
un peu plus de deux fois aussi longs que gros, faiblement rétrécis au milieu, col presque deux fois
aussi long que gros, sauf a l’article terminal où il est plus court; filets arqués très petits, en verti-
cilles. Ailes étroites et longues; cubitus aboutissant au delà de l’extrémité alaire et presque droit,
bord costal interrompu a cet endroit ; rameau inférieur de la fourche oblique, le supérieur à peine
releve a sa base, continuant la direction de la tige. Dernier article des tarses antérieurs seulement
deux fois aussi long que gros ; crochets tarsaux arqués fortement, simples, plus courts que l’empodium.
Oviducte acicule, très protractile et plus long que le corps, terminé par une lamelle en pointe conique
six fois aussi longue que grosse et munie de quelques courtes soies dressées. Taille f 2—3 mm.
Forêt de Bitche.“
58. Contarinia Rond.
Contarinia Rondani, Atti Soc. Sei. nat. Milano vol. 2, 1860, p. 287.
Eudiplosis Kffr., Ann. Soc. ent. France vol. 63, 1894, Bull. p. 28.
Stictodiplosis Kffr., ibid. p. 28.
Doxocliplosis Kffr., Neue Gallmückengatt. 1912, p. 1.
Contarinia Rübs.,*SB. Ges. naturf. Fr. Berlin 1917, p. 89.
Kleine, seltener mittelgroße Arten. Körperfarbe gelb, grau oder weißlich (die als rotbezeichneten
Arten gehören wahrscheinlich zu einer anderen Gattung). T. 4gl. Augen auf dem Scheitel
zusammenstoßend. Die beiden ersten Ggl. verwachsen. Die Bw. des § wie bei Dasyneura. Das
erste Ggl. beim $ meist auffallend verlängert, die mittleren Ggl. in der Regel am kürzesten. Fl. meist
schillernd, zuweilen gefleckt; rr mündet in die Flsp. Bgl. der Zg. ohne Fortsatz. Fkr. einfach, so
lang oder wenig länger als das E. Kgl. mehr oder weniger schlank und am Grunde wenig
deutlich pubescent; die beiden Lamellen tief geteilt; m. L. meist etwas länger als die obere.
Lg. des $ weit vorstreckbar, das letzte Glied sehr dünn, die beiden o. L. mehr oder weniger verwachsen,
zuweilen schräg gestreift, nicht pubescent, aber mit einigen Bsth., besonders an der
Spitze.
Typus: C. loti (Deg.).
1. C o n t a r i n i a a c e r p l i c a n s (Kf f r . )
(Taf. XLII, Fig. 15.)
Diplosis acerplicans Kffr., Ent. Nachr. vol. 15, 1889, p. 171.
Contarinia acerplicans Kffr., Wien. ent. Zeit. vol. 15, 1896, p. 98.
cL Untergesicht, Rüssel und T. weißlich. Augen schwarz. Hinterhaupt schwarzbraun. F.
2,10 mm lang, grauschwarz, 2 ^ 12gl. ; erstes Bgl. napfförmig, zweites kugelig, beide dicker als die
Ggl. Letztere einfach, abwechselnd kurzeiförmig und kugelig, also fast gleich; die kugeligen scheinen
an ihrer Basis nicht abgerundet, wie oberseits, sondern abgestutzt, so daß sie nicht vollkommen
kugelig sind; alle Ggl., das erste ausgenommen, gestielt; die Stiele abwechselnd länger und kürzer;
die, auf denen die kugeligen Glieder stehen, unterseits % so groß, an der Fühlerspitze aber 1% so
groß als die eiförmigen Glieder; sie sind ferner an der Spitze verdickt; nur halb so lang, an den letzten
Gliedern % so lang als ihre Glieder ; alle Ggl., besonders aber die kugeligen, mit einem dichten, schief
abstehenden, weißgrauen Hw.; an einigen der eiförmigen Glieder ist ein zweiter Hw. durch zwei
oder drei am Grunde stehende Haare angedeutet; Endglied mit Griffel.
Thr. und Sc. glänzend schwärzfeaun. H. graulich, nicht irisierend, 1,90 nun lang; r an der
Basis von rr gleich weit vom Vr. und von der Qu. entfernt, Qu. nicht nach oben gezogen, rr am Endviertel
schwach na. n .bogen, hinter der Elsp. mündend; cu um 0,10 mm jenseits der Einmündung
von r sich gabelnd (1 mm vor der Flügelspitze), cux sehr blaß, am Grunde nach oben gebogen,
dann fast gerade mit der Elügelfalte laufend, cu2 blaß, nicht rasch abgebogen, schwach bogenförmig;
Basis S n rr deutüch, sehr sühief, diesseits der Erweiterung des Hr. liegend und Qu. nach
dem ersten Drittel von r treffend. Schw. weißlichgelb. Brüst rotbraun; eine Stelle zwischen Vorder-
und Mit|elhüften bis in die Nähe der Flw. fchiefergrau. B. weißlich; Vorderseite der Eemora und
Tibien schwärzlich.
Abd. bernsteingelb, ober- und unterseits, mit breiten, aber wenig deutlichen, dunkleren Querbinden;
Bändeilang, aber spärlich grau behaart; gg. fast unbehaart (f,-klein, bernsteingelb. Spitze
d Irl Bgl. dunkelbraun. Körperlänge: 1,90 mm (1,60—1,90HH|
M B e r u n d f a r b e orangegelb. F. 2 + 12gl., 1,40 mm lang; Ggl., das e r s t e ausgenommen, gestielt,
länglich, nach dem ersten Drittel eingeschnürt, die vier oder fünf Endglieder allein ohne Einschnürung,
walzenförmig; alle mit zwei Hw., deren unterer ein bis drei längere Haare nach außen
zeigt; Stiele unterseits ein Drittel, oberseits fast halb so lang als die Glieder. H.K. mit langen, nach
vorne eingekrümmten Haaren. Auf dem Thr. zwei Beihen abstehender grauer Haare und ein Büschel
solcher Haare vor der Flw. Fl. 2,80 mm lang. Lg. so lang als der Körper, hervorstreckbar; erstes
Glied am Grunde verdickt, dann lang walzenförmig, zweites wurmförmig, d. h. lang und äußerst dünn
walzenrund, am Ende mit einem noch schmäleren, bestachelten und zugespitzten Anhängsel versehen.