
zu etwas verjüngt. Die o. L. tief geteilt; die Lappen rundlich; die M. stellenweise in kleinen Gruppen;
die u. L. viel länger als die o. L., tief geteilt, mit langen, nach der Spitze zu stark verjüngten Lappen.
Die weißliche Larve erzeugt Blattkräuselungen auf G e um u r b a n u m und r i v a 1 e ;
Sie leidet ungemein stark unter den Angriffen von Chalcidiern. Die Verwandlung zur Puppe erfolgt
bereits im November des ersten Jahres.
25. C o n t a r i n i a g ei s e n h ey n er i Rü b s .
R ü b s a a m e n , SB. Ges. naturf. Fr. Berlin 1917, p. 92.
H.K. schwarzgrau, nach den Augen zu etwas heller, mit langen, nach vorne gerichteten Haaren.
F. 2 -j- 12gl., beim $ das erste Ggl. nicht ganz doppelt so lang wie das zweite (28 : 15); die Stiele
der oberen Ggl. annähernd % so lang wie ein Kn., das letzte Glied an der Spitze allmählich dünner
werdend, der Fortsatz also nicht scharf abgesetzt. Beim d der obere Kn. länglich, nach oben zu
an Dicke etwas zunehmend, die Stiele ungefähr so lang wie die Kn. Die Schlingen der Bw. fast so
lang wie die Haare der Hw., die ungefähr bis zur Mitte des folgenden Kn. reichen. Der letzte Kn.
allmählich dünner werdend.
Th. graugelb, auf dem Rücken braun. Die Fl. schillernd. Der r mündet diesseits des Gp. von
cu; rr vom Ende der Basis ab, die etwas jenseits der Mitte von r entspringt, mit letzterem parallel,
dann mit deutlicher Neigung nach hinten in die Flsp. mündend, zuweilen vom Ende der Basis an
fast gerade, zuweilen sanft gebogen. Der Gp. von cu hegt dem Hr. etwas näher als rr; cu2 ziemlich
schief und leicht gebogen und a und b annähernd gleich. Schw. weißgrau, B. gelbgrau.
Abd. gelb, beim S mehr grau, mit breiten, grauen, in der Mitte etwas erweiterten Binden;
die o. L. der Lg. 45 ¡x lang, schräg gestreift, nicht ganz bis zum Grunde geteilt. Die Zg. normal. Die
Lappen der o. L. schief nach innen abgestutzt; die M. bilden an der Basis derselben undeutliche
Gruppen. Die Lappen der m. L. länger und wesentlich schmäler als diejenigen der o. L.
Die gelben Larven leben in verdickten Blüten von B r a s s i c a - Arten und gehen zur Verwandlung
in die Erde.
26. C o n t a r i n i a h e l i a n t h e m i (Ha r d y ) Kf f r .
Cecidomyia helianthemi Hardy, Ann. Mag. nat. Hist. s. 2 vol. 6, 1850, p. 187.
Diplosis helianthemi Schin., Fauna austr. Dipt. vol. 2, 1864, p. 394.
Contarinia helianthemi Kffr., Synopse Cecidom. 1898, p. 32.
H a r d y gibt folgende Beschreibung der A rt:
„Ochracea, minuta; oculis brunneis; thorace subflavo, atomis strigisque variegato; scutello
carneo; facie, pedibus, antennisque flavis, his 14-articulatis, lm o et 2ndo brevibus, ultimo subelongato,
ceteris angustiore, reliquis pedicellato-sübcylindris, capitulis subcylindricis versus bases
subcoarctatis, pilis longis biverticillatis obsitis; alis mediocribus, sub-albido-flavis, pallide nervosis,
subcinereo-maculato-fasciatis, exitibus fasciarum maculas 7 cinereas marginales efficientibus, angulo
nervi furcati subacuto; halteribus albis, capitulo modico. Long. corp. lin. % ; alar. exp. lin. 134- d-
Habitu C. bicoloris, sed abunde differt; a C. punctipenni Meig. numero articulorum antennarum
minore, facile dignoscitur.“
Die Larven verursachen dicht behaarte Blätterschöpfe an der Sproßspitze von H e 1 i a n -
t h e m u m c h a m a e c i s t u s und c a n um. Verwandlung in der Galle.
27. C o n t a r i n i a h er a cl ei (Rübs . ) Kf f r .
(Taf. XLI, Fig. 8 -10.)
