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ge en beide als dicht hmteremanderliegende paraUelfaserige Züge von der hinteren Ecke
des Scutums, wo sie dicht vor der V-Leiste und hinter der Naht Na ansetzen, nach unten an
d e Dorsalflache des Pleuralhakens. Die Muskeln entsprechen dem pm9 von GryUm (Voß)
B H B H H SCUtUmS | | üben daher durch
in Ruhestellung EM u ß aaf daa Malfeld des Flügels, bringen diesen
IIpm i2, m u s c u l u s p l e u r a l i s d u o d e c i m u s m e s o t h o r a c i s , wie der letzte ein
rgalpleuraler, direkter Flügelmuskel, nimmt mit seiner Ansatzfläche die innen am hinteren
Vorsprung des Tergalarm gelegene Sehnenkappe SK ein und geht von da, stark konvergent-
B B H B I H B Sehne ÜberSehend' n a c i der Vorderfläche des pleuralen
ugelgelenkkopfes. Der Muske vermag durch Vermittlung des Fortsatzes des Tergalarms
soll (s H i M H j „ horizollta1’ wen“ er in Flugstellung gebracht werden
(s p 87) wahrend des Fluges seme Torsion, so zur Steuerung beitragend
c) Beinmuskeln (Abb. 21).
Wie die pleuralen, so haben auch die sternalen Beinmuskeln des Mesothorax große Ähnlichkeit
mit denen des Prothorax (s. p. 72). UKCiI
11 B S H l 1.US P e d va 11 s P r i m u s m e s o t h o r a c i s geht von der Ventralfläche des
Asts der Mesofurca nach dem Vorderrand der Hüfte und dreht diese nach vom (innen) Er
ist konvergentfaserig und ebenso wie der I I bm3 schwächer als
^ R B H R H I H B H H H lateral an der Ventralseite des Furcaasts angreifend, in die Hüfte hinDeiiens eurn d§ eelnltd> et am wpreoixtei-r
malen Rande des Trochanters.
I I bm3; m u S C u 1 u s p e d a 1 i s t e r t i u s m e s o t h 0 r a c i s setzt vor dem bmi an der Ventral-
eite der Furca an und geht, indem er den bin, überkreuzt, an den Hinterrand der Hüfte
die er nach hinten zu ziehen vermag.
d) Gabelseitenmuskel.
B ™ u 80 u i u ® f u r c a e l a t e r a l i s m e s o t h o r a c i s verbindet als parallelfaseriger
straffer Zug das Ende des Furcaasts mit der Spitze des Pleuralhakens. Dadurch macht er den
o n eh » durch Verwachsung der Außenflächen geschlossenen, sternopleuralen Komplex stabil
und halt die Pleura m ihrer Lage.
Im ganzen betrachtet ist die Segmentalmuskulatur des Mesothorax ziemlich reich entwickelt
as gilt allerdings weniger von den Dorsoventralmuskeln als von den Pleuralmuskeln, unter denen
vor allem die episternalen stark sind. Spezifisch ist wieder wie im Prothorax ein epimeraler Hüft-
muske. Außer dem einen, als Hüftmuskel wirkenden Dorsoventralmuskel II dvm, sind die Dorso-
ventralmuskeln auf die Gruppe der großen Flügelheber (II dvm,, 2) beschränkt. In diesem Punkt
steht Apkis hoher als etwa Gryllus, ist aber andererseits wieder primitiver als Cicada, bei der die
dorsoventralen Flugmuskeln zugunsten des dlm2 reduziert wurden.
5. I n t e r s e gme n t a l n i i i ä l s k e 1 n z w i s c h e n Me s o - u n d M e t a t h o r a x (Abb. 20).
a) Dorsale Längsmuskeln.
