
t o “ ‘ | V° rg' t 7 den Se8ments bezeichnet, R B. II dlm, dorsaler Längsmuskel zwischen Meso-
und Metathorax, 0 vlm, ventraler Langsmuskel zwischen Kopf (0) und Prothorax.
Sämtliche Muskeln des Thorax sind paarig.
11 “ f l H f l »schließende Partie ist, sowohl was das Skelett als was die Muskulatur
betrifft, zweifellos im Zusammenhang mit der den Rhynchoten eigentümlichen Ausbildung des Labiums
stark verändert und daher nicht leicht zu verstehen. Eine Besprechung der hierher gehörigen Fragen
wird sich nur im Zusammenhang erledigen lassen und so sollen in den folgenden Teilen die Muskelzuge
rem deskriptiv behandelt werden, ohne ausführliches Eingehen auf morphologische Fragen Die
Berechtigung der den Muskeln gegebenen Bezeichnungen wird bei einigen ebenfalls erst weiter
unten nachgewiesen werden.
1. I n t e r » e g m e n t a l m u s k e l n z w i s c h e n K o p f u n d P r o t h o r a i (Abb. i g f i f
Ein solcher Muskel, den man nach obiger Nomenklatur als schiefen Intersegmentalmuskel zwischen
Kopf und Prothorax, Oismi bezeichnen mußte, wurde oben schon als musculus tentorii secundus,
m. ten t, beschrieben. Er geht vom Querbalken des Tentoriums nach dem Vorderrand des Prono-
tums und hebt den Kopf. (Abb. 19).
Odlm, m u s c u l u s e p f c c r a n i i , d o r s a l e r L ä n g s m u s k e l , ; i w i s c h e n K o p f u n d
P r o t h o r a x geht von der schiefen inneren Kante des Pronotums ziemlich nahe der Medianlinie
nach vorn an den abgerundeten Hinterrand des Epicraniums und vermag dieses, soweit
die an sich geringe Beweglichkeit und seine Länge ausreicht, dem Pronotum zu nähern. Der
annähernd parallelfaserige Muskel gehört zu der Gruppe von Muskeln, die (s. p 82) den
Kopf heben.
0 dvm, m u s c u l u s d o r so v e n t r a l i s l a b i i , geht von der Hinterkante des Epicraniums
als langer parallelfasenger Strang nach der dorsalen Vorderecke des Proepisternum (Eps.)
genannten wahrscheinlich aber aus einer Kehlplatte (epimerales Sternit des Labialsegments
nach Voß) und dem eigentlichen Epistemum verschmolzenen Sklerits. Er entspricht etwa
dem 0 dvm von GryUus (V o ß) und gehört zur Gruppe der den Kopf senkenden und das Labium
auf die Unterlage pressenden Muskeln (Abb. 26).
Ovlnq, m u s c u l u s v e n t r a l i s l a b i i p r i m u s entspringt mit breiter Basis am Dorsalrand
des Proepisternums (Kehlplatte?) und geht, mit stark konvergierenden Fasern nach dem
Seitenrand des Vorderkopfs, wo er an der Basis des dorsalen Seitenarms des Tentoriums
endet.
0 vlm2, m u s c u l u s v e n t r a 1 i s 1 a b i i s e c u n d u s , der dem 0 vlm6 von GryUus (Voß)
homolog zu sein scheint, geht von der Vorderseite des Dorsalendes der Pleuralleiste (PI L.)
nach vorn und endet, indem seine Fasern etwas divergieren, mit breiter Basis am Dorsalrand
der Lamma maxdlaris, dicht vor der Basis des ventralen Seitenarms des Tentoriums.
0 vlm3, m u s c u l u s v e n t r a l i s l a b i i t e r t i u s geht ebenfalls von der Pleuralleiste, an
der er dicht unterhalb des Ovlm2 entspringt, nach vorn, an den lateralen Teil des proximalen
Randes des Labialgrundglieds. Der Muskel, für den sich bei GryUus kein Homologon findet,
wirkt, wenn beide Stränge des Paares arbeiten, als Abduktor des Labiums, wenn nur einer
sich kontrahiert, biegt er das Labium nach der Seite.