Diplom heraclei Rübs., Zschr. Naturw. vol. 62, 1889, p. 373.
Contarinia heraclei Kffr., Wien. ent. Zeit. vol. 15, 1896, p. 98.
Gesicht Rüssel und T. schmutzig gelbweiß; H.K. schwarzgrau, der S. mit langen, grauweißen
Haaren besetzt- F. 12gl„ beim S länger als der Körper, blaß braungrau; die Bgl. nicht heller;
-der zweite Kn. etwas gestreckt; die Stiele der mittleren Ggl. annähernd so lang oder etwas langer
als die zugehörigen K n .; die Ösen der Bw. etwas kürzer als die Haare der Hw., welche bis zur Mitte
des folgenden Kn. reichen. Beim I sind die Stiele der Ggl. sehr kurz, das Verhältnis der beiden ersten
Ggl ist annähernd 3 :2. Bei beiden Geschlechtern ist das Endglied mit einem kurzen Fortsatze versehen.
Thr. glänzend sepiabraun, die Furchen gelbweiß behaart; Sc. braun, behaart wie die Furchen;
Ths weißgelb, nach den Hüften zu etwas angeraucht. Schw. gelbweiß; B. ebenso, oben blaßbraun;
Fl schillernd; die Breite verhält sich zur Länge wie 23 : 53; Vr. gelbweiß behaart; r mundet etwas
vor dem Gp. in den Vr., rr ziemlich gerade, im letzten Drittel mit sanftem Bogen zur Flsp. Der Gp
ist dem Hr. meist etwas näher als rr. Die Zinken sind kurz, cu, mäßig schief; a und b annähernd
S Abd gelbgrau bis gelbweiß mit blassen, bräunlichen Binden, die bei nicht ausgefärbten Tieren
fehlen. Die Lg. weit vorstreckbar; die o. L. annähernd-45 lang, bis etwas über die Mitte hinaus
geteilt. Die Zg. klein; die o. und m. L. wie gewöhnlich, das Kgl. ziemlich kurz und dick.
Die weißen Larven leben auf der unteren Blattseite v o n H e r a c l e u m s p h o n d y l i u m
und bewirken durch ihren Angriff unregelmäßige, entfärbte Blattfaltungen. Verwandlung in der Erde.
28. C o n t a r i n i a h u m u l i Töl g.
T ö 1 g , N. Beitr. syst. Ins.-Kunde, vol. 2, 1921, p. 33.
S 9 1 5 mm blaßgelb, F. und B. braun. Bw. wenig kürzer als die Borstenwirtel, bis zur
Mitte des folgenden Kn. reichend, Stiel oder Hals des zweiten und dritten Ggl. am basalen Kn. so
lang wie der Kn., am distalen etwas länger als der basale Kn., an den. folgenden Ggl. sind die Stiele
noch länger Beim 9 ist das erste Ggl. bedeutend länger als das zweite, m der Mitte emgeschnurt,
die folgenden wenigstens 2% so lang wie das Ggl. Endglied mit einem feinbehaarten G r ffe , dieser
l/o so lang wie das Glied. Querader die Mitte der ersten Längsader treffend; vordere Zinke (cu,)
am Grunde gehoben, die hintere (cu,) fast senkrecht. Krallen und Zg. wie gewöhnlich. Lg. ang,
kahl, gestreift, am Ende nadelförmig und mit kleinen, abstehenden Borsten (Gallenerzeuger).
Uber Vorkommen und Lebensweise finden sich keinerlei Angaben.
29. C o n t a r i n i a h y p o c h o e r i d i § |(R ü b s . ) Kf f r .
Dijtlosis'ftypochoeridis Rübs., Berlin; ent. Zschr. vol. 36, 1901, p. 1 u. 62.
Contarinia hypochotridis Kffr., Wien. ent. Zeit. vol. 16, 1896, p. 99.
Stictodiplosis hypochoeridis Kffr., G. J . C. 1913, p. 183.
Rüssel, Gesicht und T. graugelb; Hr. schwarzgrau mit schmalem, weißem S.; F. braun mit
gelben Grundgliedern; 2 + 12gl. Das erste Ggl- mehr als doppelt so lang wie das zweite. Die Ggl.
vor der Mitte leicht eingeschnürt, der letzte Kn. mit kurzem, stielartigem Fortsatze; die Kn. 3 -4m a i
länger als die Stiele.