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580 Quellenschriften und Erläuterungen.
8. JB un b ter y im Jour7i. of Botany, 1842, p. 540 (Jahresb. f. 1842,
S. 411. 414).
9. E. Meyer (Note 1) stellte die Holzgewächse zusammen, die über
20 Fuss hoch werden und von denen einige zuweilen eine Höhe von
50 Fuss erreichen, aber sein Verzeichniss ist unvollständig. Ich zähle
etwa 21 Gattungen aus 14 Familien: darunter 5 Coniferen (Gelbholz:
Podocarpus und Cypresse : Widdiingtonia)-, mit Ausnahme der Oleineen
(Eisenholz: Oha) und der Araliaceengattung (Noje- oder Samareelbaum :
Citssonia), enthalten die übrigen nur einzelne Arten : die bekanntesten
gehören zu den Laurineen (Stinkbaum: Oreoda.phnel, Saxifrageen (Elsebaum
: Cunonia und Weinmanma) , Corneen (Assagaybaum : Oiirtisia),
Proteaceen (Silberbaum : Leucadendron, Wagenbaum : Protea gra.ndißora,
Kaffer-Kastanie: Brabejum) ^ Eutaceen (Kastanie : Calodendron), Meliaceen
(Essenholz: Ekebergia), Sapindaceen (Niesholz: Ptaeroxylmn), Celastrineen
(Safranholz : Maeodendron), Leguminosen {Virgilia).
10. Einige Hauptformen von Succulenten sind von Bunbury bildlich
dargestellt [Journal, p. 120. 172), neben den Cactusformen der vom Boden
aus rasenförmig verzweigten Eupliorbien die einfachen Holzstämme von
Aloe arhorescens und die beiden merkwürdigen Succulenten von baumartigem
Wuchs : Euphorbia grandidens und Portulacaria afra (Speckbaum).
11. E 0 e p e r in De Candolle's Physiologie végétale, deutsche Ausgabe,
2. S. 247.
12. Bei Harvey [the genera of South African plants, p. XI) finde ich
folgende Schätzung der monokotyledonischen Familien, bei denen die
Bildxmg von Zwiebeln und Knollen gewöhnlich ist: 590 Liliaceen (mit
Eiiischluss der Amaryllideen), 300 Irideen, 150 Orchideen, 10 Hämodoraceen.
Hievon sind viele Liliaceen, die nicht zur Form der Zwiebelgewächse
gehören, und namentlich die so zahlreichen, succulenten Aloineen
in Abzug zu bringen.
13. Nee s v. E s e n b e c k ' s Monographie der Kap-Gramineen [Florae
Africae australioris illustrationes, I) zählt zwar 359 Arten, aber ihre Anzahl
ist übermässig vervielfältigt. In Drège's Sammlung betragen die
Gramineen nach E. Meyer's Schätzung (a. a. 0.) nur 4 bis 5 Procent der
Gefässpflanzen.
14. [London. Journal of Botany, 1846: Jahresber. f. 1846,
S. 46).
15. P f i t z e r (Pringsheim's Jahrbücher für wissensch. Botanik, 7.
S. 577. Taf: 37).
16. Bur che II, travels in the Interior of Southern Africa, 1. p. 208. 314.
17. Kra-uss (Regensb. Flora: Jahresb. f. 1844, S. 63).
18. Die Vertreter tropischer Familien an der Algoabai gehören namentlich
zu den Acanthaceen, Apocyneen, Bignoniaceen, Rubiaceen und
Capparideen.
19. Der Uferwald am Gariep besteht aus Acacia capensis (Dornbauni),
Salix capensis, Rhus viminalis (Karreebaum), Zizyphus mucronatus (Büffel-
X. Kapilora. 581
dorn : der letztere verliert periodisch seine Belaubiing [Burchell a a 0
1. p. '317). ^ • • •
20. Die Behauptung, dass ein Gewächs nur an einem einzigen Standorte
vorkomme, ist nur mit Vorsicht zu wagen. So hat sich die Angabe
Bunbury's {Journal, p. 77), dass die schönste Kap-Orchidee [Bisa grandißora)
einem kleinen Sumpfe am östlichen Ende des Tafelberg - Gipfels
eigenthümlich sei, nicht bestätigt: Drege sammelte sie auch am Winterhoeksberge
und am Dutoitskloof (E. Meyer a. a. 0. S. 77. 82). Allein
zuverlässiger sind solche Beobachtungen an Holzgewächsen, die so leicht
wieder zu erkennen sind, wie die von Lichtenstein erwähnten Proteaceen.
21. Meine-Schätzung der bis jetzt aus der Kapüora bekanntgewordenen
Gefässpflanzen beruht auf der Anzahl der in Harvey's und Sonder's
Flora [Flora capensis, Vol. III) aufgeführten Synanthereen (nach Abzug
der Arten aus Natal und den Gegenden jenseits des Gariep gegen 1250
Arten). Nun machen diese nach E. Meyer's Berechnung der Drege'schen
Sammlung (a. a. 0. S. 17) etwa 17 Procent der Gesammtzahl aus, aus
welchem Verhältniss, dasselbe als einem Durchschnittswerth entsprechend
angenommen, sich die Zahl 8000 ergiebt. In Harvey's eigener Schätzung
der Familien (Note 12) war die Zahl der Synanthereen zu gering angenommen
(zu 1000), in Thunberg's Flora capensis ist ihre Verhältnisszahl
noch grösser, als bei E. Meyer (19-20 Procent: vergl. Grisebach, genera
et species Gentianearum, p. 63).
22. Behm (geogr. Jahrb. 1. S. 99 : 5920 g. Quadratmeilen).
23. Zu den grössten Gattungen der Kapflora gehören: Frica (400)
Mesemhryanthemum (290), Pelargonium [m),Senecio (160), Aspalathu's
(148), Helichryswn Oxalis (105), Agathosma (100), Crassula (94)
Indtgofera (88 Arten): 10 Gattungen aus 8 verschiedenen Familien. Di(i
Artenzahl ist meist dem Werke von Harvey und Sonder entnommen (mit
Ausschluss der wenigen ausserhalb des Gebiets gefundenen Arten).
24. Wagner , die Lehre Darwin's und das Migrationsgesetz (Bericht
in Behm's Jahrb., 3. S. 175).
25. Die wichtigsten Beispiele von vikariirenden Arten der Kapflora
im Mittelmeergebiet wurden im ersten Bande (S. 372) erwähnt, namentlich
Othonna, Apteranthes, Pelargonium-, auch die orientalischen Arten von
Heiichrysum können dahin gezählt werden.
26. Von Myrtaceen ist nur Metrosideros angustifolia in der Kapkolonie
allgemein verbreitet: ausserdem bewohnen 3 Arten von Eugenia die östlichen
Provinzen. Von Goodeniaceen ist nur Scaevola Thunhergii daselbst
einheimisch.
27. Proteaceen zähle ich in Meissner's Monographie-(DC Prodr ) 245
vom Kap, gegen 680 aus Australien und nur 85 aus andern Ländern' Die
Orchideen des Kap schätzte Harvey auf 150 Arten.
28. Bunbury, der auch Buenos Ayres besucht hat, findet nur in
einigen Zwiebelgewächsen (Amaryllideen und Irideen) eine Aehnlichkeit
mit der Kapflora {Jotct ^n. p, 220),