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606 Quellenschriften und Erläutreuni>'en.
Gaylussacía bicxifolia, bis 4200' Tkihaudia pubescens (Humboldt a. a. O.
und De Candolle Prodromits, 7).
20. Ericeen der heissen Region sind in TrinidacT Sophoclesia apopMjsata^
auf Cuba Befaría cicbe^isis u. a.
21. Weddell, Mstoire des Quinquinas (Jahresb. f. 1849. S. 58).
22. Appun, Unter den Tropen,4. S. 158: die äussersten Niveaugrenzen
der Farnbäume liegen in Venezuela nach diesem Eeisenden zwischen
1500' und 8000'.
28. Dem cisäquatorialen Südamerika und den Antillen gemeinsam
und auf diese beiden Floren beschränkt sind 570 Arten nachgewiesen
(Grisebach. geogr. Verbr. der Pflanzen Westindiens, S. 80). Das Verzeiclmiss
der Flora des britischen Guiana bei Rieh. Schomburgk (Note 10)
enthält 3478 Gefässpflanzen.
24. Gr isebach, geogr. Verbr. der Pflanzen Westindiens, S. 43.
Es werden hier gegen 50 in Trinidad beobachtete Gattungen nachgewiesen,
die, dem Festlande angehörig, auf den westindischen Inseln nicht
vertreten sind.
25. Humboldt, relat. kist. 2. p. 417. 497. 496. 669.
26. M. Wa g n e r , Vegetationscharakter von Chiriqui (Sitzungsber.
der bayerischen Akad. f. 1866: Ber. in Behm's Jahrb. 2. S. 216).
27. Humboldt, relat. hist. 1. p. 602.
28. Rich. Schomburgk a. a. O. (Note 22). Das Verzeichniss der
Panama-Pflanzen bei Seemann {the Botany ofH. M. S, Herald. Part 3 :
Jahresb. f. 1853. S. 26) enthält nur gegen 1200, Humboldt's Sammlung
aus Venezuela {Kunth, nova genera: vergl. Grisebach, (/enera et species
GeMtianearuni, p. 36) weniger als 1000 Arten): diese Zusammenstellungen
sind daher zu unvollständig, um zu statistischen Vergleichungen benutzt
zu wei'den.
29. Das britische Guiana misst 4700 g. Quadratmeilen (Behm's Jahrb.
1. S. 119): das ganze Florengebiet schätze ich auf 33000 Quadratmeilen.
Werden 40 Procent als nicht endemische Arten ausgeschlossen und
•rechnet man die Zahl der in Venezuela und den übrigen Ländern, aber
nicht in Guiana beobachteteil Pflanzen ebenso hoch, so wird der Reichthum
an eigenthümliclien Pflanzen von denen in Mexiko wohl erheblich
übertrofiTen: ich scliätze die bisher beschriebenen nicht höher, als auf
3500 Arten.
30. Unter den endemischen Gattungen, von denen aber manche in
Brasilien und in den Thälern der Anden wahrscheinlich noch werden
nachgewiesen werden, finde ich die atmosphärischen Orchideen (11) am
zahlreichsten; dann folgen die Rubiaceen (7), die fast sämmtlich monotypischen
Malpighiaceen (6), die Leguminosen (5 : davon 2 Sophoreen und
3 Caesalpinieen, sämmtlich monotypiscli), die Urticeen (5), Synanthereen
(4), Melastomaceen (4); Podostemeen, Apocyneen und Bignoniaceen
(je 3), Euphorbiaceen (2). Die übrigen Familien enthalten nur einzelne
Gattungen. Durch ihren Bau ausgezeichnet sind die Sarraceniacee He-
XVIIL ilylaea. 607
liamphora und die anomale, den Myrtaceen verwandte Gattung Catostemma.
31. Reihe der vorherrschenden Familien von Gefässpflanzen im britischen
Guiana bei Schomburgk: Leguminosen (11), Farne (6—7), Orchideen
(6), Rubiaceen (5), Melastomaceen (4), Cyperaceen (3—4), Gramineen
(3), Synanthereen (3), Euphorbiaceen (2—3), Apocyneen, Malpighiaceen,
Myrtaceen und Piperaceen (2), Palmen (1—-2 Procente).
X Y I I I . Hylaea.
1. Der Amazonas wird in der Länge seines Thalwegs (750 g. Meilen
nach Martins' Reise in Brasilien, S. 1342) wohl vom Nil übertroffen,
schwerlich in der Grösse des Stromgebiets (J 50000 g. Quadratmeilen,
das,) und an Wassermasse bei Weitem nicht erreicht. Die durchschnittliche
Breite beträgt beinahe eine g. Meile (3—6 engl. Miles nach Wallace,
travels on the Amazofi, p. 137), die Tiefe oberhalb Obidos, halbwegs von
der Mündung zum Rio Negro, über 100 Fuss (15 bis 24 Klafter nach Martins
a. a. 0. S. 1355). Die Wassermasse schätzte Martius an diesem
Punkte auf 500000 Cubikfuss in der Sekunde, was nach Wallace (a. a.
0. p. 112) nur für den niedrigsten Wasserstand richtig sein soll: durch
die Anschwellung des Stroms steigere sich dieser Werth ausserordentlich
viel höher.
2. Die südamerikanische Weide [Salix Humboldtiana) ist namentlich
auf den inseln des Amazonas häufig (Martius, physiognomische Tafeln
zur Flora hrasiliensis, Taf. 11: Jahresb. f. 1842. S. 428).
3. Spruce, botanical mission on the A^nazon [Hooker, Journ. of
Botany, 3. p. 145: Jahresb. f. 1851, S. 69).
, 4. Bates, the naturalist on the river Amazon, p. 444.
5. Niveau des Thalwegs: Ega, etwa in gleichem Abstände vom atlantischen
und stillen Meere liegt nur 570'hoch (Martius a. a. 0. S. 1349),
Tabadnga an der Grenze von Brasilien und Peru 630' (das.); selbst das
Thal der Anden, in welchem der Amazonas aus dem See Llauricocha
(10 0 S. B.) entspringt, ist so tief eingeschnitten, dass Tomependa daselbst
nur 1160' hoch gefunden wurde (1^4 Toisen: Humboldt relat. hist. 3.
p. 208).
6. Bates, a. a. 0. p. 290. 251. 361. 326—330. 34. 214—218.
7. Dove, Verbreitung der Wärme. Isothermenkarte zu S. 25.
S. Wallace, travels on the Am.azon, p. 189. 433. 404. 418. 441. 437.
9. Bates, a. a. 0. p. 174. 301. 172. 39. 29. 37. 297. 125. 335. 216.
218. 162.^
10. Mar t ius, Reise in Brasilien, S. 894. 1101. 1259.
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