
19. C l i n o d i p l o s i s s c o r z o n e.r a e R ü b s.
R ü b s a a m e n , SB. Ges. naturf. Fr., Berlin 1917, p. 74.
U.K. bell rötlicbgrau, Gesiebt, Rüssel, Taster und Hals ebenso; F. dunkelgrau mit gelbweißen
Bgl. und langer grauweißer Behaarung. Beim $ ist der untere Stiel der mittleren Ggl. etwas länger,
der obere so lang wie der unter ibm stehende Kn. Beim Ç verhalten sich die beiden ersten und die
beiden letzten Ggl. zueinander wie 30 : 26 : 20 : 21.
Th. hell rehbraun, Thr. mit drei Lstr., die aber nur wenig dunkler sind als die Grundfarbe, im
übrigen meist ohne jede dunklere Zeichnung, seltener nach den Hüften zu kastanienbraun. Sc. und
Furchen lang weißgrau behaart. B. gelbgrau wie die Schw. Fl. von dunkelgelb und violett in hell
graublau schillernd; L : B = 12 : 5, sie sind also auffallend breit. Ursprung von rr etwas hinter
der Mitte von r, rr an der Spitze sehr stark nach hinten gebogen, mündet weit hinter der Flsp. Der
Gp. hegt dem Hr. wenig näher als rr, cu2 bildet mit dem Hr. einen rechten Winkel, a wesentlich
größer als b.
Abd. lehmgelb, beim Ç zuweilen orangegelb und meist dunkler als beim £ ; oben mit breiten,
aber blassen undeutlichen Binden, Segmente lang weißgrau behaart. Die Erweiterung der Bgl.
der Zg. reicht bis zur Gliedmitte; Lappen der o. L. sehr lang, vor der Spitze seitlich stark verengt
und an der Spitze tief eingeschnitten. Auf beiden Lamellen bilden die M. Gruppen; Kgl. der Zg.
schlank, leicht gebogen, am Grunde etwas verdickt.
Die rote Larve lebt in verblühten Körbchen von S c o r z o n e r a h i s p a n i c a und geht
zur Verwandlung in die Erde.
20. G l i n o d i p l o s i s n i d or u m Kf f r .
K i e f f e r , Marcellia vol. 11, 1912, p. 231.
K i e f f e r gibt folgende Beschreibung :
„£. D’un jaune très pâle; vertex, flagellum et pattes assombris. Yeux confluents. Palpes
de quatre articles dont les deux derniers longs. Articles du flagellum allongés, cylindriques, plus
de trois fois aussi longs que gros, les deux premiers connés, le' premier à peine plus longs que le second,
verticilles de filets arqués appliqués comme chez Dasyneura, poils arqués, robustes, non en verti-
cilles mais occupant toute la surface de l’article, cols plus longs que la moitié d’un article sauf ceux
des deux premiers articles, le dernier article avec un stylet pubescent. Ailes larges, bord antérieur
poilu; cubitus arqué, aboutissant en arrière de la pointe alaire, costale interrompue à cet endroit,
transversale aboutissant avant le milieu du radius, rameau antérieur de la posticale continuant la
direction de la tige, rameau inférieur presque à angle droit. Pattes poilues, crochets tarsaux plus
de deux fois aussi longs que l’empodium, courbés presque à angle droit au milieu, ceux des quatre
pattes antérieures bifides, les deux postérieurs simples. Oviducte assez longuement proéminent,
second article deux fois aussi long que gros, replié sur le dos de l’insecte; les deux lamelles poilues,
presque trois fois aussi longues que larges. L. 2,2 mm. — Obtenu par M. le Dr. Tôlg de nids d’oiseaux.
Autriche.“
Wahrscheinlich gehört diese Art nicht zur Gattung Clinodiplosis.
