
und schmutziger gelber Farbe als der übrige Körper. Beine blaßgelblich mit ziemlich langen und
etwas groben lichtgelblichen Härchen; Oberseite der Schenkel und Außenseite der Schienen, zuweilen
selbst die Oberseite und Spitze der Füße, bei recht ausgefärbten Exemplaren der Länge nach
schmal gebräunt, was bei minder ausgefärbten nicht deutlich der Fall ist. Die Flügel von mittlerer
Länge und Breite, etwas gelblich mit einem Ubergange in das Graubräunliche; die Adern sind ziemlich
stark; die Querader (Basis von rr) ist deutlich; die zweite Längsader (rr) ist gegen ihr Ende hin
zwar nur sanft, aber doch deutlich nach hinten gebogen; die Flügelfalte ist nicht sehr auffällig;
der Vorderast der letzten Längsader (cuj) ist in seinem ganzen Verlaufe deutlich und auch mit dem
Stamme derselben deutlich verbunden.“
Die Mücke fing H. L o e.w an den Rispen von D a c t y l i s g l o m e r a t a .
19. C o n t a r i n i a d i p s a c e a r u m R ü b s .
R ü b s a a m e n , D. ent. Zschr. 1921, p. 45.
Gesicht und Rüssel schmutziggelb bis braungelb, etwas angeraucht; T. schmutziggrau; H.K.
schwarz, meist ohne helleren S., lang weißgrau behaart. F. schwarzbraun, die Bgl. zuweilen, besonders
bei nicht ganz ausgefärbten Tieren, etwas heller gelbbraun; beim $ verhalten sich die drei
ersten und die drei letzten Ggl. zueinander wie 44 : 27 : 26 : 25 : 26 : 22. Hw. und Bw. wie gewöhnlich;
einzelne Haare an der nach oben gerichteten Fühlerseite, wie dies die Regel ist, auffallend länger
als die Wirtelhaare der unteren Seite. Das letzte Glied mit sehr kurzem, nicht sehr deutlich abgesetztem
Fortsatze. Die Kn. der oberen Glieder etwa 2%, die unteren 4mal länger als die zugehörigen
Stiele. Beim <$ sind die ungeraden Kn. annähernd kugelig oder etwas breiter als lang; die geraden
Kn. sind deutlich länger als breit und an ihrer Spitze etwas verdickt. Hw. und Bw. wie gewöhnlich;
die Ösen der letzteren wenig kürzer als die Haare der Hw.; der letzte Kn. mit deutlichem, am Grunde
etwas eingeschnürtem Fortsatze. Thr. schwarzbraun, vor dem ebenso gefärbten Sc. zuweilen etwas
heller, mit gelblichem Anfluge; Thr. und Sc. lang gelbgrau behaart. Ths. schmutzig-ledergelb bis
braungrau, zuweilen mit rötlichem Anfluge, nach den Hüften zu sepiabraun. Schw. schmutzig-
ledergelb, unter dem Knopfe meist mit braunem Ringel; B. schmutzig-ledergelb bis orangegelb,
obenauf schwarzbraun.
Die Fl. des glänzend, grünlich und bläulich schillernd, am Grunde zuweilen indigoblau;
beim $ tief violett bis blaugrün mit fünf gelblichen Flecken, davon einer an der Basis des Cubitus-
stieles; der andere an der Spitze von rr; der dritte in dem von cuj und cu2 gebildeten Dreieck, der
vierte am Vorderrande jenseits der Einmündung von r und der fünfte zwischen dem dritten und
vierten. Die Randader und r sind weißgelb; nur die Spitze von r und das ihr gegenüberliegende
Stück des Vorderrandes sind schwarzbraun. Die Mündung von r liegt dem Gp. gegenüber und also
etwas vor der halben Flügellänge; rr geht in sanftem Bogen zur Flsp.; der Gp. liegt dem Hr. näher
als r r ; cux biegt an der Basis leicht nach vorn um und geht in sanftem Bogen zum H r .; cu2 verläuft
ziemlich schief und fast gerade und a und b sind annähernd gleich lang. Abd. orangegelb bis ledergelb,
glänzend, oben mit nach vorn erweiterten, schwarzbraunen Binden, unten mit ebenso gefärbten
rechteckigen Platten. Lg. weit vorstreckbar; das erste Glied graubraun. Die o. L. stark entwickelt
mit deutlicher Schrägstreifung, ca. 64 ¡x lang. Die Zg. schwärzlichgrau, lang weißgrau behaart, das
Bgl. ziemlich schlank; das Ggl. mäßig lang und nach der Spitze zu etwas verjüngt. Die o. L. tief
geteilt; die Lappen nach innen zfi schief angeschnitten. Die m. L. ebenfalls tief geteilt; die Lappen
kaum ifavyr als diejenigen der H L., P. kaum länger und die M. überall nicht in Gruppen.
