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596 Quellenschriften und Erläuterungen.
19. Gattungen, welche Kalifornien und dem Oregongebiet gemeinsam
sind: Papaveraceen: Eschscholtzia. Rosaceen: Nuttallia (Amygdaleenstrauch).
Synanthereen: Ericameria {Sträucher}, Layia, Labiaten:
Audibertia. Von den Gattungen, welche Kalifornien und den westlichen
Prairieen gemeinsam sind, wurden Beispiele im Abschnitt über die Prairieen
(Note 37) gegeben.
XY. Mexikanisches Gebiet.
1. Humholdty essai sur F état politique de la Nouvelle Espagne.
Deutsche Ausg. 1. S. 60. 63. 57 ; dessen Centraiasien, deutsche Ausg. 2.
S. 139. 172.
2. Niveau einiger Städte der mexikanischen Hochebene :
230 N. B. Zacatecas 7500 ' (Burkart, Eeisen in Mexiko, Th. 2).
22 0
; i Potosi 5600'( „ ).
210
191/20
Queretaro 6000' (Humboldt, Ansichten der Natur, 1. S. 349).
Mexiko 7000'( ,, , bestätigt durch die Co^mnission
scientißque de Mexique).
,, ,, Toluca 8200' (Burkart a. a. 0.)
190 ,, Puebla. 6800' [Commiss. seientif, deMexique : Peterm. Mitth.
14. S. 98).
3. Humboldt [Essai a. a. 0. 1. S. 39) schätzte den Umfang der Hochebene
auf 3/5 der ganzen Oberfläche des tropischen Mexikos, worunter
aber die südlichen Theile unseres Florengebiets (von Guatemala bis zum
Isthmus^ nicht einbegriffen sind.
4. Müller, Reisen in den Vereinigten Staaten und Mexiko (1.
S. 271): Orchideen und Tillandsien bedeckten die Bäume am Pik von
Orizaba noch bis zur Grenze der Nadelhölzer. Ueber die Agavenkultur
(1. S. 315) bemerkt der Eeisende, dass der Saft zwei bis fünf Monate
lang ausströmmt, nachdem der Blüthenschaft, der im achten oder zehnten
Jahre erscheint^ mit den obersten Blättern ausgeschnitten wurde.
5. Liebmann, Mexikos Bregner (Danske Videnskab. Selskabs
Skrifter, 5 : Jahresb. f. 1849. S. 54). Bei seinen Niveauangaben hat der
Verf. unterlassen zu bemerken, welcher Fussmassstab gemeint sei: ich
habe sie im Texte unverändert gelassen, weil sie, wenn man Pariser Fuss
annimmt, mit anderen Messungen hinlänglich übereinstimmen. Dem Pik
von Orizaba schreibt er eine Höhe von 17000', der Schneelinie desselben
15000' zu: die erstere wahrscheinlich zu hohe Angabe findet sich auch
bei Müller (s. u. Note 32), und die letztere entspricht der Beobachtung
Humboldts (Centraiasien, 2. S. 171), nach welcher dieser Vulkan bis zu
einem beträchtlich höheren Niveau schneefrei bleibt, als die Gipfel im
Inneren des Hochlandes.
XV. Mexikanisches Gebiet. 597
6. Lieb mann, Vegetation des Piks von Orizaba (Bot. Zeit. 1844 :
Jahresb. f. 1843. S. 59).
7. Liebmann, botanische Briefe aus Mexiko (ßegensb. Flora f.
1843: Jahresb. f. 1842. S. 427).
8. Martens u. Galeot t i , mexikanische Farne [Mévi, de Vacad,
de Bruxelles, 1842 : Jahresb. f. 1844. S. 72).
9. Hel ler, Mexiko, S. 18. 31.
10. Hel ler , Tabasko (Peterm. Mitth. 2. S. 404).
11. Hel ler , Eeisen in Mexiko, S. 216 (Jahresb. f. 1853. S. 25);
M üh 1 e np f 0r d t, Schilderung der Eepublik Méjico, 2. S. 5 : «von Anfang
Oktober bis Ende Februar stürzen« in Yucatan «die Tropenregen in Strömen
herab, aber der sandige und steinige Boden verschlingt die Nässe
schnell; vom Februar bis Oktober glänzt fast beständig ein heiterer Himmel
über der Halbinsel«.
12. Bell, remarks on the Mosquito territory [Journ. geogr. soc. 32,
p. 248): die Eegenzeit an der Mosquitoküste dauert vom Junius bis
zum März.
13. Froehelj seven years' travel in Central America, p. 127.
14. Dass die Flora von Panama sich an der Küste des karaibischen
Meeres bis Nicaragua erstrecke, schliesse ich aus der Vergleichung von
Fendler's Sammlung von Greytown.
15. In der Stadt Mexiko beträgt die mittlere Temperatur des Jahrs
120^7, die des Sommers des Winters loo (Dove, Temper.-Taf., S. 3).
16. Humboldt (a. a. 0.) nimmt als Temperaturgrenzen der drei mexikanischen
Kulturregionen folgende Werthe an:
Tj. caliente . 200—15 0;
,, templada . 15 0 — 130 ;
„ fria . . 130-90.
Hiemit stimmen die von Martens und Galeotti (a. a. 0.) adoptirten und
im Texte erwähnten Annahmen für den Abhang der Golfzone nahe überein.
Nach den Beobachtungen in Veracruz (20O) und Mexiko (I30 bei
7000' Höhe) würde die senkrechte Abnahme der Temperatur um einen
Wärmegrad vom Meeresufer bis zur Hochebene 1000' ergeben. Vergleicht
man die imtere Grenze der Nadelhölzer (s. u. im Text), so erhält man
950' bei der Elevation derselben unter dem Einflüsse des Plateaus, wenn
man für. frei liegende Berge der pacifischen Küste die normale Temperaturabnahme
um einen Wärmegrad auf 600' zu Grunde legt. Aehnliche
Ergebnisse erhielt SchlEgintweit in Indien (Berichte der bayerischen
Akad. f. 1845. S. 246]: in Dekkan 1220', in Ceylon 600'. Dass auch die
Kordillere der Golfzone noch unter dem Einñuss des Plateaus steht, geht
aus einer Beobachtung Liebmann's hervor, der bei einem freilich nur
zweiwöchentlichen Aufenthalte im Niveau von 10000' am Orizaba die
durchschnittliche Wärme zu 8 0,8 bestimmte, was einer senkrechten Abnahme
von 980' entsprechen würde (s. dessen Vegetation des Orizaba:
Note 6).