
4. C o n t a r i n i a a n t h o n o m a (Kf f r . )
Diplosis anthonoma Kffr., Wien. ent. Zeit. vol. 9, 1890, p. 135.
Gontarinia anthonoma Kffr., Wien. ent. Zeit. vol. 15, 1896, p. 99.
Stictodiplosis anthonoma Kffr., G. J . C. 1913, p. 183.
$. Körperfarbe zitronengelb, zuletzt bräunlichgelb. Augen schwarz, F. braun, 0,90 mm lang,
2 -j- 12gl.; erstes Ggl. sehr lang, etwa 2 ^m a l so lang als das zweite, welches etwa 2mal so lang als
breit und kaum gestielt ist; die übrigen allmählich länger gestielt, Stiele von etwa 1f5 bis % Knotenlänge
; Endglied mit Griffel; alle mit zwei oder drei Hw.; erstes und zweites schwach eingeschnürt,
die übrigen walzenförmig.
Thr. schwarzbraun mit grauen Haarreihen. Fl. 1,60 mm groß, grau und mit oft undeutlichen
blauen Flecken versehen; blau ist die Stelle zwischen dem Vr. und dem rr von seiner Basis bis
zur Flsp.; von derselben Färbung sind die beiden Zinken in ihrem ganzen Laufe begrenzt; r dem
Vr. nicht nahe, von demselben am Ursprung von rr etwa gleich weit entfernt wie von Qu.; rr im
ersten Drittel schwach nach oben gebogen, ein wenig hinter der Flsp. mündend; cut am Grunde
stark nach oben gebogen, an der Mündung 0,40 mm von rr und 0,48 mm von cu2 entfernt. Basis von
rr dick, kurz, der Erweiterung des Hr. gegenüber. B. hell, oberseits dunkel.
Abd. lang grau behaart. Lg. lang vorstreckbar, heller als der Körper; erstes Glied walzenförmig,
zweites nadelförmig, an der Spitze mit einer länglichen Lamelle, welche an ihrem zugespitzten
Ende stachelig ist.
Körperlänge: 1,70 mm.
Die weißen Springmaden leben in deformierten Blüten von S a r o t h a m n u s s c o p a r i || j | ?
Zur Verwandlung gehen sie in die Erde, die Mücken schlüpfen im folgenden Frühjahr.
5. G o n t a r i n i a a n t h o p h t h o r a (F. Lw.) K f f r .
Diplosis anthophthora F . Lw., Verh. zool.-bot. Ges. vol. 30, 1880, p. 36.
Gontarinia anthophthora Kffr., Wien. ent. Zeit. vol. 15, 1896, p. 98..
H.K. schwarzgrau, nach den Augen zu gelbgrau, an beiden Seiten in der Regel mit einem deutlichen
graugelben Fleck. Gesiebt und Rüssel braungrau, T. gelbgrau.
F. schwarzbraun, Bgl. meist etwas heller, 2 + 12gl. Beim $ die Stiele der Ggl. e tw a :® .# lang
wie die Kn. Die ungeraden Kn. kugelig, die geraden gestreckt. Die Haare der Hw. reichen bis zur
Mitte des folgenden K n .; die Ösen der Bw. annähernd % so lang. Der letzte Kn. mit ziemlich langem
Fortsatze. Beim ? verhält sich das erste Geißelglied zum zweiten ungefähr wie 3 : 2, das letzte Glied
mit kurzem Fortsatze; die Stiele der unteren Ggl. etwa 5mal, die der oberen 3—3%mal kürzer als
ihre Kn.
Thr. überall gelbbraun oder mit drei braunen L str.; Felder behaart. Sc. gelbbraun, zuweilen
etwas heller als der Thr., ebenfalls lang graugelb behaart. Ths. braungelb, nach den Hüften zu etwas
dunkler. Flw. weißgrau. Schw. gelbbraun, Stiel am Grunde .weißgrau, Knopf meist bräunlich.
