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560 Quellenschriften miel Erläuterungen.
'ól. Nähe der Olacineen gestellt: ich glaube indessen ilire nächste Verwandtschaft
in den Ilydrophylleen zu erkennen.
32. Hooker, Himalayan joiirnah, 1. p. 166; 2. p. 322. — 1
p. 100. 377.
33. Unter den häufigsten Gewächsen an den Nordabhängen des centralen
Tafellands von Hindostán erwähnt Hooker zwei zu Gestrüpp verkümmerte
Aiirantiaceen [Feronia und Aegle], deren Belaubung an die
südeuropäische Pistacia Lentiscus erinnert (das. 1. p. 25: andere Bestandtheile
der G-unglagebüsche das. p. 31).
34. Nepenthes liajah ist nebst anderen Arten, von denen Low in Borneo
über 20 unterschieden hat, von Hooker beschrieben und abgebildet in
den Transactions Linnean soc. 22, p. 419. Details über die am Kina-Balu
beobachteten Nepentheen vergl. bei Spenser St. John a. a. 0. 1. S. 327
u. a., wo auch Hooker's Abbildungen copirt sind.
35. Den Ausdruck Diluvialmarsch, den ich früher für die Ablagerung
fruchtbarer Erdkrumen am Südrande der baltischen Ebenen gebrauchte
(Vegetationslinien des nordwestlichen Deutschlands), glaubte
ich auf den Terai anwenden zu dürfen, weil auch die Bildung dieses
Landstreifens von dem Ufer eines Meers abgeleitet worden ist, welches
in einer früheren geologischen Periode die Gangesniederung bedeckte.
Das Material liefern auch bei dieser Marsch die Flüsse, deren Detritus in
früherer Zeit sehr viel grösser als gegenwärtig gedacht werden muss. Im
Himalaja haben sie ihr Bett tiefer eingegraben, als irgendwo sonst, wie
die Bewegung des Wassers und der Stoife, die es mit sich führt, immer
im Verhältniss zur Grösse des Gebirgs steht. Bei diesem Anlass darf ich
wohl erwähnen, dass die Abnahme der Gebirgshöhe, als eine Folge der
Abtragung durch das fliessende Wasser während unermesslicher Zeiträume
wirksam gedacht, eine Reihe von Erscheinungen zu erklären gestattet,
bei denen man gewöhnlich klimatische Aenderungen auf der
ganzen Erdkugel voraussetzt, nämlich die verringerte Masse der Niederschläge,
das gesunkene Niveau der Flüsse, das Zurücktreten der Gletscher
und den verminderten Umfang der Gerolle, die sich von der Höhe
zur Tiefe bewegen. So lange die Gletscherspuren, die man auf den meisten
Gebirgen der Erde nachgewiesen hat, in Nordasien nicht aufzufinden
sind, muss, wie bereits Baer bemerkt hat, die Annahme einer allgemeinen
Eisperiode der Erde zurückgewiesen werden. Dieser Ausnahmsfall von
einer weit verbreiteten Erscheinung würde dagegen leicht erklärlich sein,
wenn die Hebungen des Ural und Altai zu keiner Zeit die Höhe erreicht
haben, die zur Ausdehnung der Gletscher bis zu tiefen Niveaus erforderlich
ist.
36. Hooker und Thomson, Flora indica, 1. p. 192. 194. 177.
37. Thomson, Western Himalaya and Tibet, p. 23: Jahresb. f.
1852. S. 42; Journ. of horticult. soc. 6: Jahresb. f. 1853. S. J2. ~
VL Indisches Monsungebiet.
38. Hooker und Thomson, a. a." 0. 1. p. 180; Hooker, Himalayan
journals, 1. p. 102. 104: vergl. Jahresb. f. 1849. S. 40. 42.
39. Hooker, Himalayan journals, 2. p. 419: Fl. indica, 1. p. 179.
40. Hooker, -private letters [Journ. of Botany, 2. p 59- Jahresb f
1850. S. 51).
41. Hooker, Himalayan journals, 2. p. 267. 280. 439. 257. — 1.
p. 385. 161. 239: die winterliche Schneebedeckung in Nepal wurde zu
Yangma im Niveau von 12700 ' beobachtet.
42. J u n g h u h n , Java, 1. S. 153. 15Ö; dessen Battaländer auf Sumatra
(vergl. Miquel, Flora sumatrana, p. 25. 32).
43. Die Grenze des ewigen Schnees am indischen Abhänge des Himalaja
bestimmt Schlagintweit durchschnittlich auf 15100' (Steppengebiet,
Note 79).
44. Sal. Müller, Reizen in den indischen Archipel, 1. p. 18.
45. Der Semeru wurde von Junghuhn (Java 1. S. 67) barometrisch,
der Kina Balu von Sir. E. Belcher [Spenser St. John, life in the forests of
the far Fast, 1. p. 360) trigonometrisch gemessen.
46. J u n g h u h n , Java, 1. S. 342. 405. 158. 151.
47. Hooker, Himalay cm journals-, 2. p. 438. —181 : die längste Vegetaiionszeit
unter den Ehododendren von Sikkim, die hier erwähnt
werden, hat R. aryenteum (8-'9000': Blüthe im April, Fruchtreife im
December), die kürzeste mmle (16-17000': Blüthe im Juli, Fruchtreife
im September).
48. Thomson iNote 37: Jahresber. f. 1853. S. 12). Die mittlere
Temperatur der Regionen ist nach Schlagintweit's Untersuchungen (Temperaturstationen
in Hochasien: in Bericht, der bayerischen Akad. 1865
Taf. II) abgerundet. Die Angaben über die Höhengrenze tropischer
Pflanzenformen in der gemässigten Region sind den Werken Hooker's
entnommen (die engl. Fuss stets in Pariser Fuss abgerundet übertragen):
Palmlianen [Himalayan journ. 1. p. 143); Farnbäume (das. 1. p. 110. 144);
Pisang [FL indic. 1. p. 180); Laurineen [Him. journ. 1. p. 162); Magnoliaceen
und atmosphärische Orchideen (das. 1. p. 166); Bambusen (das. 1.
p. 155); Eichen (das. 1. p. 187).
49. P e r r o t e t [Ann. sc. nat. 15: Jahresb. f. 1841. S. 445).
50. Kor thai s (Nederl. kruidk. Archief, 1.: Jahresb. f. 1846. S. 41).
Die Höhengrenzen von Finus Jfer/twsiV nach Miquel, Fl. Sumatran. p. 87.
51. Spenser St. John, a. a. 0. 1. p. 365.
52. J u n g h u h n , Java: Jahresb. f. 1852. S. 47. Die Temperaturangaben
sind in Junghuhn's Werke bereits seinen Regionen beio"efügt
53. Semper (Zeitschr. für Erdkunde. Neue Folge. Bd. 13. S. 81).
54. Jacquemont, Voyage dansl'Inde, 2. p. 130: Jahresb f 1844
S. 50.
55. G r i s eba ch, die Gramineen Hochasiens (Nachrichten der Göttinger
Gesellschaft der Wissensch. 1868. S. 69). Die Frage, ob die Luft
in dor alpinen Region des Himalaja den Gräsern zu trocken sei, M'ird
G r i a e b a 0 h, Vegetation der Erde. II.