; hinter % der
Costa steht ein größerer weißer Fleck mit einem braunen Teilungsstrichel; er verlängert sich in
gerader Richtung über die Querader als Doppellinie zum Dorsum vor den Tornus; an der Querader
steht ein schwarzer Punkt; von hier aus zieht ein einfacher weißer Ast wurzelwärts zur Mitte des
Dorsum; bei 4/ 5 der Costa beginnt eine weiße Linie, zuerst senkrecht, dann etwas saumwärts ausgebogen,
hierauf dem Saum parallel ziehend bis in den Tornus; vor letzterem Stehen zwei winzige helle Punkte
übereinander; vor dem Apex steht noch ein weißes Costalhäkchen, in der Spitze ein weißes Fleckchen
und unter ihr am Saum noch zwei helle Pünktchen. Hinter der. Querader steht in dunklem Grund
ein weißes bohnenförmiges Fleckchen. Die Fransen sind an ihrer Basis dunkelbraun, dahinter blasser
braungrau. Die Hinterflügel sind bleich graubräunlich mit groben helleren Sprenkeln; die Fransen
sind fast weiß mit sehr blasser bräunlicher Teilungslinie. Das Abdomen ist blaß bräunlich.
Hab. Süd-Ural (Guberli) Ende Juli.
Neuerdings sah ich aus der Sammlung des Herrn B a n g - H a a s einige Stücke (<$$), die
ich trotz einiger Verschiedenheiten ebenfalls hierher rechne. Vor allem ist die Färbung viel heller,
das Braun der Vorderflügel rötlich kastanienbraun, fast rotbraun, das Weiß hat sehr starken Perlmutterglanz.
Der erste weiße Streifen zieht am Dorsum zur Wurzel, der zweite, etwas breitere, ist
ein wenig zerrissen und steht an der Costa mit dem folgenden weißen Schräghäkchen in Verbindung,
so daß hier eine breitere weiße Stelle mit vier braunen Costalstricheln entsteht; der weiße Schräg