Die Larvendieser Art Sind weigfeelb bis orangegelb; sie leben in deformierten Blütchen
20, 0 o n t a r 1 n i a h i i (Kf f r . ) .
Mudipiosis eckü Kffr., » a ille jeun. Natural, vol. 18M> P- »•
0^la riitm eehit Kffr., Wien. ent. Zeit. vol. 15, 1896, p. 99.
„D’un rouge â*ngé. Trois bandésfisurilê désSus du thorax, côtés et milieu de la poitrine ainsi
que lés incisions sur le dessus de ’.’abdomen bruns. Renflement terminal des antennes muni d’un
appendice rétréci à sa base et semblant être un petit article tçübfusiforme.
Larve dans les fleurs d’E c h i u t t i v u i g a r e gonflées et n’ouvrant pas.
21. G o n t a r i n i a f a g i R üb s .
R ü b s a a m e n , D. ent. Zschr. 1921, p. 44.
Gesicht und Rüssel grau; T. weißgrau; H.K. am Halse dunkel schwarzgrau, nach den Augen
zu hell. F. schwarzgrau, die Bgl. gelblich. Beim ? ve rh a ltenÄ h die drei ersten und .die drei letzten
Ggl zueinander wie 27 :22 :19 1 18 :19 : 22. Die Kn. sind etwa 4mal länger als die Stiele und der
letzte Kn ist mit ¿nem etwas längeren, derben, deutlich abgesetzten Fortsatze versehen. Beim
¡Lind vom dritten Ggl. an die geraden Kn. etwas gestreckt und an der Spitze etwas dicker als am
Grunde. Die Ungeraden Kn. sind annähernd kugelig und die Ösen der Bw, etwas mehr als halb sp
lang als die Haare der Hw. Die Stiele sind etwas kürzer als die Unter ihnen stehenden Kn. und der
leljte Kn. ist mit einem scharf abgesetzten Fortsatze versehen, der fast So lang ist wie der Kn.
Der Thr. ist hellgelbbraun, glänzend; die Furchen lang gelbgrau behaart. Bei den gezogenen
Weibchen mit drei etwas dunkleren, Undeutlichen Lstr., die schwach grau bereift sind. Die Ths,
sind bräunlichgelb, nach den Hüften zu etwas angeraucht, das Sc. braungelb, meist etwas heller
als der Thr. mit ledergelber Spitze. Schw. gelblich, glasartig durchscheinend, unter dem Kopfe meist
braun geringelt. B. ziemlich kurz, graugelb- obenauf s c h w ä r z l i c h . Fl. schillernd, gelb, m der Umgebung
der Adern violett. Die Breite verhält sich zur Länge wie 2 : 5: Die Mündung von r liegt
annähernd dem Gp. gegenüber; rr fast ganz gerade, in die Flsp. mündend; der Gp. ist von rr und
dem Hr. annähernd gleich weit entfernt ; cuL geht fast in der Richtung des Stieles und m leichtem Bogen
zum Hr.; cu2 ist ziemlich schief und a und b sind annähernd gleich groß.
Das Abd. ist ziemlich kurz, ledergelb bis zitronengelb ; beimd jedes Segment am Hr. mit schmaler,
schwarzgrauer Binde; lang grau behaart. Beim S sind die etwas breiteren Binden nach vorn leicht
erweitert. Die o. L. der weit voratre'ckbaren Lg. fast ganz geteilt; die o. L. ca. 53 /i lang. Die Zg.
des s ist z i e m l i c h plump; das Kgl. verhältnismäßig dick und kurz; die.o. L. tief geteilt, die Lappen
kaum länger als breit; an der Spitze gleichmäßig gerÄdet; die M. nicht in Gruppen: Die m. L. tief
geteilt; die Lappen am Grunde erweitert; nicht oder kaum länger als die o. L.
Die weißgelben Larven leben an F a g u s s i l v w | i c a in jungen, nach oben zusammen-
gèlegten, kleinbleibenden, etwas verdickten Blättchen an der Triebspitze. Die Larve geht zur Ver-
Wandlung in die Erde. ^
Zoologien. Heft 77.