B. gelbgrau, obenauf bräunlich.
Fl. graulich getrübt, schillernd; r mündet annähernd in der halben Flügellänge dem Gp. gegenüber,
rr geht im letzten Drittel mit deutlichem Bogen nach hinten in die Flsp.; der Gp. liegt rr in
der Regel etwas näher als dem Hr., die Zinken daher ziemlich lang, cu, ist leicht gebogen und ctc,
ziemlich schief1) ; a annähernd « t e i ^ f c und L : B = 60 :27.
Abd. gelbgrau, oben mit breiten, graubraunen Binden, die hei jungen Tieren sehr blaß sind.
Lg weih vorstreckbar, I L. etwa 46 n lang und über die Mitte hinaus geteilt. Die o, L. der Zg. es
¿ tief geteilt, Lappen schräg nach innen abgeschnitten; M. nicht oder in sehr undeutlichen Gruppen;
m L viel länger als die o. L., sehr tief geteilt, der Ausschnitt breit und am Grunde gerundet; die
Zipfel lang, schmal, lineal. Kgl. nach der Spitze-zu deutlich verjüngt, das Glied sieht daher ziemlich
schlank aus.
Die gelbweiße Larve lebt in deformierten Blüten verschiedener V e r b a s c u m - Arten und
geht zur Verwandlung in die Erde.
6. C o n t a r i n i a a p r i l i n a Kffr.
K i e f f e r , Bull. Soc. Hist. nat. Metz vol. 21, 1901, p. 30.
Ki e f f e r s Beschreibung lautet:
,Rouge; trois bandes longitudinales sur le mesonotum, sept larges tendes transversales sur
le dessus de l’abdomen, .renfermant de chaque t e # une petite tâche claire six bandes sur le dessous
de l’abdomen, pince anale et deux bandes longitudinales sur le dessus de la base de 1 oviducte brunes,
antennes et pattes brunâtres. Les bandes transversales du dessous de Labdomen sont doubles,
l’inférieure rapprochégsdu bord postérieur du segment, est, en forme de ligne; la supérieure, plus
large, est éphancrée au milieu en avant, H touche l’inférieure de chaque côte par un prolongement
latéral. Les deux premiers articles des palpes subégaux, de moitié plus longs que gros; .le troisième
deux fois, et le quatrième quatre fois aussi long que gros et rétréci, à « .b a s e . Les deux premiers
articles du funículo. soudés; citez le mâle, le col des trois premières nodosités est d’un quart plus court MUI nodosité; à partir du milieu, le col des articles,globuleux <§g presque deux fois aussi long qu eux
et celui des articles ovoïdaux, de moitié plus long que ceux ci; filets arqués d’un cinquième plus
court que les soies, atteignant le milieu de la nodosité suivante; chaque nodosité avec.un seul verti-
cille de filets arqués; article terminal avec uir epl très oSaf, n?ayant que le tiers ou la moitié de sa
longueur. Chez la femelle, le premier article du funicule est au moinsbrois fois aussi long qu^ gros, e t le
col atteint le sixième de sa longueur; le second, deux fois un tiers et le col un peu plus du.smème;
le troisième, une fois et demie et son col environ un quart; chez M suivants, le col atteint le tiers,
à l’avant-dernier, le cinquième, et au dernier ü fait défaut. Rameau antérieur de la. 3“ nervure for-
'tèinent arqué à sa hase; le rameau postérieur fait un angle de 135» avec la tig#* Tibia antérieur
égalant les articles 2 et 3 des tarses réunis. Oeufs nombreux, rouges, brièvement pédicules, quatre
fois aussi longs que gros, avec un pédicule qui égale le tiers de leur longueur. Taille ¿ Ç: 1,50
à 2 mm.
Moeurs. Cette espèce se trouve en grande abondance,,dès le mois d’avril, dans les forets aux
environs de Bitche, et se pose volontiers sur les troncs des chines.“
; "ht) Die vorstehende Beschreibung wurde ni»ch E x em p ta i entworfenf ¡o B D H 9 D B
deformierten Blfiten von Verbaeoum nigrum süohtete. Die Tiere pesson in. wesenthohen su der « r . 1 . 0 « gegebenen Be-
snhrfiibuncr. doch steht eu. nie senkrecht auf dem Hr., wie L ôw angibt.