
1913 hat K i e f f e r diese Besehreibung vervollständigt und die Art zum Typus einer neuen
Gattung erhoben. Es heißt a. a. 0. p. 138:
„Yeux longuement séparés au vertex (<? Ç). Tête vue de devant .très transversale. Palpes de
deux longs articles, sans palpigère. Antennes de 14 articles; les deux premiers articles du flagellum
non connés, le premier chez le mâle simple, allongé, faiblement rétréci au milieu, avec 3 verticilles
de filets arqués, à boucles peu longues, dont un verticille avant et deux après le rétrécissement, la
partie basale jusqu’aux filets et l’espace compris entre des deux verticilles supérieurs sont occupés
par de longs poils disposés sans ordre; col presque deux fois aussi long que gros; articles suivants
formés par une nodosité basale subglobuleuse et une distale allongée et cylindrique, cols e,t verticilles
de filets comme au premier, sauf au douzième article qui se termine par un renflement Ovoïdal muni
d’un verticille de longs poils. Chez la femelle les articles du flagellum sont allongés, subcylindriques,
faiblement rétrécis vers le milieu, avec de nombreux verticilles de filets arqués, à bouclés très, courtes,
le premier article de moitié plus long que le second, sans, col, les suivants graduellement raccourcis,
à col transversal, le dernier avec un appendice Comme chez le mâle. Thorax prolongé en capuchon
par-dessus la tête. Cubitus aboutissant en arrière .de la pointe alaire. Crochets tarsaux simples, arqués
faiblement, robustes et noirs, empodium n’atteignant pas le milieu des crochets. Abdomen long,
chez le mâle quatre fois aussi long que le reste du corps, chez la femelle encore davantage. Article
basai des forcipules ayant au côté interne de sa base un lobe arrondi; article terminal gros, puhÂentç
parsemé de poils plus longs, plus de deux fois aüssi long que gros, graduellement aminci a u quart
distal ; lobes de la lamelle supérieure triangulaires, séparés par une profonde incision aiguë, longuement
dépassés par la lamelle inférieure qurest sublinéaire, à peine plus large, et arrondie au bout, longuement
dépassée par le stylet. Oviduce non proéminent, avec 3 lamelles petites, guère plus longues que larges,
brunâtres, à soies courtes et raides. Longueur: ¿ 5 mm, Ç 6 ,5 mm.
Larve dans des galles corniculées ou fusiformes, pluriloculaires et formées par la déformation
d’une pousse presque souterraine de Ca r e x p a l l e s c e n s et Ca r e x s t r i c t a . Métamorphose
au même endroit.“ Seither noch von mehreren anderen C a r e x - Arten bekannt geworden.
3. Tribus Dichronini.
12. Jaapiola Rübs.
ß ü b s a a m e n , Marcellia vol. 13, 1914/ p. 95.
Sehr große Art. Augenfacetten auf dem Scheitel getrennt. T. 3gl., das erste Glied sehr dick,
das letzte am längsten; Fühler der einzigen bekannten Art 2 + 19gl., beim besteht jedes Ggl. mit
Ausnahme des ersten aus zwei kurz gestielten Kn., von denen der untere kugelig, der obere gestreckt,
meist eiförmig ist. Der untere Kn. trägt einen, der obere zwei Bw., deren Reihen zuweilen doppelt
sind. Beim $ sind die Kn. einfach und ebenfalls mit drei Hw. versehen. Thorax nach vorne nicht
verlängert. Der rr mündet hinter der Flsp. Fkr. sanft gebogen, nur wenig länger als das E.
Zg. plump, Kgl. ziemlich dick, nach vorne schwach keulenförmig verdickt, pubescent und
mit zerstreut stehenden Bsth. besetzt. Klaue kammförmig; o. L. tief geteilt, m. L. wenig kürzerund
ebenfalls tief eingeschnitten. P. wenig länger als die o. L. Lg. des$ nicht vorstreckbar, m it drei Lamellen.
Typus: J . tarda Rübs.
1. J a a p i o l a t a r d a Rü b s .
ß ü b s a a m e n , Marcellia vol. 13, 1914, p. 95.
