
la moitié du 4e; crochets plus longs que la pelote. Pince anale comme chez les congénères. Taille
c£: 1,8 m m .“
Die Art der Deformation wird nicht genauer angegeben. Die rote Farbe des $ läßt vermuten,
daß es sich nicht um eine echte Contarinia handelt. Mit Contarinia lamiicola Rübs. ist diese Art
jedenfalls nicht identisch.
35. C o n t a r i n i a l a m i i c o l a R üb s .
ß ü b s a a m e n , SB. Ges. naturf. Fr. Berlin 1915, p. 495.
H.K. grauschwarz, weißgrau behaart, aber ohne hellen S. ; Gesicht und Rüssel gelbgrau, T.
weißgrau. F. schwarz, das 1. Bgl. gelbgrau. Beim $ verhält sich das 1. Ggl. zum 2. wie 45 : 26.
Die oberen Kn. sind 2%—3mal so lang wie die Stiele und der letzte Kn. ist mit einem mehr oder
weniger deutlich abgesetzten mittellangen Fortsatze versehen. Beim Ç ist der u. Kn. kugelig, der
o. gestreckt; der o. Stiel ist annähernd so lang wie der unter ihm stehende Kn., der erste Stiel kürzer
als sein Kn.; bei den beiden letzten Ggl. sind die Stiele der beiden letzten Glieder zuweilen ander
Basis schwarz, die obere Hälfte durchsichtig, wie dies bei den Stielen die Regel ist. Der letzte Kn.
allmählich dünner werdend, in einen ziemlich langen Kegel auslaufend.
Thr. und Sc. sepiabraun, lang grau behaart; Schw. grau, nur der Knopf mit schwarzgrauem
Ringel ; B. derb und ziemlich kurz ; die Unterseite und die Schenkelbasis hellgrau, obenauf schwärzlichbraun
wie die Hüften. Fl. beim ? weißgrau, violett gefleckt. Grau ist die Vr.-Zelle von der Mündung
von r bis fast zur Flsp. und drei Flecke am Hr., davon der erste zwischen rr und cup der aber durch
eine bald größere, bald kleinere runde Zeichnung in seiner Mitte, die zuweilen den Flr. erreicht, in
zwei Teile geteilt wird, so daß der hintere Teil eine etwas schräg verlaufende Zickzackbinde bildet.
Der zweite Fleck zwischen den beiden Zinken und der dritte jenseits von cu2 zwischen dem Stiele
dieser Ader und dem Hr., die Flügelbasis aber nicht erreichend. Beim <$ schillern die Flügel gelb
und rot und an den Adern breit violett, doch ist die violette Zeichnung unbestimmt und bei allen
gezogenen fehlt die weißgraue Grundfarbe. Der r mündet vor der Mitte des Fl. in den Vr., die Querader
ist bis zur wenig deutlichen Basis von rr leicht nach vorne gezogen, rr dann mit leichter Neigung
nach hinten fast gerade, an der Spitze aber mit deutlichem Bogen in die Flsp. mündend. Der
Gp. liegt dem Hr. etwas näher als rr, cu2 ist ziemlich schief, a ist meist etwas größer als b.
Abd. weißgrau, oben und unten mit breiten, schwarzbraunen Binden, die unten rechteckig,
oben in der Mitte erweitert sind. Die o. L. der Lg. ist 62 ¡x lang, bis zur Mitte verwachsen und schräg
gestreift. Die Lappen der o. L. der Zg. ziemlich kurz; die M. in Gruppen. Die m. L. schmal, die
Lappen länger als diejenigen der o. L. und dieselben etwas überragend. Bgl. ziemlich dick.
Die weißen Larven leben in Sproßspitzendeformationen auf L a m i u m m a c u l a t u m
und gehen zur Verwandlung in die Erde. Wahrscheinlich nur eine Generation.
36. C o n t a r i n i a . Io. n i c e r e a r u m (F. L w.) Kf f r .
(Taf. XXXVIII, Fig. 10—13.)
Diplosis lonicerearum F. Lw., Verh. zool.-bot. Ges. vol. 27, 1877, p. 19.
Contarinia lonicerearum Kffr., Wien. ent. Zeit. vol. 15, 1896, p. 98.