21. O l m o d i p l o s v s i i e f f e r t ' a n a Töl g.
T ö 1 g , N. Beitr. syst. Ins.-Kunde vol. 2, 1921, p. 34.
f. Bräunlichgelb, Flagellum, drei Binden des Mesonotum, B. und breite Querbinden auf
dem Abd. (dorsal und ventral), braun. T. lang, 4gl. Das erste Ggl. des $ bedeutend länger als das
zweite, beide kaum eingeschnürt unter der Mitte, Hals halb so lang wie das zweite Gl., Bw. wie bei
Dasyneura, die folgenden Gl. walzenrund, mehr als zweimal so lang wie dick, Hals länger als die
Hälfte des Gl., Endglieder mit einem behaarten Griffel. Beim S haben die Ggl. den unteren Kn.
kugelig, nur am ersten ellipsoidal, Bw. halb so lang wie der Borstenwirtel (Hw.), obere Kn. länglich,
unter der Mitte eingeschnürt, mit zwei fast gleich großen Bw., deren oberer den folgenden Kn. erreicht
und wenig kürzer als der Borstenwirtel ist; Hals oder Stiel so lang wie der distale Kn., etwas
kürzer an den ersten zwei Ggl. Cubitalis (2. Längsader) (rr) gebogen, hinter der Flügelspitze mündend,
vordere Zinke der Posticalis (cux) die Richtung des Stieles fortsetzend, die hintere (cu2) senkrecht
abzweigend. Krallen (Fkr.) stark gebogen, viel länger als das E., an den vier vorderen Tarsen zweispaltig,
an den zwei hinteren Tarsen einfach. 0 . L. der Zg. zweilappig, jeder Lappen nach innen schief
ausgeschnitten; u. L. schmal, fast linealföimig, viel länger als die o. L., am Ende durch einen bogigen,
wenig tiefen Einschnitt in zwei etwas divergierende Lappen geteilt, vom Griffel (P.) weit überragt.
Lg. nicht vorstreckbar, mit zwei langen Lamellen. Länge 1,2—2 mm.“
Uber Vorkommen und Lebensweise finden sich keine Angaben.
22. C l i n o d i p l o s i s J i e d i c k e a n a F a h r .
CUnodi-plosis kiefferiana Tölg, N. Beitr. syst. Ins.-Kunde vol. 2, 1921, p. 35 (nec p. 34!).
Clinodiplosis hedickeana Fahringer, ibid. p. 80.
„d ? 1,3—2,2 mm, bräunlichgelb, Flagellum, B., drei Binden des Mesonotum, breite Querbinden
auf der Dorsalseite des Abd., breite, aber kurze Querbinden auf der Ventralseite braun. Kn.
der Ggl. des d abwechselnd kugelig und länglich, die kugeligen mit einem Bw., der den Grund des
folgenden Kn. erreicht und die Mitte der Borstenwirtel (Hw.) wenig überragt, die länglichen schwach
eingeschnürt vor der Mitte, mit zwei fast gleich langen Bw., diese wenig kürzer als der Borstenwirtel,
Stiele wenig kürzer, dann länger als die Kn., yon denen sie ausgehen.“
Angaben über Vorkommen und Lebensweise fehlen.
47. Harmandia Kffr.
K i e f f e r , Mise. ent. vol. 4, 1896, p. 5.
— Synopse Cecidom. 1898, p. 36.
— G. J . C. 1913, p. 233.
R ü b s a a m e n , Zsehr. wiss. Ins.-biol. vol. 7> 1911, p. 350.
— SB. Ges. naturf. Fr. Berlin 1917, p; 76.
Mittelgroße Arten. T. 4gl.; Sgl. 1 und 2 verwachsen; beim J die Ösen des oberen und unteren
Bw. fast so lang wie die Haare des Hw. Der mittlere Bw. sehr kurz. Der rr mündet hinter der Flsp.;
Fkr. geteilt, etwas kürzer als das E. Kgl. der Zg. meist ziemlich dick, in der Mitte nach außen eine
stärker chitinisierte, meist dunkelbraun gefärbte Stelle, nach der Gliedspitze zu mit dicken Riefen:
nur am Grunde pubescent, aber zerstreut mit Bsth. besetzt. Bgl. ohne Erweiterung, am Grunde