0 vlm4, m u s c u l u s v e n t r a l i s l a b i i q u a r t u s , der einzige ganz zweifellos echte v e n t
r a l e Längsmuskel zwischen Kopf und Prothorax, beginnt mit sehnenartig verdünnter
Basis an der Vorderfläche der Profurca und geht, indem seine. Fasern divergieren, an das
Kehlstüek KSt, an dem er über dem m. abd, mit breiter Basis endet. Er und die Muskeln
0 vlm, u g, können den Kopf näher an den Thorax ziehen und wenn sie einseitig arbeiten,
dem Kopf leichte Drehungen erteilen. Morphologisch entspricht der Muskel dem 0 vlm, u. 5
von GryUus (V o ß).
0 ism, in u s e'u 1 u 's i n t e r s e g m e n t a l i S l a b i i , d o r s o v e n t r a l e r I n t e r s e g m e n -
t a lm u f j k e l z w i s c h e n K o p f u n d P r o t h o r a x , geht als sehr dünner, langer Strang
von der Basis des hinteren Hakens des Protergits nach der Mitte des Hinterrandes des Labialgrundglieds
und wirkt als Adduktor desselben.
2. S e g m e n t a l m u s k S t d e s P r o t h o r a x (Abb. 19).
a) Do rso v en tralm u sk eln .
1 dvmj, m u s c u l u s d o r s o v .e n t r a l i i s p r i m u s p r o t h o ra te i s geht von dem lateralen
Ende der Kante K t des Pronotums konvergentfaserig nach unten und endet am Basisternit,
eine kurze Strecke von der Basis der Kurca.
Idvm2,m u s c u l u s d o r s o v e n t r a l i s s ec a n d uvs p r o. t h o r | p i s geht von dem hinteren
Haken des Posttergits nach der Hinterflaohe des Asts der Furca. Möglicherweise könnte
man, da es nicht sicher ist, ob das hintere Ende des Posttergits zum Prothorax gehört, den
Muskel als schiefen Intersegmentalmuskel (Dorsoventralmuskel) betrachten. Er würde dann
- völlig dem I I ism und dem I I I ism entsprechen und -vielleicht auch den Dorsoventralmuskeln
des Abdomens, die ja auch an den dem Posttergit entsprechenden Chitinplättchen angreifen.
Damit wäre dann auch ein Anhalt für die D S t u n g d e; s P o s tgSC r g i t s gegeben, man
müßte dann nämlich, da I I ism am .Mesopostphragma ansetzt, annehmen, daß das Posttergit
zwar nicht dem Komplex Postnotum llP h ragm a der geflügelten Segmente entspräche, wie
oben schon angegeben, daß aber in diesem Komplex doch u. a. auch die Teile aufgegangen
sind, aus denen das Posttergit sich herausgliedert.
b) P leu ra lmu sk eln .
I pm„ m u s c u l u s p l e u r a l i s p r i m u s p i & t h o r a e i s , ein tergalpleuraler Muskel, geht
vom Ventralrand des Pronotums, und zwar des .vorderen dreieckigen Stücks desselben an das
dorsale Ende der Pleuralleiste, die Basis des Pleuralhakens. Er gehört zu der Gruppe der Kopfsenker
(Text-Abb. 5).
I pm2, m u s c u l u s p l e u r a l i s s e c u n d u s p r o t h o r a c i s geht als parallelfaseriger Zug
vom Vorderrand des Proepisternums nach der Basis der als Trochantinus bezeichneten Spange,
ist also pleural-sternal und, da er durch Verschieben des Trochantin-Hüftgelenks die Hüfte
zu beeinflussen vermag, ein Beinmuskel.
Ipm 3, m u s c u l u s p 1 e u r a l i s t e r t i u s p r o t h o r a c i s ist ein episternal-sternaler Beinmuskel
wie