
33. C o n t a r i n i a j a c o b a e a e (H. L w.) Kf f r .
(Taf. XL, Fig. 19-20.)
Diplosis jacobaeae H. Lw., Dipt. Beitr. vol. 4, 1850, p. 29 u. 33.
Diplosis senecionis Rübs., Berlin, ent. Zschr. vol. 36, 1891, p. 43.
Stictodiplosis jacobaeae Kffr., Wien. ent. Zeit. vol. 15, 1896, p. 99.
Contarinia jacobaeae Kffr., Wien. ent. Zeit. vol. 15, 1896, p. 99.
H.K. dunkelschwarzgrau mit langen, hellen Saumhaaren; Gesicht dunkelgrau,Saster hellgrau;
F. schwarz, die Bgl. weißgelb; heim $ ist das erste Ggl. mehr als doppelt so lang wie das zweite
(46 : 20); die Kn. der oberen Ggl. sind ungefähr 2%mal so lang wie die Stiele und der letzte Kn. ist
Fig. 59. Contarinia jacobaeae (H. Lw.) auf Sen e c io jac o b a e a .
mit einem ziemlich scharf abgesetzten, mittellangen, stielartigen Fortsatze versehen. Beim $ die
oberen Kn. gestreckt, die unteren kugelig bis querbreiter, der letzte Kn. mit langem, stielartigem
Fortsatze und die Stiele der oberen Ggl. länger als die Kn. Die Schlingen der Bw. etwas kürzer als
die Haare der Hw.
Thr. und Sc. wenig glänzend, dunkelgelbbraun, mit langen, hellen Haaren besetzt. Ths. nach
den Hüften zu braun, der obere Teil und die häutigen Stellen schmutziggelb. Schw. graugelb mit
schwärzlichem Knopfe; B. gelbgrau; Fl. gelb, an den Adern violett. Zuweilen erscheint der Fl. in
bestimmter Weise gefleckt. Dann ist die Basis des Fl., ein länglicher Fleck oberhalb des Gabelstiels
und je ein Fleck am Flügellappen, zwischen den Zinken und ein größerer dreieckiger Fleck zwischen
cuj und rr messinggelb ; von der Einmündung des r in den Yr. bis zur Flsp. ist der Flügel blaßrot,
alles andere violett; zuweilen ist nur die Flügelbasis und drei Flecken, die sich von der Mündung
des r bindenartig über den Fl. bis zum Hr. ziehen, gelblich. Die Zeichnung ist also nicht immer dieselbe
und nicht selten ganz unbestimmt. Der r mündet ungefähr in der halben Länge des Fl. in den
Yr.; rr fast ganz gerade, in die Flsp. mündend, und der Gp. dem Hr. wenig näher als rr; cu2 mäßig
schief und a etwas kleiner als b.
Abd. schmutziggelb, oben mit breiten, grauen, in der Mitte erweiterten Binden, unten mit
kürzeren, rechteckigen Platten ; zuweilen sind die Abdominalseiten zwischen den Dorsal- und Ventralbinden
schwärzlich behaart, so daß die Binden um den Leib herumzulaufen scheinen. Die o. L. der
Lg. des $ ist ziemlich kurz (40 ¡¿), schräg gestreift und bis zur Mitte verwachsen. Die Lappen der
o. L. der Zg. des $ an der Spitze rund; diejenigen der m. L. kaum länger.
Die gelben Larven leben in Stengel- und Körbchen-Deformationen auf S e n e c i o v u l g a r i s ,
s i l v a t i c u s und j a c o b a e a und höchstwahrscheinlich auch anderer Arten (Fig. 59), die
mit denjenigen von C. schlechtendaliana Rübs. auf S o n c h u s große Ähnlichkeit haben. Die Larven
verwandeln sieh in der Erde nach ungefähr vier Wochen, zuweilen erst im folgenden Jahre. Wahrscheinlich
mehrere Generationen.
34. C o n t a r i n i a (?) l a m i i Kf f r .
K i e f f e r , Bull. goc. Hist. nat. Metz vol. 26, 1909, p. 12.
K i e f f e r s Diagnose lautet :
„Déformation des feuilles. Larves sur le dessus des feuilles, blanches, se transformant en terre;
éclosion au printemps suivant. Imago rouge; flagellum, occiput, mesonotum, partie postérieure
du metanotum, une grande tâche sur les pleures entre les hanches antérieures et intermédiaires,
une ligne transversale sur le dessus du premier segment abdominal, une large bande transversale
sur le dessus des six segments suivants, six bandes transversales, larges et courtes sur le dessous de
l’abdomen et pince du mâle d’un brun noir; hanches et pattes d’un jaune pâle. Articles des palpes
2, 2%, 3, 3% fois aussi longs que gros. Premier article du flagellum soudé au second, composé
d’un renflement basai subcylindrique et de moitié plus long que gros, et d’un renflement terminal
globuleux; ces deux renflements séparés par un simple rétrécissement; les autres articles composés
d’un renflement basai subglobuleux, à peine plus long que gros, et d’un renflement terminal globuleux
et prolongé en un col aussi long que lui; ces deux renflements séparés par un pédicelle pas plus
long ou à peine plus long que gros; col de l’article terminal en cône obtus et un peu plus court que
le renflement; chacun des deux renflements d’un article porte un verticille de soies et un verticille
de filets arqués, ce dernier d’un tiers plus court que le premier, un peu plus long que le renflement.
Ailes hyalines; nervure transversale située après le tiers antérieur de la première nervure longitudinale;
cubitus droit, aboutissant à la pointe alaire, nervure costàlë interrompue à cet endroit;
rameau supérieur de la fourche fortement arqué par en haut à sa base; l’inférieur continue presque
la direction de la tige. Tibia antérieur de moitié plus long que le second article tarSal; celui-ci égal