
72 VI. indisches Monsungebiet.
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b e f a n d » dass eine beWchtliehe Anzahl indisoLer Gewächse in
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de M I "" " -- gewisse Aehnhchleit
de. Phys ognomie und der Pflanzenformeu beider Länder ans die
ans d™ Id^atisehen Ana.ogieen ihrer Tafelländer leie e «rhth
f f - anssehliesst, die meist von Asien
nael, Afrika verpflanzt wurden, sodann diejenigen Pflanlen d e
In bedeutender Meereshahe (bei 8000 Fuss) treten i X r T «
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eWt es an ähnlichen oder doch vergleichbaren EUeinunl
den Gebugen auch der übrigen Snnda-Iuseln nicht So sfnd I f
Java und noch entschiedener auf Sumaü-a-, die C o «
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üeten. h,e. «t diese Wiederkehr gleicher Gattungen in weiten
Fenen nnr wemger auffallend, als am Kina-Bal„ weil auf det
toelu des Archipels ausü-aUsehe Typen. Myrtaeeen md c l l t
an gcgueten Standorten allgemeiner vorkommen. Aber n Z e
Austausch mit anderen Florei^. 73
Wanderung nach dem Kina-Balu ist hier zu erklären, da die Arten
jener Gattungen von den neuseeländischen verschieden und endemisch
sind, sondern nur das Verhältniss, dass unter ähnlichen klimatischen
Bedingungen Organisationen von eigenthümlichem Bau
sich wiederholen, deren einzelne Arten durch weite Zwischenräume
getrennt sind. Diese Erscheinung scheint dem Gesetze zu widersprechen,
dass die Organisationen um so ähnlicher werden, je mehr
die Centren, wo sie entstanden, geographisch genähert sind. Man kann
das Wohngebiet vieler Gattungen mit Kreisen oder anderen geometrischen
Figuren vergleichen, in deren Mitte die einzelnen Arten sich
anhäufen, und an deren Peripherie sie aufhören. Allein diese Kreise
sind von ungleicher Grösse, sie können auf einen kleinen Archipel
beschränkt sein und in anderen Fällen fast die ganze Erde umspannen,
und dann ist im Inneren die Vertheilung der einzelnen
Centren von klimatischen Einflüssen abhängig, wie die Gebirge Neuseelands
und Borneos durch die Gleichmässigkeit niedriger Temperaturgrade
im grössten Theile des Jahrs verknüpft erscheinen.
Seltener sind schon die Fälle, wo eine Gattung über beide Hemisphären
reicht, weil die südliche vor der nördlichen die überwiegende
Entfaltung des Seeklimas voraus hat. Hier können am leichtesten
Berührungspunkte auf äquatorialen Gebirgen vorkommen; so eben
in Borneo, wo jene Gattungen höherer südlicher mit den Rhododendren
nördlicher Breiten sich begegnen. Die Verbreitung der
Rhododendren aber ist noch viel ausgedehnter, weil dieser Gattung
eine bei den einzelnen Arten so ungleiche Verkürzungsfähigkeit der
Entwickelungsperiode eigenthümlich ist. Von Lappland und der
arktischen Zone ausgehend, findet sie erst jenseits des Aequators
in Java ihr Ziel, wie Drimys von der Magellansstrasse aus am
Kina-Balu.