IId lm „ m u s c u l u s m e s o n o t i p r i m u s , von W i t l a c z i l irrtümlich als Levator des
Abdomens betrachtet (1. % p. 410), ist der größte dorsale Längsmuskel und ein indirekter
Flügelsenker, also Antagonist des Flügelhebers I I dvm,, 2. Er ist sehr kräftig, fast parallelfaserig;
seine vordere Ansatzfläche nimmt die Hinterfläche des Mesopraephragmas und das
ganze Praescutum ein (Abb. 21), seine hintere Ansatzfläche den ganzen mittleren Teil der
Vorderfläche des Mesopostphragmas. Durch seine Kontraktion nähert der, undeutlich in drei
untereinander gelegene Bündel geteilte Muskel die beiden Phragmen einander, wölbt .dadurch
das ganze Tergum hoch und senkt dabei den Flügel (p. 85). Er wird in dieser Funktion von
den direkten Flügelsenkern II pm1—4 unterstützt.
Der Muskel, der bei Aphis annähernd horizontal läuft, steigt bei Cicada infolge der extremen
Ausdehnung des Postphragmas von hinten nach vorn etwa unter 45° auf. Dem entspricht
(B e r 1 e s e , 1. c. p. 422) die ungewöhnliche Länge des Praescutums.
II dlm2, m u s c u l u s m e s o n o t i s e c u n d u s , ein lateraler dorsaler Längsmuskel, ist im
eigentlichen Sinne des Wortes nicht intersegmental, denn er geht als parallelfaseriger Zug
vom Hinterrand des Scutellums, an der dorsalen Ansatzfläche des I I dvm2 vorbei an das
Scutum, an dem es ziemlich nahe der Medianlinie und nahe der Hinterecke des Praescutums
endet. Er unterstützt den II dlnij in der Wölbung des Notums, ist übrigens auch wie dieser
von W i t l a c z i l genannt und irrtümlich als Levator des Abdomens betrachtet worden.
I II dlm3, m u s c u l u s m e s o n o t i t e r t i u s , geht als ebenfalls parallelfaseriger Zug und
lateraler Längsmuskel von dem seitlichen Ausläufer des Mesopostnotums nach dem Hinterrand
des Scutellums, an die Basis der V-Leiste, dort setzt er dicht neben dem I I dvm3 und
etwas unterhalb der hinteren Ansatzstelle des II dlm2 an und bildet also des letzteren Fortsetzung.
Von den beiden letzten Muskeln gilt das gleiche, was über die lateralen Dorsalmuskeln des Prothorax
gesagt wurde, sie sind wohl aus dem typischen, normalerweise vom Postnotum nach der
V-Leiste gehenden lateralen Dorsalmuskel herausgegliedert. Ganz ungewöhnlich ist das Verhalten
dieses Muskels bei Cicada (B e r 1 e s e , p. 71, S n o d g r a s s 1927 a). Er geht zwar hier vom Postnotum
nach dem Scutum, ist also nicht wie bei Aphis aufgelöst, dafür aber enorm verstärkt und in
der Wirkung einem Dorsoventralmuskel gleich, da das große Phragma seine hintere Ansatzfläche
senkrecht unter seine vordere, am Scutum befindliche verlegt. Dadurch vermag der Muskel die
Wölbung des Tergums abzuflachen und so als .Antagonist des I I dlml5 des Flügelsenkers zu wirken
(vgl. Schemata Text-Abb. 8) und den bei Cicada schwachen I I dvmx zum Teil zu ersetzen.
b) Dorsoventrale Intersegmentalmuskeln.
Ilism , m u s c u l u s i n t e r s e g m e n t a l i s m e s o t h o r a c i s , s c h i e f e r I n t e r s e g -
m e n t a l m u s k e l z w i s c h e n Me s o - u n d M e t a t h o r a x , der sich bei vielen
Insekten in dieser Form findet, geht von der Dorsalfläche des Asts der Mesofurca, von der
Stelle, wo dieser nach vorn umbiegt, als parallelfaseriger Zug nach oben, nach der Hinterfläche
des Mesopostphragmas! Er bewirkt mit die Befestigung des Mesopostnotums auf dem
Epimerum. Bei Cicada ist der Muskel (B e r 1 e s e 73, S n o d g r a s s 1927 b) sehr kurz, aber