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264 XII. WíiJ(ÍR-<>bi()r, (ios W(í8Uiclum Kontinont;»
White MoiiiitfuiiH I'M" N. B.)'»).
Wal(lr(ii>-i{)ii-- 'IIOO'.
Eicliou — 800
Lauhliölzor luiiConiforoii 8 0 0 | !)50'.
NiuUilliiilzor (7»wm.v a / h a ii. h n l , s n > n e u ) l!)50--110()'
Alpiiio lio^-ion. '1100 5850 ' (Mo u n t WjiHliing-ton).
Allog-luuiys in I^ordcMi-oliiiii N. BJ if-j.
VVahlruA-ion - (i2()5'(Black M:()un(;iihis).
L a i i b l i ü l z o r (EicIiou mit R o h i n k i J i L ^ p k l a ) - ;!75()
NadollWilzor [ r i n m n U j r a ii. F m s m ) — (i2()5'.
Die All(,f>lu,,nys 8ind bin zu il,r(Mn Kainm i'asi i i h o r M bewnldot ,ind
tuir an ,hro,n Nordonde bieten die Wliito Mountains und oinig-e wenige
andere, ihnen l)enaehbarte Gipfel der alpinen Flora (nnen «pielnunn
(Iber dei- Hau,„grenze. Den untei^en Vegetationsgürtel der
White Mountains bilden die Laubliölzer, a,n Fuase des (Jebirga sind
I S versehiedene Arten derselben mit 1 Nadelhölzern gemischt (bis
b(»() Fuss). Aufwärts ninnnt die Mannigfaltigkeit d(ir Laubhölzer
ab, bei 2000 Fuss herrsel.en schon die Nadelhölzer, und die obere
Waidregion wird nur noch von zwei Tannen (/>. a l h a . u. / > a k , m m )
nebst beigemischten .Birken gebildet (i(J50—4 100 Fuss) As-.
Gray "i) hat die sämmtliehen alphien Gewächse der baumlosen Kegion
aulgezählt. Es sind nur Arten, unter denen 4 endemisch die
ilbrigeu arktisch sind. Obgleich der Raum der alpinen liegion, über
1 ' 00 Fuss umfassend, verglichen zum .Beispiel mit dem der Sudeten
gross genug sein würde, eine reichere Flora aufzunehmen, so scheint
doch durch die herrsclienden Luftströmungen die Verbindung mit der
arktischen Flora erschwert zu sein. Die Nordostwinde kommen aus
dem so dürftigen und abgeschlossenen Labrador, die nordwestlichen
aus der Hudsonsbai.
Das Niveau, wo der Wald in den White Mountains aufhört
steht mit den klimatischen Bedingungen der Baumvegetation Europa^
m Linklang. Zwischen Quebek und Boston f) ist hier eine ähnliche
Anordnung der Regionen, wie auf den Karpaten, zu erwarten, und
Ko linden wir die Baumgrenze auch zwischen denen der Sudeton und
Karpaten in der Mitte stehend.
In den Alleghanys selbst, dieser langgestreckten Reihe von
Mittelgebirgen, kann die Anordnung der Laub- und Nadelwälder
Nördliche Ii,()cky MoiintairiH. (lascadeiiliette. •iß 5
mil, der in den Alpen verglichen werden. Wenn auf den höchsten
(Jipfeln, den Black Mountains in Nordkarolina, die Baumgrenze noch
nicht erreicht wird (bei 62()5 Fuss), so entspricht dies den kliniatis(!
hen Bedingungen, die in dieser Breite denen des nördli(',hen Italiens
gleichen. Die herrschenden Bäume der Jjaubholzregion am Grandlalhe.
r sind Eichen, Kastanien, Tulpenbäume und Magnolien (C^.
( M u , C . m t m - u ' a m t , L i r i o d o n d r o n , M . F r a m - i ) , nur aus Tannen besteht
die Region der Nadelhölzer (/'. Fram-i u. wV/r«). ,ln dieser
wiederholt sich geuan der Charakter der dunklen, einsamen Wälder
am .Lorenzstrom, nur dass die Bäume auf den Alleghanys von Karo-
Una kleiner bleiben, als in den nördlichen Ebenen. Diese Aehnlichkeit
erstreckt sich nach Asa Gray auf die ganze Vegetation, auch
die Sträucher und Kräuter sind kanadisch, die Glimmerschieferblöcke
und die gefallenen Baumstämme mit Moosen und liicheneii dicht
überzogen. Das Unterholz der südlichen Alleghanys besteht aus
Rhodoreen, Vaccinien und einigen Rosaceen. Den höchsten Reiz
entfaltet die Region der Laubwälder. Die Feuc.htigkeit erfiUlt sie
im Mai und Juui mit dem prächtigsten Blüthenschmuck von Rliodoreensträuchern,
der anderswo nirgends in Nordamerika an Schönheit
übertrotren wird (die häufigsten sind R h o d o d e n d r o n c a t a w h i m s e mit hell
purpurnen Blumen, K a h m , l a t l f o l m rosa- und A z a U a c a l e n d u l a c e a
orangefarbig). Dazu kommt, dass zu den Eichen und Robinien sich
auch die schönsten Bäiinu! mit grossen, farbigen Blüthen gesellen,
drei Magnolien, der Tulpenbaum, die Catalpa.
Die Rocky Mountains und die Sierra Nevada mit der Cascadenkette
sind die einzigen Gebirgszilge Nordamerikas, welche sich über
die Sclineelinie erheben.
Rocky Mountains |5l " N. B.|").
Waldregion [ P i n i i i ^ a l b a ) — ( i l O O ' .
Alpine Region. (> 100—8100' (Sclnuielini»*).
C ä s c a d e n k e t t e [17>'N. B.j '^*).
Wa,ldregion — 5Ü00'.
Alpine Region, ntlOO' — Sclineelinie, deren Niveau unbeatinunt blieb.
Die Schneemassen der höheren Gipfel, welche auf beiden Ketten in
einigen Fällen die Höhe des Montblanc übertreffen'»], sind sehr
betlentend Wiewohl es daher an F(nichtigkeit und wasserreichen
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