
22. C o n t a r i n i a f l o r i p e r da Rü b s .
R ü b s a a m e n , SB. des. naturf. Fr. Berlin 1917, p. 89.
Gesicht und Rüssel honigbraun, T. weißgrau; H.K. schwarz mit langen grauen Haaren. F.
schwarzgrau, 2 jll2 g l .; beim sind die Stiele der mittleren Ggl. etwa so lang wie die Kn., die der
oberen Ggl. etwas länger; der Stiel zwischen den beiden Kn. der letzten Ggl. sehr kurz und der letzte
Kn. mit ziemlich langem Fortsatze. Der u. Kn. ist annähernd kugelig, der o. Kfllgestreckt, die
Ösen der Bw. nicht ganz So lang wie die Haare der unter ihnen stehenden Hw.; beide ragen über
die Basis der folgenden Kn. etwas hinaus; Beim ? verhält sich das jBGgl. zum 2., 11. und Setzten
wie 22 :12 :11 :11. Der Fortsatz des letzten Gliedes kürzer als beim g,
Thr. matt schwarzbraun, grau bereift, die Furchen lang weißgrau behaart. Das SpBbenso,
bei dem einzigen bisher gezogenen g mit gelbem Schimmer. Die Ths. nach den Hüften zu schwarz!
braun, die Pleuren und die Flw. honigbraun; B. graugelb, obenauf mit Ausnahme des Schenkelgrundes
ausgedehnt schwarzbraun; Sehw. honiggelb, weiß behaart. Die Fl. sind matt,:bräunlichgrau,
ohne Schiller. Ihre Länge verhält sich zur Breite annähernd wie 9 :4. Die Mündung von r liegt
etwas diesseits des Gp., letzterer vor der halben Länge des Fl., rr nahe der Spitze leicht nach hinten
gebogen iffid in die Flsp. mündend; der Gp. liegt dem Hr. wenig n ä h ^ I s rr, cu2 geht ziemlicl steil
zum Hr., a annähernd gleich b.
Abd. honiggelb, beim g etwas heller als beim 2, die Segmente lang weißgrau behaart, beim
? oben mit breiten blaßbraunen Binden; beim g die Segmente oben etwas dunldgr, aber ohne deutliche
Binden; das letzte Glied der Lg. sehr dünn; die o. L. etwa 41 /i lang. Kgl. der Zg. ziemlich
schlank, nach der Spitze zu verjüngt, etwas kürzer als das Bgl.; letzteres besonders an der Spitz#
und Außenseite mit sehr langen Borsten besetzt. Die o. L. am vorliegenden Exemplar auffallend
kurz, tief geteilt, die Lappen nach vorne kaum verschmälert und an der Spitze breit gerundet; die
M. in Gruppen. Die m. L. sehr lang, breit eingeschnitten, die Lappen schmal zipfejformig.
Die Larve leb t in deformierten Blüten auf S o r b u s a u e ü p a r i a und geht Ende Mai
zgr Verwandlung in die Erde. (Brustgräte: Textfig. 42 Nr, 20, p. 53.) "
23. C o n t a r i n i a f l o r u m RübSV; .
R ü b s a a m e n , SB. Ges. naturf. Fr. Berlin 1917, p. 90.
Gesicht, Rüssel und T. gelblichgrau. H.K. schwarz, nach den Augen zu etwas heller, mit langen,
weißen, nach vorne gebogenen Haaren besetzt.
F. schwarzbraun, die Bgl. etwas heller, 2 -f- 12gl., beim der obere Kn. etwas gestreckt; die
Ösen der Bw. wenig mehr als halb so lang wie die Haare der Hw., bis zur Basis des folgenden Kn.
reichend; der letzte Kn. mit kurzem Fortsatze. Beim? verhält sich das 1. Ggl. zum 2., 11. und letzten
wie 27 : 16 : 18 : 18. Die Kn. der oberen Ggl. sind etwa 3mal, die der unteren 8mal länger als die
über ihnen stehenden Stiele. -
Der Thr. ist blaßbraun, die Felder Schwach bereift, die Furchen weißgrau behaart; Sc. blaßbraun,
nach der Spitze zu mit-gelblichem Schimmer. Die Ths. sind nach den Hüften zu braun, die
Pleuren dunkel graugelb; Schw. und B. ebenso.
Fl. beim ? gefleckt. Eine violette Binde befindet sich an der Flsp. zwischen rr und cu2; sie
greift nach vorne etwas über rr hinüber, erreicht aber den Yr. in der Regel nicht. An der Flsp. unmittelbar
an rr liegend, befindet sieb ein weißgelbes, schmales Fleckchen. Die zweite Binde geht
von r über rr zum Gp. und setzt sich über cu2 bis zum Hr. fort. Zwischen diesen beiden Binden bestehen
Verbindungen längs r und cu,. Der Fl. des-g ist ungefleckt und ohne Schiller. Am Hr., dort,
wo sich der Fl. erweitert, befindet sich in der Regel ebenfalls ein violettes, oft sehr blasses Fleckchen.
