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604 Qucllenscliriften und Erläuterungen.
M. Von don auf cine oinzifi^e Insol Wostindiens beschränkten Arten
lieterten: Cuba í)2í), Jamaika 275, Dominica 29, dio Bahamas 18, S. Vincent
12, Montserrat, Martinique und Grenada je 2 Arten, Guadeloupe,
S. Lucia, Antigua und Barbadoes j e eine Art (Verbreitung, S. 55).
35. Nach Behni's Jahrbuch (1. S. 115) beträgt das Areal von Westindien,
mit Ausscliluss von Trinidad und Tabago, und mit Berücksichtigung
der um ein Drittel zu hoch angesetzten Grösse von Jamaika (nach
Peterm. Mittheil. 16, S. 345) etwa 4200 g. Quadratmeilen. Cuba ist hier
zu 21i)0 Q.-M. angenommen, Jamaika auf 200 Q.-M. zu reduciren.
3(K ZU den grössten Gattungen der westindischen Flora gehören folgende
(Verbreitung, S. 63: die beigesetzte Ziffer bezieht sich auf die
endemischen Arten meines Katalogs, in diesem Falle mit Einschluss von
Trinidad): Ejndendrmn (37), Pleiirothallis , Croton w. lionddeMa
31), PUea, Psijchotria u. Eupatorium (je 30), Eugenia (29), Clidemia (24),
Phyllanthm u. Iponioea (je 23); typisch sind ferner Calyptranthea u. Calycofjonium
(je 13), Stenostommn u. Conradia (je 12), Exostemma u. Tupa (je
11), Pentaraphia (9).
37. Die Verhältnisszahl der dikotyledonischen Arten zu den Gattungen
ist (nach Ausschluss der Monotypen) bei den endemischen Arten
3,7 :1, bei den nicht endemischen 2,4:1 (das. S. 63).
38. Ein Beispiel klimatischer Analogieen mit nicht amerikanischen
Vegetationscentren ist Carpodiptera, die der Tiliaceengattung Bernja im
Monsungebiet am nächsten steht. Ausser den im Texte angeführten Beispielen
von Gattungen, die eine Mittelstellung zwischen natürlichen Familien
einnehmen, sind noch zu erwähnen : Limania, welche dieSamydeen
mit den Flacourtianeen verbindet, und Spathelia, die zu den Simarubeen
gestellt wird, aber auch der in Afrika und Asien einheimischen Terebinthaceengattung
Boswellia verwandt ist. Ferner ist Goetzea eine anomale
Solanee und nur zweifelhaft können Ilypelate mit den Sapindaceen, Peltostigma
mit den Rutaceen und Dacrijodes mit den Terebinthaceen vereinigt
werden.
39. Reihe der vorherrschenden Familien (jedoch mit Einschluss von
Trinidad: Verbreitung, S. 72) : Farne (8), Leguminosen (7—8), Orchideen
undEubiaceen (6 -7), Synanthereen (6), Euphorbiaceen und Gramineen
(4—5), Melastomaceen und Cyperaceen (3—4), Urticeen und Myrtaceen
(über 2), Solaneen und Convolvulaceen (2 Procent). Berücksichtigt man
nur die endemischen Arten, so ergiebt sich folgende Reihe: Rubiaceen
(8—9), Orchideen (8), Synanthereen (7—8), Euphorbiaceen (7), Melastomaceen
¡5), Myrtaceen (fast 4), Urticeen (über 3), Gramineen (fast 3),
Cyperaceen (2—3), Apocyneen und^Gesneriaceen (über 2), Farne (2 Procent)
.
XVir. Südamerikanisches Gebiet diesseits des Aequators. 605
XVTT. Südamerikanisclies Gebiet diesseits des Aequators.
1. In Cayenne (50 N, B.) herrschen das ganze Jahr östliche Winde,
die nur selten nach Nord- und Südost ausweiclien (Dove, klimatol. Beiträge,
1. S. 89). Dasselbe Verhältniss wird im Hafen Limon an der Nordostküste
von Costarica nachgewiesen (Frantzius, in Zeitschr. f. Erdkunde,
1868. 3. S. 312). Eine solche dauernd übereinstimmende Windesrichtung
scheint aber eine nordöstliche, gegen den Passat senkrechte Exposition
der Küste zu fordern: wenn diese, wie in Cartagena, nach Nordwesten
sich biegt, können die dem Zenithstande der Sonne folgenden Südwestwinde
des Binnenlandes das karaibische Meer selbst erreichen.
2. Tlumholdt, reMtion imtoriqiie, 1. p. 305.
3. Die kleine Kegenzeit (December bis Februar) geht zu (Jayeime
unmittelbar in die grosse (März bis Juni) über, und nur die Monate Juli
bis November haben weniger Niederschläge (Dove, a. a. ().).
4. S e emann [HooJcer, Journal of Botany. 2: Jaliresber. f. 1851.
S. 63).
5. Weddell, voyage dans le nord de la Bolivie, p. 51.
6. II il m ho Idt j relation historique, 2. p. 315.
7. Rich. Schomburgk (Botan. Zeitg. f. 1844. 1815: Jahresber.
f. 1844. S. 75).
8. K i t t l i t z , Vegetations-Ansichten, S. 6.
9. Martins, Plora brasiliensis, Landscliaftstafeln, z. B. Taf. 8. 9.
10. Eich. Schomburgk, Reisen in britisch Guiana, 3. S. 790
(Jahresb. f. 1848. S. 404).
11. Grisehach, Flora of the British West-Indian islands, p. 510.
12. Humboldt, relat. hist. 1. p. (>06. — 1. p. 437 und 2. p. 414.
1. p. 372 und 3. p. 571.
13. Seemann, Narrative of the Voyage of H. M. S. Herald^ 1,
p. 223 (Jahresb. f. 1853. S. 26).
14. H umb o l d t , Ansichten der Natur, 1. S. 150: relat. hist. 2.
p. 146. 160; 3. p. 4. 31.
15. K a p p l e r , sechs Jahre in Surinam, S. 73. 143; Expedition in's
Innere von Guiana (Peterm. Mitth. 8. S. 249).
10. Die Gesträuche der Savanen im Inneren von Guiana bestehen namentlich
aus Myrtaceen, Melastomaceen, Rubiaceen, Samydeen, Leguminosen
und Verbenaceen (Rieh. Schomburgk, Reisen a. a. 0.).
17. Ot t o (Berliner Gartenzeitung f. 1840: Jahresb. f. 1840. S. 460).
18. Nach Acosta findet sich die Schneelinie auf der Sierra Nevada
de S. Marta bei 14430', nach Codazzi auf der Sierra Nevada de Merida
bei 13970^ die Baumgrenze daselbst bei 8300' (Behm's geogr. Jahrb. 1.
S. 264).
19. Auf der Siila de Caracas steigen bis 6000' herab Gaiiltheria odorata
(Pejoa) und Befaria ledifolia, bis 4800' Vaccinium caracasanum und