
rr deutlich, kaum jenseits der Erweiterung des Hr. liegend. Falte deutlich. B. nur oberscits dunkel-
Femora unterseits mit gereihten Haaren.
Rmgränder des Abd., sowie die ziemlich große, kaum dunkler gelb gefärbte Zg. mit langen
weißlichen Haaren besetzt.
Körperlänge: 1 mm (1—1,70).
?. Körperfarbe zitronengelb, F. 1,10 mm lang, 2 + 12gl, Die Kn. der Ggl. fast walzenförmig
kaum emgeschnurt, zweiwirtelig behaart; erster Kn. ungestielt, etwa l%mal so lang als der folgende’
die übrigen gestielt, Stiele halb so lang als die K n .; der letzte Kn. etwas länger als der vorige mit
Griffel Lg. mcht hervorstreckbar, mit zwei langen, voneinander abstehenden, linealen Lamellchen
Körperlänge: 1,20 mm (1,20—1,80).
Die Larve lebt in den G a 11 e n von C o n t a r i n i a t i l i a r u ^m Kffr, und verwandelt
sich auch daselbst bereits im Juli zur Mücke.
16. C l i n o d i p l o s i s b o t u l a r i a (Wtz. ) Kf f r .
Diplosis botularia Wimiertz, Linn. ent. vol. 8, 1853, p. 266.
Clinodiplosis botularia Kffr., G. J. C. 1913, p. 237.
Büssel weißlich, T. bräunlich; F. 2 12gl.. braun, Bgl. gelb. Beim 3 sind die Stiele etwas
langer als die zugehörigen, unter ihnen stehende Kn. Ösen der Bw. sehr lang, länger -als .die ifber
ihnen stehenden Stiele oder Kn., der letzte Kn. mit kurzem Fortsatze. Beim ? verhält sich das 1 Ggl
zum 2., 11. und letzten wie 30 : 27 :19,5 : 20. Die Stiele der unteren Ggl. sind annähernd d , die
der oberen y3 so lang als die Kn.
Grundfarbe des Th.' rötlichgelb, Thr. mit drei schmalen, kurzen, blaßbraunei: Lstr. - Schw.
langstielig, weißlich, zuweilen bräunlich. B. auf der Unteiseite blaß.gelblfch, hell weiß schimmern,;
außen bräunlich.
Fl. sind groß, glashell, schwach violett und gelb schillernd, Adern blaßbraun. Ursprung von
rr ungefähr in der Mitte von r, der vor der halben Länge des Fl. in den Vr. mündet; rr geht vom
letzten Drittel an mit sehr starkem Bogen nach hinten und mündet weit hinter der Flsp. Der Gp
liegt dem Hr. wenig näher als rr, cu2 geht ziemlich steil, doch nicht senkrecht zum Hr., cu, am Grunde
kaum nach vorne gerichtet, a deutlich größer als b.
Abd. rötlichgelb, oben mit braunen Binden auf .den Segmenten, die beim ? ziemlich breit sind,
beim 3 aus zwei ziemlich schmalen Querstrichen bestehen, von denen der vordere in der Mitte unterbrochen
ist. Hr. der Segmente lang weiß befranst. Der Zahn an der inneren Seite der Bgl. der Zg.
ziemlich stark entwickelt, m. L. vor der erweiterten Spitze seitlich stark verengt. Die M. bilden
sowohl auf der 0 . L., wie auch auf der u. L. deutliche Gruppen.
Die rötlichgelbe Larve lebt: in den G a l l e n von D a s y n e u r a f r a x i n i Kffr, als
Inquilin und geht zur Verwandlung in die Erde. Wi n n e r t z hielt die Art für den Erzeuger der Galle.
17. C l i n o d i p l o s i s s c h l e eht .en d a l i Ei i bs .
R ü b s a a m e n , Zschr. wiss. Ins.-biol. vol. 7, 1911, p. 16.
1,3—1,7 mm lang. H.K. hellgrau mit weißem S., T. gelbgrau; F. schwarzbraun mit bellen
Bgl. Das 1. Ggl. des $ verhält sieb zum 2., 11. und letzten Gliede wie 30 :24 : 19 : 19. Das letzte
Glied zuweilen etwas kürzer, selten länger; beim $ ist der untere Stiel der mittleren und oberen Ggl.
etwas länger, der obere wenig kürzer als der darunter stehende Kn. Die Bw. reichen annähernd
bis ans Ende des über ihnen stehenden Stieles, bezw. des gestreckten Knotens; Fortsatz des letzten
Kn. viel kürzer als der Kn. (54 : 18).