H.K. braunrot, ohne hellen Scheitel. Gesicht gelbbraun bis kastanienbraun, matt; T. 3gl.,
grau, das erste Glied verdickt. F. gelbbraun, die Bgl. kaum heller, aber mehr rötlich, 2 -f- 19gl.;
das erste Ggl. bei beiden Geschlechtern stark verlängert, in der Mitte etwas schmäler, aber auch
beim nicht zweiknotig. Beim $ die Ggl. in der Mitte ebenfalls dünner, jeder Knoten mit zwei Hw.,
die sie bildenden Haare in mehreren Reihen. Jedes der kurz gestielten Glieder mit drei Bw., die alle
miteinander verbunden sind. Das letzte Glied kurz, spitz endigend, seltener mit dem vorhergehenden
breit verwachsen. Beim $ bestehen die Ggl. vom zweiten Gliede an aus zwei Knoten, doch ist der
sie trennende Stiel überall kurz und ziemlich dick; jeder Knoten mit einem Hw., der untere kleinere
mit einem, der obere mit zwei Bw., der unterste Bw. mit den beiden oberen nicht verbunden. Die
beiden oberen Bw., besonders aber der oberste mehrreihig.
Thr. schwarz behaart, dunkelkastanienbraun, glänzend, mit drei braunschwarzen Striemen,
von denen die mittlere das Sc. nicht erreicht. Dieses und der Mth. ebenfalls dunkelkastanienbraun.
Ths. nach den Hüften zu braunrot bis sepiabraun, die Pleuren rotgelb, Schwingerwulst und einige Flecke
schwarzbraun. Schw. am Grunde schmutziggelb, sonst kastanienbraun. B. braun, Fkr. einfach, ungemein
stark, so lang wie das E. Fl. ohne Schiller, schwarzgrau behaart, etwas angeraucht, an der
Basis mit einigen kleinen, braungrauen Flecken; r mündet etwas jenseits des Gp. des cu in den Vr.,
rr entspringt zu Beginn des letzten Drittels des r und ist am Grunde etwas nach vorne gebogen, dann
annähernd parallel mit r, von da ab deutlich nach hinten neigend, an der Spitze sanft gebogen und
etwas hinter der Flsp. mündend. Der Gp. des cu ist von Hr. und rr annähernd gleich weit entfernt;
beide Zinken gebogen, cu2 dem Hr. fast senkrecht auf stehend; a wenig größer als b, L : B = 3 : 1.
Abd. beim $ rot bis rotbraun, etwas glänzend, ohne Binden, oben und unten mit etwas dunkleren,
glänzenden, schwarzbehaarten Platten, die Segmente am Hr. mit tiefer, zuweilen fehlender
Querfurche, schwarz behaart. Das Abd. ungemein lang und plump, ungefähr 5mal länger als Kopf
und Thorax zusammen; beim <$ das Abd. gelb, die Rückenplatten halbkreisförmig. An der hinteren
geraden Seite mit schwarzbrauner Binde; Bauch platt. Die Lg. des $ nicht vorstreckbar, mit drei
Lamellen; die beiden oberen ziemlich groß, lang gestreckt, an der Basis verschmälert und bräunlich-
gelb, sonst schwarzbraun, mit längeren Haaren besetzt, die M. nicht in Gruppen. Zg. des $ ziemlich
groß, o.. L. tief geteilt. Die Lappen gerundet, an der Spitze braun, m. L. tief gekerbt, ganz schwarzbraun;
in der Breite dieser Lamelle zieht sich bis zur Basis der Zg. ein schmäler werdender brauner
Fleck; ein ebensolcher Fleck befindet sich auf jedem Bgl., Kgl. ganz braunschwarz. Beide Glieder
mit längeren Bsth. ziemlich dicht besetzt. Kgl. kammartig gerieft. M. nur auf der inneren Seite
des Bgl. in Gruppen.
Die weiße Larve lebt in getreidekornähnlichen Gallen auf Ca r e x v e s i c a r i a , d i e mit den
Gallen von Dichrona gallarum Rübs. Ähnlichkeit haben und in denen sie sich auch verwandelt.
13. Dichrona Rübs.
ß ü b s a a m en , Biol. Centralbl. vol. 19, 1899, p. 542.
— Zschr. wiss. Ins.-biol. vol. 8, 1912, p. 48.
Große Art. T. 1—2gl.; die beiden ersten Ggl. der männlichen F. nicht verwachsen, beim $
besteht jedes Ggl. aus zwei einfachen, gestielten Kn., der obere aber meist etwas mehr gestreckt
Zoologlca. Heft 77. jo