
Von den hier neu beschriebenen Arten sind mehrere von einem andern
Reisenden in Peru gesammelt worden und befinden sich gegenwärtig
im Museum in Berlin, aber auch in einem sehr unbefriedigenden
Zustande.
Ich habe die Tafeln nicht coloriren lassen, da ausgemalte Abbildungen
nur dann Werth haben, wenn die Färbung nach frischen Exemplaren
copirt wird.
O BM ACAOTSfOPTEMYCTI»
Familia PERCOIDEI.
1. Genus. P JL Ü G T E O ro S IA Cuy.
d. P. PICTUM Tscli.
D. 1 1 117. — A. 5 |9 . — V. 1 iS .,-- P. 20.
Verhältnis» der Höhe znr Länge 1 : 2 ,8 , der grössten Breite (in
der Nähe des Deckels) znr Höhe 1 : 3 , des Kopfes zum Körper 1 :2.
Das Profil ist vom Anfänge der Stirn nach der Schnauze schief abgestutzt.
Das Auge ist eben so hoch als breit, liegt in der Nähe der
Stirnkante und zweimal sein Durchmesser you der Unterkieferkante.
Das Maul ist bis in die Mitte des Auges gespalten. Die erste
Reihe der Oberkieferzähne besteht aus wenigen, aber starken Zähnen,
von denen die mittelsten vier besonders stark konisch und etwas nach
innen gebogen sind; im Unterkiefer sind die entsprechenden Zähne
ähnlich, etwas kleiner. Die übrigen Kieferzähne sind sammtartig, nach
der Mitte am dichtesten. Die Gaumenzähne stehen sammtartig auf
einer mittleren, vorderen, dreieckigen und zwei seitlichen, länglichen,
schmalen Platten. Eine Schleimhautfalte erstreckt sich zwischen den
Gaumen- und Rieferzähnen quer durch’s Maul und bildet eine, nach
vorn taschenförmige, Vertiefung.
Der oberste Dorn des Deckels ist spitzig und schwach nach oben
gerichtet; der mittelste etwas stumpfer und nach hinten und unten gerichtet;
der dritte steht nahe neben dem zweiten und hat die nämliche
Richtung, ist aber viel kleiner. Am Winkel des Vordeckels steht ein
dünner, breiter, nach vorn gerichteter Zahn* vor demselben ein längerer
und stärkerer. Die Zäkne des aufsteigenden Randes des Deckels
nach oben sind spitziger und deutlicher getrennt. Die knöchernen Fortsätze
auf dem äusseren Rande des ersten Kiemenbogens sind lang,