Th. rötlichgelb, oben mit drei braunen Lstr. Furchen wie das Sc. gelb behaart; Ths. zwischen den
Hüften braun; Pleuren schmutzig rötlichgelb. Schw. gelb mit dunklem Ring unterhalb des Knopfes.
B. gelbweiß; Femora der vorderen und mittleren Beine oben schwarz. F k r.: Textfig. 14 Nr. 20, p. 20.
Fl. messinggelb und rot schillernd; L : B B 21:8; der Fl, ist also verhältnismäßig schmal;
rr an der Spitze mit deutlichem Bogen nach hinten; der Gp. liegt dem Hr. kaum näher als dem rr,
a viel größer als b.
Abd. gelbrot, jedes Segment oben mit einer braunrötlichen Binde, die meist in der Mitte etwas
verschmälert ist. Bgl. der Zg. annähernd in der Mitte mit stumpfem Vorsprung; Lappen der o. L.
schief nach innen abgeschnitten und leicht ausgerandet; der bei anderen Arten vorkommende Innenzipfel
fehlt; die M. in kleinen undeutlichen Gruppen. Die m. L. vor der Spitze etwas eingezogen,
ziemlich tief eingeschnitten; die M. nach hinten gerichtet; die Zipfel an der Spitze kahl; Kgl. in der
Mitte deutlich gekrümmt.
Die roten Larven leben in vertrockneten Blüten von C o n v o l v u l u s s e p i u m L. und
gehen zur Verwandlung in die Erde.
18. C l i n o d i p l o s i s (?) ol er a c e i R ü b s.
R ü b s a a m e n , SB. Ges. naturf. Fr. Berlin 1917, p. 75.
Augen tiefschwarz, am Scheitel zusammenstoßend. Gesicht und T. graugelb; H.K. am Halse
dunkel gelbgrau, nach dem Rande zu allmählich heller werdend. F. dunkelgrau; Bgl. gelb. 2 12gl.;
das erste Ggl. nicht stark verlängert. Das erste Ggl. verhält sich zum zweiten, vorletzten und letzten
wie 40 : 34 : 28 : 33. Beim letzten Ggl. ist der lange, am Grunde stark eingeschnürte Endknopf
mitgemessen. Die zwei letzten Kn. annähernd gleich lang. Alle Ggl. ziemlich lang gestielt und die
Kn. nur 2%—3mal so lang wie die Stiele; Bw. wie bei Dasyneura. Das ? ist vom Halse bis zu den
Lamellen der etwas vorstreckbaren Lg. hell zitronengelb, ohne jede dunkle Zeichnung. Thr. und Abd.
lang gelb behaart.
Fl. gelb; nur zwischen Vr. und rr sowie am cu mit schwachem bläulichem Schiller; rr vom
wenig deutlichen Ursprung an etwas nach hinten gerichtet, an der Spitze mit deutlichem Bogen nach
hinten, hinter der Flsp. mündend. Der Gp. liegt dem Hr. etwas näher als dem rr, cu2 ist daher verhältnismäßig
kurz und geht ziemlich steil zu Hr., a annähernd so groß wie b. B. graugelb; das E. annähernd
so läng wie die K r.; letztere an den Vorderbeinen gezähnt, an den übrigen einfach. Schw. graugelb.
Abd. zitronengelb, ohne Binden; Lg. mäßig weit vorstreckbar, am Ende mit zwei großen und
einer darunterstehenden kleineren Lamelle; die M. auf der o. L. nicht in Gruppen; außerdem die
Lamellen mit ziemlich langen Bsth. besetzt.
Die Larven sind weißgelb bis zitronengelb mit grünem Darm. Sie leben auf der Oberseite der
Blätter von C i r s i u m o l e r a c e u m , die sich durch den Angriff zusammenkrausen und gelb
entfärben. Die Verwandlung erfolgt in der Erde.
Da das <$ dieser Art nicht bekannt ist, kann sie nur unter Vorbehalt zu Clinodiplosis gestellt
werden.
Zoologlca. Heft 77. 24