Alles andere ist messinggelb® Die Länge des Fl. verhält sich zur Breite wie 11 : 4. Der Flügel
ist also sehrisfihmal. Der r mündet ziemlich weit diesseits des Gp. in den Vr. ; rr ist fast ganz gerade
und mündet in die Flsp. Der Gp. hegt von rr und Hr. annähernd gleich weit entfernt; cu2 ist am
Grunde stark gebogen und geht dann ziemlich steil zum Hr. ist am Grunde deutlich nach vorne
gebogen und a ist annähernd so groß wie b r v
Abd, beimIg e lb g rau , beim g weißgrau; Sfsn mit ziemlich breiten, blässen, grauen Binden.
Die o. L. der Lg. etwa 46 p lang, das Kgl. der Zg. ziemlich dick und plump, nach der Spitze zu etwas
verjüngt. Dieb? L. tief geteilt; die Lappen nach Vorne kaum verjüngt; breit gerundet; die M. bilden
Gruppen. Die m. L. ebenfalls sehr tief geteillf die Lappen sehr schmal, wenig länger als die o. L.
Die weißen Larven (Analsegment und Brustgräte : Textfig. 37 d, p. 47) leben in deformierten
Blüten von A s p a r a g u s o f f ivfc m a l i IJu n d gehen von Mitte Mai bis Mitte Juni zur Verwand-
lung in die Erde.
24. G o n t ar i n i ß g ei col a R üb s .
R ü b s a a m e n , SB. Ges. naturf. Fr. Berlin 1917, p. 93.
H.K. schwarzgrau, weißgrau behaart. Gesicht, R ü s seÄ n d T. weißgrau; F. sekwarzgrau,
die Bgl. zuweilen eine Schattierung heller. Beim? verhalten sich die drei ersten und die drei letzten
Ggl. zu einander wie 38 : 22 : 21 : 21'.': 22. : 22. Das. letzte Ggl. mit plumpem Fortsatze. Beim g
ist der untere Kn. annähernd kugelig, d#rt obere eiförmig; die Stiele sind annähernd so lang wie die
zugehörigen Kn.; die ziemlich kurzen Stiele der obersten Glieder mit schwarzem Ring, der auch
bei anderen Arten,,,#. B. G. lamiicplä Rübs., beobachtet wurde, ohne daß: s|fe. sagen läßt, ob es sich,
hierbei um ein spezifisches und immer vorhandenes Merkmal handelt. Der letzte Kn,, geht allmählich
in seinen Fortsatz über, so daß der Kn kegelförmig erschemt.
Thr. und Sc. sepiabraun, wenig glänzend, lang weißgrau behaart; Ths. braungrau, nach den
Hüften zu sepiabraun; Hals dunkelgrau; Schw. und Flw. gelbgrau; B. graugelb, lang grau behaart,
verhältnismäßig kurz, besondeis die„Tarsenglieder. Die Fl. sind grau,, matt, ziemlich stark schillernd,
schlank, die Länge verhält sich zur Breite wie 9 : 3, der Flügellappen wenig vorspringend, daher
der Fl. am Gründe spitz keilförmig. Der r mündet'etwas diesseits der halben Flügellänge; rr ist
, an der Basis sehr dünn und undeutlich, geht dann mif leichter Neigung nach hinten und mündet
in die Flsp. Der Gp. liegt dem Hr.)#twas näher als rr; cu2 geht ziemlich steil zum Hr., die o. Z. ist
leicht gebogen, a annähernd so groß wie b.
Abd. weißgrau, oben und unten mit breiten schwarzgrauen Binden. Das eiste Glied der Lg.
rötlichgelb; die Lamellen fast bis zum Grunde verwachsen, annähernd 56 lang.
Die Zg. ist schwärzlichgrau, die Bgl. ziemlich dick, ungemein lang behaart, an der inneren Seite
nahe der Spitze mit einigen kurzen, stark abstehenden Börstchen: besetzt; das Kgl. nach der Spitze
i) Auch unter den Weibchen sind Tiere mit fast ungefleckten Fl. nicht-selten. Die Fl. sind dann ohne Schiller und
die sonst gelben Flecke erscheinen nur bei gewisser Beleuchtung, sind aber sehr- blaß und würden wahrscheinlich ganz übersehen
werden, wüßte man nicht, daß auch Exemplare mit gefleckten Fl. Vorkommen. \