
Thr., Sc. undMth. rötlichbraun; Ths. heller, braungrau, die Pleuren gelblich; die Rückenfurchen
grau behaart. Fl. goldgelb mit dunkel-blaugrün und rotviolett schillernden Binden. Die eine derselben
nimmt die ganze Flügelspitze ein; sie ist nicht immer gleich breit, so daß die Mündung von cu± bald
von ihr bedeckt ist, bald frei bleibt; ein kleines Fleckchen an der Mündung von rr ist gewöhnlich frei.
Die zweite Binde entspringt am Vr. an der Spitze von r und zieht sich von dort schräg über den Fl.
zum Gabelpunkt, wo sie plötzlich um die Hälfte schmäler wird und sich so über cu2 fortsetzt. Zuweilen
sind beide Binden durch eine mehr oder weniger breite Querbinde auf beiden Seiten von rr
mit einander verbunden. In der Regel befindet sich ein kleiner Fleck nahe dem Grunde von cu,
dort, wo sich der Flügel erweitert.
Der rr verläuft in sanftem Bogen bis zur Flsp. Der Gp. ist von Hr. und rr annähernd gleich
weit entfernt; cuj ist sanft gebogen und cu2 mäßig schief; a annähernd so groß wie b. Schw. hellgelb;
B. gelb, oben braun, lang behaart.
Abd. gelb, nach der Spitze zu oft etwas rötlichgelb. Jedes Segment oben mit breiter, in der Mitte
erweiterter, grauer Binde; Ringränder graugelb behaart. Lg. weit vorstreckbar, die Zg. des<£ trübgelb.
Die gelben Larven dieser Art leben in schwach deformierten Körbchen von H y p o c h o e r i s
r a d i c a t a und C r e p i s b i e n n i s und gehen zur Verwandlung in die Erde.
30. C o n t a r i n i a i n q u i l i n a Rü b s .
R ü b s a a m e n , SB. Ges. naturf. Fr. Berlin 1917, p. 94.
H.K. schwarz, nach den Augen zu heller werdend, gelbgrau. Gesicht und Rüssel schmutzig
ledergelb bis dunkelgrau; T. gelbgrau oder weißgrau. F. schwarzgrau, die Bgl. zuweilen etwas heller,
gelbgrau. 2 + 12gl., beim^ die beiden Kn. der Ggl. kugelig; der mittlere Stiel fast vollständig fehlend,
zwischen den beiden Kn. nur eine Einschnürung, die beim ersten und zweiten Ggl. meist ziemlich
flach, bei den übrigen wesentlich Stärker ist. Der obere Stiel kaum halb so lang wie der zugehörige
Kn. Die Hw. an den unteren Kn. doppelt; die Ösen der Bw. halb so lang wie die Haare der Hw.
Der letzte Kn. spitz zulaufend. Beim ¡J ist das erste Ggl. wenig länger als das zweite; sie verhalten
sich wie 8 : 7 ; der letzte Kn. mit kurzem Fortsatze.
Thr. sepiabraun, die Felder bereift, die Furchen lang grau behaart. Sc. sepiabraun, an der Spitze
zuweilen mehr rotbraun; Ths. nach den Hüften zu sepiabraun, die Pleuren schmutzig graugelb bis bräunlichrot;
Schw. weißgelb bis rötlichbraun, mit ziemlich großer Keule; B. graugelb, oben schwärzlich.
Fl. bei jungen Tieren bleigrau, bei älteren schillernd; r mündet dem Gp. fast gegenüber;
rr geht mit leichtem Bogen zur Flsp. und der Gp. liegt dem Hr. in der Regel etwas näher als rr; cu2 ist
mäßig schief und a wesentlich kürzer als b.
Abd. rötliehgelb, beim S bräunlichrotgelb, oben mit breiten, graubraunen Binden, der Segmentsaum
lang weiß behaart. Die Lg. des $ weit vorstreckbar. Das erste Gl. ziemlich plump. Die
o. L. 50—51 ¡X lang, nicht bis zum Grunde geteilt; die Lappen schräg gestreift. Beim die o. L. der
Zg. tief geteilt, mit zwei breit gerundeten Lappen; die M. überall in Gruppen. Die m. L. noch
tiefer geteilt, der Ausschnitt breit, die Lappen schmäler als die Lappen der o. L .; auch auf der m. L.
bilden die M. Gruppen. Bgl. überall lang und dicht behaart. Kgl. ziemlich schlank.
Die orangegelben Larven leben in den Ga l l e n von K i e f f er ia p i m p i n e l l a e F. Lw. und
D i o d a u l u s t r a i l i Kffr. bezw. C on t a r i n i a u mb e l l a t a ru m Rübs. und gehen zur Verwandlung
in die Erde.