Stirn und Untergesicht gelbbraun, oberhalb des Rüssels mit lockerem, gelbem Haarbüschel;
H.K. schwarzbraun, gelb behaart; Augen schwarz, oben mäßig breit zusammenstoßend. F. schwarzbrauu,
die Bgl. hellbraun, 2 + 12gl. Beim 9 ist das erste Ggl. nahezu U/^mal so lang wie das zweite
(24 : 17), (nach L ö w 2mal so l a n g « Die Stiele der oberen, Glieder sind annähernd Vs so lang wie
die Kn. Das letzte Glied an der Spitze kegelförmig zulaufend, selten ist der Fortsatz deutlicher
abgesetzt1). Beim $ ist der untere Kn. annähernd kugelig, der obere etwas gestreckt. Die Stiele
sind etwas kürzer als die unter ihnen stehenden Kn., der obere Stiel also etwas länger als der untere.
Die Schlingen der Bw. sind annähernd % so lang wie die Haare der Hw. und reichen ungefähr bis
ans Ende des über ihnen stehenden Stiels. Das letzte Glied kegelförmig zugespiffc: Stiele und Kn.
ziemlich derb.
Thr. und Sc.bsfchwarzbraun, nicht glänzend, mit vier Reihen gelber Haare besetzt; die Ths.
nach den Hüften zu schwarzbraun, die häutigen Stellen gelbbraun. B. schlank, braun, außen dunkler
braun. Die Schenkelwurzeln und Schienenspitzen heller; Schw. bräunlich.
Fl. grau getrübt, goldgelb und violett schillernd; r mündet annähernd in der halben Länge
des'Fl. in den Vr., rr ist fast gerade, an der Spitze mit sanftem Bogen nach hinten in die Flsp. mundend.
Der Gp. liegt dem Hr. wenig näher als rr, cu2 geht mit starkem Bogen zum Hr., auf dem sie
fäsj senkrecht steht, und a ist etwas größer als b.
Abd. gelbbraun, dicht . gelb behaart, oben und unten mit kurzen, schwarzbraunen Querbinden,
durch welche die Grundfarbe größtenteils verdeckt wird. Die ö. L. der Lg. sehr kurz, ca. 30 ¡j. lang,
am Grunde verwachsen. DapBgl. der Zg. des # mit langen, sehr dicht stehenden Haaren besetzt.
Die o. L. gerundet; die M. bilden auf den Lappen keine Gruppen. Die m. L. etwas länger als die
o. L., aber nicbt tiefer geteilt.
Die gelben Larven (Analsegment und Brustgräte: Textfig. 37 h, p. 47) dieser Art leben in
Blütenkhospen von L o n i c e r a f e r u f i a , n i g r a und x y l o s g j u m , die sich infolge
des AWytffa. nicht öffne* Die Verwandlung erfolgt im folgenden Jahre in der Erde.
37. C o n t a r i n i a l o t i (Deg.) Kf f r .
(Taf. XL, Fig. 8 -1 0 , 23-24.)
Tipula loti Degeer, Mem. Hist. Ins. vol. 6, 1776, p. 420
Cecidomyia loti Latr., Gen. Crust. Ins. vol. 4, 1809, p. 253.
Diplosis loti H. Lw., Lipt. Beitr. vol. 4, 1850, p. 34.
Contarinia craccae Kffr., Antwort Bübsaamen 1897, p. 15.
Contarinia loti Kffr., Wien. c-nt. Zeit. vol. 15, 1896, p. 99.
H.K. weißgrau. Gesicht und Rüssel braun. F. dunkelbraun, beim j g ,verhält sich das 1. Ggl.
zum 2. wie 32 : 22; das letzte kegelförmig zugespitzt; die Stiele,der o. Ggl. etwa % 80 lang wie dle
Kn. BeinfSPlst der untere Kn. kugelig, der obere gestreckt, nadh, der Spitze zu. etwas verdickt;
die Stiele kürzer als die K n .; das letzte Glied mit kurzem, meist deutlich abgesetztem Fortsatz.
Die Schlingen der Bw. etwas mehr als halb So läng wie die Kn. Thr. schwarzbraun, das Sc. graugelb,
beide lang weißgrau behaart. Ths. schwarzbraun, die häutigen Stellen gelbgrau. SchulteT-
schwiele weißgrau; unterhalb der Flw. zwei hinfällige, weiße Haarfleckchen; B. oben schwarzbraun,
unten gelbgrau bis weißgrau; Schw. weißgrau mit dunklerem Stiel.
I Nach L öw bositat jeder Fühler außer den 12 Ggl. an der Spitse Book Ä sehr kleines Glied, was bei den von
11 ü b s a a me n untersuchten typischen Stücken der F. Löwschen Sammlung nicht der Fall ist, v Auch der Fühler des
entspricht nicht den Angaben von F. Löw.