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Quellenschriften und Erläuterungen.
28. Citriillus caffer Schrad. wird von Sonder [FL capens. 2. p. 494)
mit der Wassermelone Südeuropas {C. vulgaris Sehr.) als Art verbunden,
aber die geographische Verbreitung der letzteren ist dieser Ansicht nicht
günstig. So viel steht fest, dass die südafrikanische Wassermelone sowohl
mit süssem als mit bitterem Safte vorkommt und im letzteren Falle
gleich der ebenfalls nahe verwandten Coloquinte (C. ColocyntMs), welche
sie in der Sahara vertritt^ ungeniessbar ist. Beide Formen sollen in der
Kalahari ungeachtet ihrer chemischen Verschiedenheit ebenso ununterscheidbar
sein, wie die süssen und bitteren Mandelbäume.
29. Bure hell (a. a. 0. 1. p. 465) hält anscheinend ein&der von ihm
erwähnten Asklepiadeen mit essbaren Knollen für Sarcostemrna viminale;
ich finde indessen nicht, dass bei dieser Art ein solches Organ bekannt
sei. Vielleicht ist Burchell's Asklepiadee dieselbe, welche Livingstone
(a. a. 0. 1. S. 62) unter dem Namen Leroschna beschreibt, die 1—IV2'
tief im Boden einen Knollen von der Grösse eines Kinderkopfs besitzt,
deren kühlen, erfrischenden Saft er als ein Labsal in der Wüste bezeichnet.
.Eine andere Art, die Livingstone Mokuri nennt, hat einen noch
grösseren Nahrungsspeicher. Essbare Knollen liefern nach Burchell
(2. p. 589) auch einige Irideen und besonders seine Bauhinia esmUnta,
eine Schlingpflanze, deren Wurzel anderthalb Fuss lang ist, bei einem
Durchmesser von 6 Zoll: diese Art ist mit derjenigen, welche später Bentham
B. Burkeana genannt hat, zu vergleichen.
30. Essbare Früchte spenden auch in der trockenen Jahrszeit eine
Gucurbitacee [Livingstone a. a. 0.), so wie von Sträuchern [Burehell, 2.
p. 388) die Ebenacee Guarri [Euelea myrtina) und die Tiliacee Morikwo
[Orewia ßava).
31. Livingstone a, a. 0. 1. S. 121.
32. Andersson, lake Ngami^ p. 81; Baines a. a. 0. p. 28.
33. Burehell a. a. 0. 1. p. 343.
34. Das. 2. p. 3. Die Zwiebelgewächse (Liliaceen, namentlich Amaryllideen)
sind in- den südöstlicheif ¿regenden sehr allgemein verbreitet
und blühen im Januar und Februar. Amaryllis lueida entwickelte sich so
rasch, dass in zehn Tagen die Entfaltung der Knospe bis zur Samenreife
nicht bloss vollendet, sondern auch die Blüthenstiele bereits verschwunden
waren.
35. Von allen Sträuchern, die gruppenweise in den Savanen und
Steppen von Litakun vorkommen, erwähnt Burchell den Mohaaka [Tarchonanthus
Utakunensis DC,, nach Harvey Abart des T. eamphoratus des
Kaplandes) am< häufigsten. Diese 10—12' hohe Synantheree behält die
Haarbekleidung nur an der Unterseite der Blätter und ist reich an ätherischem
Oel. Livingstone (a. a. 0. 1. S. 141), der den Tarchonanthus
Mohatla nennt, bemerkt, dass er, auch im frischen Zustande angezündet,
wegen seines wohlriechenden Harzes eine helle Flamme gebe.
36. Vergl. die Landschaftszeichnung bei Burchell, 2. p. 340.
37. Anders son, Okavango river^ p. 16. 66. 67.
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X. Kapflora. 579
38. Galton a. a. 0. p. 281. 136.
39. Hahn (Peterm. Mitth. 1859. S. 297).
40. Baines a. a. 0- p. 110.
41. An der SS an, lake Ngami, p. 323. Die Grösse von Gross-Namaq,
ua schätzt der Verf. etwa auf 5000 g. Quadratmeilen, die Bevölkerung
auf kaum 30000 Seelen (Vergl. Behm'sgeogr . Jahrb. 1. S. 101).
42. Burehell^. a. 0. 1. p. 516. 537. 324; 2. p. 233'. 260. 340,
43. P e t e rmann' s Mitth. f. 1859. S. 298'.
44. Harvey und Sonder a. a. 0. Preface, p. 7.
45. Berichte der rheinischen Missionsgesellschaft für 1851, nr. 24
(nach Behmin Peterm. Mitth. f. 1858. S. 199). InKlein-Namaqua dauert
die Regenzeit von April bis Juni und wird von westlichen Seewinden begleitet,
wogegen daselbst im Sommer keine Niederschläge stattfinden.
46. Burchell a. a. 0. 1. p. 197. Die Winterregen des Kaplandes
reichen nur bis zu einer gewissen Entfernung von der Küste, jenseits
dieser Grenzlinie kommen nur noch Sommergewitter vor.
47. Das. 1. p. 317. 284. 314. 208; 2. p. 589.
48. Zeyher a. a. 0. (Jahresb. f. 1846. S. 48).
X. Kapflora.
1- E. Meyer, zwei pflanzengeographische Dokumente, S. 34. 44.
144. 14 (Kegensburger Flora f. 1843. Bd. 2. Beilage: Jahresber. f. 1843.
S. 55). Am Dutoitskloof (S. 78) wurden von Dröge in den Monaten
Oktober bis Januar
gegen 230 Gefässpflanzen zwischen 1000' und 2000
.. 270 „ ,, 2000' ,, 3000',
M 210 „ ,, 3000' „ 4000'
und noch 9 Arten am Gipfel zwischen 4000' und 5000' nach einander eingesammelt.
3. Maelear (Peterm. Mitth., 4. S. 196. 199): nach 14jährigen meteorologischen
Messungen.
4. F r i t s ch, das Klima von Süd-Afrika (Zeitschr. f. Erdkunde
1868, Bd. 3. S. 143. 147. 138. 141. 145).
5. L i cht ens t e in, Reisen im südlichen Afrika. 2. S. 69.315. 181.
110. 258. 199. 8. 217. 364. 191 ; 1. S. 197. 200. 178.
6. Bunbury, Journal of a residenee at the Cape of goodhope, p. 76.
206. 185. 218. 212. 114. 93. 118. 125. 139. 132.
7. F r i t s ch, drei Jahre in Südafrika, S. 63. 194 (vergl. Bericht in
Behm's Jahrb. 3. S. 200).