31. C o n t a r i n i a i s a t i di s Rü b s .
R ü b s a a m e n , Zschr. wiss. Ins.-biol. vol. 6, 1910, p. 421.
Männchen unbekannt. Kopf grau, Augen schwarz, T. und F. hellgrau, letztere 2 + 12gl.,
weißgrau behaar|. die Bgl, Weißgrau. Beim ¿ j a ? ersten Ggt: annähernd doppelt so lang wie das
zweite, das letzte mit kurzem, knopfformigem Fortsatze Die Stiele der oberen Ggl. annähernd
4mal k iä rJi als die Kn. Die mittleren Fühlerglieder etwas küTzer als die letzten.
Th. gelbgrau, der Bücken mit drei braungrauen Ls tr., Mth. schwarzbraun, Ths. gelbgrau, die
Mutigen Stellen ge!!.; Schw. gelbgrau. unterhalb M Knopfes dunkler; B. gelbgrau.
Fl schillernd, r mundet annähernd m der halben Länge des Fl. dem Gp. gegenüber m den
V # r r ist anfangs fast gerade, nach der Spitze zu leicht nach hinten geneigt und in die Flsp. mündend.
Der Gp. hegt dem Hr. etwas näher als i±; cu2 mäßig schief und a und b annähernd gleich groß.
Abd gelbgrau, unterseits g |n e Bmden, oben jedessSegment am Hr. braun gesäumt, oben und
unten ISmlich lang grau behaart,: Die Lg. weit versteckbar; o. L.^chräg gestreift, am Grunde
läs annähernd zur Mitte: verwachsen, annähernd .60 p lang.
Die Larven sind zitronengelb oder grünlihliÄb. Sie sitzen auf der unteren Blattseite von
I s ä t i's 'ifji n c t o* i a und liffrirken unregelmäßige!»Ausstulpungen des Blattes nach oben. Die
V e rw an d ln * erfolgt in der Erde. Mehrere Generationen.-
32. C o n t a r i n i a j a a p i R ü b s.
R ü b s a a m e n , Marcellia vol. 14, 1914, p. 110.
H.K. schwarzgrau, grauweiß behaart. Gesicht,und T. weißgrau; F. schwarzbraun, 2 g l2 g l . ,
b e im ? das Verhältnis des 1. t § l . zum 2. wie 10 : 7; der Stiel zwischen beiden verhältnismäßig
lang, etwa ^ so lang wie. der darunter stehende Kn. Die Stiele der obcien Glieder verhalten sich
zu den Kn. annähernd wie 6 :13 oder 14, sie sind älsp nicht g#nz halb solang wie die Kn. Der letzte
Kn. ohne deutlich abgesetzten Fortsatz, am Ende allmählich verjüngt Beim £ i s t der obere Kn.
gestreckt., der untere annähernd kugelig, 4ei den oberen Ggl, ist der Stiel annähernd so lang wie der
darunter stehende K n .; der letzte Kn. auch b e im d ohne abgesetzten Fortsatz, a^er der Kn. spitz
zulaufend; die Schlingen der Bw. lang, so: lang oder länger als die Stiele und wenig kürzer als die
Haare der Hw. .
Th. weißgrau, auf dem Bücken sepiabraun, das % etwas heller, an der Spitze gewöhnlich
gelb. Tbs. braun, die häutigen Stellen weißgrau.
Fl. glänzend, schwach gelb, nicht rot odei blau schillernd, schmal ; r mündet etwas diesseits
des Gp. von cu; rr bis zum Ende seiner Basis, die etwa jenseits der Mitte von r entspringt, mit r
annähernd gleichlaufend, dann nach hmtenjjäneigt, 3b.efe.fast gerade m die Flsp. mündend. Der
Gp. von cu dem Hr. deutlich näher als rr. Die Zinken kurz, cu2 ziemlich schief; a viel kürzer als b.
Abd. weißgrau, oben mit sepiabraunen, in der Mitte nach vorne erweiterten Binden. Die o. L.
der Lg. bis zur Mitte verwachsen, schräg gestreift; die Lg.-vdes ^ normalpdie Lappen d a l l i , etwas
schief nach innen abgeschpitten; .die M. in undeutlichen Querreihen.
Die gelbweißen Larven leben in kleinen, annähernd k n o p f ä h n l ip b e n Sproßspitzengallen, auf
L a t h y r u s p r a t e n s i s und gehen ziir Verwandlung in die Erde. Die Mücken, erscheinen
nach ungefähr 14 Tagen. Mehrere Generationen.