
der Angabe von W i l d e r m o u t h gut überein. Leider gibt dieser Autor nicht die Kugelgröße
seines Versuchstieres an. Tabelle 4 für 25° konst. Temp. und Tabelle 5 für Zimmertemperatur geben
eine Übersicht über die Gesamt jungenzahl, die von einem $ geboren wird.
Von welchen Faktoren ist nun die Jungenzahl (Gesamtzahl) abhängig? — Auch hier soll der
•Temperaturfaktor zunächst keine Berücksichtigung erfahren.
Zuerst aber müssen wir die Vorfrage beantworten: Wie lange dauert die Geburtsperiode bei
den einzelnen $ und von welchen Faktoren ist sie abhängig?
Tabelle 4.
Kugelgröße in /t
am Tag der Ge- 1 _r
1b ur,t dj er erspteHn Maximal-
Jungmilben §röße
Gesamtzahl
der
Jungmilben
Dauer
. der
.Geburtsperiode
Bemerkungen
III2 5 ........................ 1001 1012 227 33 Tg. (18. Tg. letztes $)
XXI2 5 ....................... 1012 1012 67 27 . „ (24. „ 1 s?)
ViII2 5 ....................... 927 927 84 26 H (19 .. ?) “
XXIV„5 ....................... 980 980 242 25.-26 „ '
XII2 5 .............. 980 980 181 2 4 „ .g (19. „ f S) 1 ‘
v i l 2 5 ....................... 863 863 (916) 220 23 „
XIII2 5 ....................... 916 937 231 19 „
X IV ,* ........................ 852 852 98 17 „ ( w . h i l f ;
x 25........................... 895 895 118 17 „
v 2 5 ....................... 916 937 109 17 „ '
XXV25 . . ; . . . . 937 959 188 16—17 „ I
x x 2 5 ....................... 994 994 199 1 5 -1 6 „ 1
x v 25 . . . . . . ■ 1044 1044 159 15. „
XVI2 5 ........................ 948 980 157 15 „
XVIII2 5 ........................ 873 873 48 15 „
XXII2 5 ........................ 852 891 108 14 » J
I2 5 ........................ 863 863 114 13 „
XIX25 . . . . . . . 628 628 44 13 .,
IV2 5 ....................... 1001 1033 132 12 „ d l. „ „ ?>
XXIII2 5 ........................ 895 895 79 11—12 .,
n 2 5 ........................ 1012 1044 81 11 „
i x . 5 ........................ 809 809 148 10 1 1 XI2 5 ........................ 575 575 32 9 „
x v i i 25 767 788 11 2 „
Obwohl das $ vom Beginn der Geburtsperiode an täglich eine Reihe junger Milben zur Welt
bringt, wie die Tabellen 2 und 3 zeigen, behält die Kugel zunächst ihre Größe und ihr pralles Aussehen
bei. Nach einer Reihe von Tagen, die übrigens bei den verschiedenen Individuen sehr verschieden
ist, bemerkt man, daß die Kugel allmählich schrumpft. Meist treten zuerst an der Geburtsöffnung,
die an der Kugel selbst bei starker Vergrößerung nicht sichtbar ist und nur festgestellt
werden kann, wenn man die Geburt einer Jungmilbe zu beobachten Gelegenheit hat, kleine, unbedeutende
Falten auf, die bald größer werden und tiefer in die Kugel einschneiden. Dann verliert
die Kugel ihr pralles, glänzendes Aussehen und fällt allmählich zusammen. Manchmal stülpt sich
die eine Kugelhälfte, in der die Geburtsöffnung liegt, direkt nach Art der Gastrulation in die andere
Kugelhälfte ein, und die Kugel wird dann zu einem becherähnlichen Gebilde, wobei der Inhalt immer
mehr schwindet bezw. austrocknet. Die Muttermübe ist in diesem Stadium völlig erschöpft und stirbt.
Manchmal aber verliert die Kugel auch nur ihr pralles Aussehen, die Haut umgibt schlaff den Inhalt,
die Kugelgestalt geht dabei verloren, die Kugel wird unregelmäßig und schrumpft allmählich ganz
zusammen. Ich habe in Tabelle 2 und 3 bei einigen Versuchen den Tag,' an dem die ersten
Schrumpfungen wahrgenommen werden konnten, durch einen Vertikalstrich bezeichnet.
Tabelle 5.
VI
III
II
XVI
I
VII
XII
IV
XIII
XV
X
XIV
XI
XVII
VIII
XVIII
IX
.igelgröße
in [x
Gesamtzahl
der
Jungmilben
Dauer
der
Geburtspei
989 27.7 38 Tg.
903 240 1 ,32
620 36 31 „
903 220 30 „
720 139 30 „
1055 248 27 „
1075 .• 284 • 23
860 100 19 „
925 153 17 „
957 147 17 „
559 176 :r“T6 „
1032 134 16 „
774 143 15 „
688 87 13 „
833 86 (90) -, 10 „
630 60 9 »
538 20 5
Bemerkungen
am 22. Tg. letztes $.
Was nun die Dauer der Geburtsperiode angeht, so konnte in meinen Versuchen bei Zimmertemperatur
als Höchstzahl 38 Tage festgestellt werden bei Z VI, Kugelgröße 989 /i, Gesamtjungen-
zahl 277. In den Versuchen bei 25° konst. Temp. war die Höchstzahl 33 Tage bei III^ , Kugelgröße
1001 /x, Gesamtjungenzahl 227.
Als kürzeste Zeit konnte ich bei 25° 9 Tage feststellen bei XI25, Kugelgröße 575 /x, Gesamt jungenzahl
32, und sogar nur 2 Tage bei XVII25 mit 11 Jungmilben. In den Versuchen bei Zimmertemperatur
war die kürzeste Dauer der Geburtsperiode 5 Tage bei Z IX , Kugelgröße 538 /x, Jungenzahl 20.
Im übrigen geben Tabelle 4 für 25° und Tabelle 5 für Zimmertemperatur eine Übersicht über
die Dauer der Geburtsperioden in den einzelnen Versuchen. Aus den Tabellen geht auch hervor,
daß die Dauer der Geburtsperiode und die Gesamtjungenzahl voneinander abhängige Größen sind,