
14. G o n t ar i n i a c a r p i n i Kf f r .
(Taf. XXXIX, Fig. 4 -6 .)
K i e f f e r , Antw. Rübsaamen 1897, p. 15.
Männchen unbekannt. Die Art stimmt nach K i e f f e r in der Färbung und dem Flügelgeäder
mit G. craccae Kffr, überein, wird von ihr aber durch das letzte Dgl., welches nicht länger als das
vorletzte und mit einem viel schmäleren Fortsatze versehen ist, unterschieden.
Die Larven verursachen a n C a r p i n u s b e t u l u s hülsenartige, verdickbe, + rote oder
gelbliche Blattfalten zwischen je zwei Seitennerven. Unterseits eine sich erst bei der Keife öffnende
Furche. Verwandlung in der Erde.
15. C o n t a r i n i a e h r y s a n t h è m i (Kf f r . )
Eudìplosis chrysanthemi Kffr., Feuille jeun. Natural, vol. 26, 1895, p. 9.
Contarinia chrysanthemi Kffr., Wien. ent. Zeit. vol. 15, 1896, p. 99.
„D’un rouge orangé. Antennes, thorax à l’exception des côtés, bandes sur le dessus et le dessous
de l’abdomen bruns. Pilosité de l’abdomen appliquée et d’un blanc argenté.
Larve dans les fleurs de C h r y s a n t h e m u m l e u c a n t h e m u m , entre les akènes.“
Die Larven bewirken eine leichte Anschwellung des Blütenbodens, die Blütenköpfe öffnen
sich nur halb oder gar nicht. Wenn die Larven in geringer Anzahl vorhanden sind, ist keine Deformation
des Blütenbodens zu bemerken, die einzelnen Scheibenblüten sind jedoch nicht normal entwickelt
und bleiben geschlossen.
16. C o n t a r i n i a c o r y l i n a (F.'Lw.) K f f r .
(Taf. XXXIX, Fig. 11-15.)
Diplosis corylina F. Lw., Verh. zool. bot. Ges. vol. 28, 1878, p. 396.
Contarinia corylina Kffr., Wien. ent. Zeit. vol. 15, 1896, p. 98.
Sliciodiplosis corylina Kffr., G. J. C. 1913, p. 183.
H.K. bräunlichschwarz, Gesicht gelb, T. grau, F. dunkelbraun, die beiden Bgl. meist heller;
beim $ verhält sich das 1. Ggl. zum 2. wie 47 : 33. Stiele der oberen Ggl. lang, fast halb so lang wie
die Kn., das letzte Glied mit deutlich abgesetztem Fortsatze. Beim <$ der obere Kn. gestreckt, der
untere kugelig, beide also nicht gleich, wie F. Löw angibt. Die Stiele so lang wie die unter ihnen
stehenden Kn., der letzte Kn. mit deutlich abgesetztem, stielartigem Fortsatz. Die Schlingen der
Bw. etwa so lang wie die Stiele, etwas kürzer als die Haare der Hw.; Th. braungelb, der Kücken
und das Sc. bräunlich.
Fl. ziemlich breit; r mündet annähernd in der halben Länge des Fl. dem Gp. gegenüber in
den Vr., Ursprung von rr wenig hinter der Mitte von r, Qu. dem r fast gleichlaufend, rr nach hinten
geneigt, im letzten Drittel mit sanftem, aber deutlichem Bogen zur Flsp. Der Gp. liegt dem Hr.
wenig näher als rr, cu2 fast senkrecht zum Hr., a annähernd so groß wie b. Der Flügel ist
graulich getrübt mit fünf hellen Flecken, davon der eine am Grunde des Flügels, der zweite an der
Flsp. an der Einmündung des rr, durch welche er in zwei annähernd gleiche Teile geteilt wird, die
drei übrigen Flecken in der Flügelmitte und zwar der oberste, längliche zwischen Vr. und rr, hinter
der Einmündung von r ; der vierte zwischen den Zinken des cu und der letzte zwischen dem dritten
und vierten Fleck.
Abd. graugelb, oben mit blassen, graubraunen Binden. Die o. L. bis zur Mitte verwachsen,
55 y lang. Die o. L. der Zg. des $ tief geteilt; Lappen am Ende stumpf, etwas kürzer die Lappen
der m. L.
Die weißen Larven dieser Art leben in deformierten Kätzchen von C o r y 1 u s a v e l l a n a
und gehen zur Verwandlung in die Erde. Nur eine Generation.
17. C o n t a r i n i a c o t i n i Kffr.
K i e f f e r , Bull. Soc. Hist. nat. Metz vol. 21, 1901, p. 170.
„<£ f . D’un blanc salé; antennes, mesonotum et scutellum bruns. Palpes de 4 articles qui
sont 1%, 2y3, 2*4 et 4 fois aussi longs que gros. Chez le mâle, les deux premiers articles du funicule
sont connés, le col terminal égale la longueur de la nodosité supérieure et le col intermédiaire est
encore plus court que la nodosité inférieure; aux articles suivants, le col terminal est un peu plus
long que la nodosité supérieure, et l’intermédiaire égale la nodosité inférieure; article terminal avec
un prolongement cylindrique presqu’aussi long que lui; chaque nodosité avec un verticille de filets
arqués atteignant les 4/5 de la longueur du verticille de soies. Chez la femelle les deux premiers articles
du funicule ne sont séparés ni par un col ni par un rétrécissement distinct; le double verticille de
filets arqués rudimentaires indique seul que ce long article qui est cinq fois aussi long que gros, est
formé par la réunion de deux; articles suivants presque deux fois aussi longs que gros, à col atteignant
en longeur d’abord le tiers, puis la moitié de leur grosseur; article terminal avec un prolongement
obtus et très court. Cuisses et tibias à pilosité ordinaire, et avec de longues soies dressees sur leur
dessous ; tibias dépassant d’un quart la longueur du 2e article des tarses ; crochets a peine aussi longs
que la pelote. Oeufs blancs, à pédicule mesurant un peu moins de la moitié de leur longueur. Taille
J $: 1—1,5 mm.“
Die weißen Larven leben in Mehrzahl in den angeschwollenen Blütenknospen von R h u s
C o t i n u s. Die Verwandlung zur Mücke erfolgt im Mai.
18. C o n t a r i n i a d a c t y l i d i s (H. L w.) Kf f r .
Diplosis dactylidis H. Lw., Linn. ent. vol. 5, 1851, p. 383.
Contarinia dactylidis K f f r . , Wien. ent. Zeit. vol. 15, 1896, p. 98.
H. L o e w gibt a. a. 0. folgende Beschreibung:
„Länge 6/12 Linien. — Fühler 2 - f 12gl., mit verhältnismäßig ziemlich grober, lichter Behaarung
stark besetzt; die Stielchen kurz, die Glieder selbst länglich und von bräunlicher Farbe, das erste
Geißelglied merklich länger als die folgenden. Taster gelblich, verhältnismäßig lang. Die Körperfarbe
ist orangegelb; auf der Oberseite des Thorax findet sich eine Spur fast zusammenfließender
hellbrauner Striemen. Der Hinterleib ist mit gelblicher, etwas grober Behaarung ziemlich stark
besetzt, welche auf der Unterseite desselben mehr auffällt und dunkler erscheint. Die Legeröhre
ist sehr lang; das vorletzte Glied hat, wenn es ganz ausgestreckt ist, fast die Länge des Hinterleibs
selbst; das zweite Glied derselben ist heller, fast noch länger, haarförmig; Schwinger von etwas hellerer