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614 Quellenschriften und Erläuterungen.
Regenfall in Lima im J. 1869 = 12,6 Zoll (340 mm.^ wovon in den Monaten
Juni bis Oktober 62^™.,3; 69mm.^2; 63miii.. 59mm. 3. 54min. 8)
(pag. 18).
Regentage 141; kein Niederschlag in den Monaten Januar bis April
(pag. 18).
Mitteltemperatur nach vierjähr. Beob. 15o,4R. (pag. 10).
Temp, des wärmsten Monats im J. 1869 : Januar = 18 0,8 R.
,, kältesten ,, ,, ,, Juli = u 0^4 R. (pag. 9).
Auf der Hochebene von Bolivien beträgt die Jahrestemperatur zu
La Paz (11500 ') ungefähr 80 E. : aber da der Unterschied der Insolation
bei Tage und der nächtlichen Strahlung sehr bedeutend ist, so liegen die
beobachteten Temperaturextreme (180,4 und ~ 50,6) etw^ 230 aus einander
( Weddell, Voyage dans le nord de la Bolivie, p. 137).
8. Jameson, a botanical excursion on the Chimhorazo [Lond. Journ.
of Bot. 1845: Jahresb. f. 1845. S. 51): an der Westseite der westlichen
Kordillere von Ecuador bildet zwischen 12200 ' und 13100 ' Polylepis lanuginosa
den höchsten Gürtel von stammbildenden Holzpflanzen. In der
westlichen Sierra von Peru finden sich drei, jedoch nur selten vorkommende
Bäume bis 12670': nämlich Polylepis racemosa (Quinuarbaum),
Sambucas peruviana und Buddleja incana [Raimondy a. a. 0. p. 136).
9. De Candolle, géographie botanique, p. 812: Weddell bezweifelt
zwar die Spontaneität der Kartoffel, aber nur, weil er sie nicht selbst
angetroffen, wogegen Pavon und Andere dies ausdrücklich versicherten
(vergl. Hooker, Fl. antarct. p. 330).
10. M. W a g n e r , naturwissenschaftliche Reisen im tropischen Amerika,
S. 474.
11. Ka r s t en, Reiseskizzen aus Neu-Granada (Zeitschr. f. Erdkunde
1862. 13. S. 125).
12: Weddell, histoire naturelle desQuinquinas: Jahresb. f. 1849. S. 58.
13. Humboldt , Naturgemälde der Tropenländer, S. 36. 159. 73.
14. Phi l ippi , Reise durch die Wüste Atacama, S. 30. 47 und Tafel
12.;S. 59.
. 15. Die einzigen Baumarten auf der westlichen Sierra von Peru
(4000' —11500' sind Buddleja incana, Sambucus peruviana imä Polylepis
racemosa, von denen die beiden letztern bis 13500 ' ansteigen [Raimondy,
a. a. 0. p. 136) ; in der östlichen Sierra tritt zu diesen noch Prunus Capuli
(das. p. 142): an den Flussufern in beiden Landschaften Salix Humboldtiana;
in der Küstenregion (0'-4000') finden sich Algaroben [Prosopis],
Schinus, Campomanesia cornifolia (Parillo), Vasconcellea [Carica integrifolia
Raim.), Alnus acuminata] von Sträuchern werden als sociell Baccharis
Feuillei und Tessaria legitima erwähnt (das. p. 132). — Dass unter den
Sträuchern die Ericeen auf die feuchte Ostseite der peruanischen Anden
eingeschränkt sind, wird ebendaselbst angeführt, die alpinen Arten bestehen
aus Gauitheria 2 sp.. Befarla 1 sp. und Vaccinieen [Gaylussacia,
Macleania, Vaccinium 2 sp.) ; die îlôhen der Baumgrenzen bewohnen
XX. Flora der tropischen Anden Südamerikas. 615
2 Arten der Vacciniee Thibaudia (p. 144). - Von Bäumen der Cinchonenregion
werden fast nur Rubiaceen genannt [Cinchona, Buena, Lasionema,
Condaminea), sodann eine Proteacee [Rhopala peruviana : diezweite
Proteacee Oreocallis grandiflora ist strauchförmig), eine Palme [Oreodoxa
frigida), Farnbäume ; weiter abwärts erscheinen Cecropiapeltatd und Clusia
(p. 145).
16. Von arktisch-alpinen Gattungen aus der alpinen Region der südamerikanischen
Anden sind (nach WeddelVs Flora andina) bekannt geworden:
von Ämecxb 122 Arten, Gentiana BartsiaZi, Valeriana 29,
Erigeron 22, Ranunculus 18, Alchemilla 13, Plantugo 12. Von Astragahzs
führt Weddell 21 Arten an.
17. Vergl. Hylaea (2. S. 392).
18. Gr i sebach, die Wirksamkeit Humboldt's im Gebiete der
Pflanzengeographie, S. 14.
19. In der Breite des Sees von Titicaca fand Weddell am Ostabhang
der bolivischen Anden (in Yungas) die am höchsten ansteigenden Farnbäume
und Palmen in demselben Niveau von 6700' [Voyage dans le nord
de la Bolivie, p. 337).
20. M. W a g n e r , Reisen im tropischen Amerika, S. 548. 583.
21. Das Niveau der Regionen in den peruanisch-bolivischen Anden
beruht, wo nicht eine besondere Quelle angeführt wird, auf den Angaben
Tschudfs (Untersuchiingen über die Fauna peruana: Jahresb. f. 1844.
S. 79), welche unverändert in die Darstellung Raimondy's übergegangen
sind. Diese wahrscheinlich nur approximatischen Messungen beziehen sich
auf englisches Fussmass, welches hier, wie in allen übrigen Fällen, in
abgerundete Werthe nach Pariser Fuss verwandelt wurde.
22. P i s s i s (nach Behm's geogr. Jahrb. J. S. 266): diese Messung
der Schneegrenze bezieht sich auf den Sorata (Illampu), den höchsten
Gipfel der Anden (23280' unter I60 S. B.) ; am Sahama (21600' unter 200
S. B.) wurde die Schneegrenze von Pentland 17380' hoch gefunden
(das.).
23. Weddell, voyage dans le nord de la Bolivie, p. 321. 344.
24. Nach Munro's Bambuseae [Linnean Transactions, 26. p. 61).
25. Wed del I, Chlor is andina, 1. p. 113 ; Voyage dans le nord de la
Bolivie, p 321.
26. Mexikanisches Gebiet, S. 331.
27. Tschudi , Reisen durch Südamerika, 5. S. 369.
28. Poeppig, Reise in Chile, Peru und auf dem Amazonenstrom,
2. S. 7. 159.
29. lieber Salix Humholdtiana vergl. Hylaea, Note 2.
30. Tschudi , Reisen a. a. 0. 5. S. 53. 108. 191. 235: Berichtin
Behm's Jahrb. 3. S. 206.
31. Beispiele antarktischer Arten auf den tropischen Anden Südamerikas:
Drimys Winteri (Neu-Granada bis Feuerland, 100 n . B. — 54 0
S. B.) ; Gunnera chilensis (Venezuela bis Chonos-Archipel, 10 0 N, B. —