
zts
Euspiza gebildet; die Zehen sind hier fast noch stärker entwickelt;
die äussere länger als die innere. Die Flügel nnd der ansgerandete
Schwanz sind verhältnissmässig kürzer als bei Euspiza und die Schwung-
und Schwanzfedern mehr abgerundet und nicht zugespitzt, wie bei
Euspiza.« Cabanis.
1. PH. GAYII. Cab.
Haube, Nacken, Gesicht, Kehle und Hals leicht schiefergrau, an
der Stirn und rings nm die Schnabelwurzel schwärzlich; Vorder- nnd
Mittelrücken braungelb, ins Olivengrüne spielend; Hinterrücken nnd
Bürzel mehr gelb; Fittig- und Schwungfedern schwarz, am änssern
Fahnenbarte mehr oder weniger breit lichtgrau gesäumt; das nämliche
Verhältniss findet an den Schwanzfedern statt. Die Oberflugdecken
sind grünlich; die Brust yom Vorderbauche durch eine schmale, oliven-
grüne Binde getrennt. Der ganze Unterleib ist grünlichgelb, bei einzelnen
fast citrongelb; Steiss und Unterschwanzdecken weisslich.
Schnabel bläulichbraun, an der Spitze dunkler; Tarsen fleisch-
färben.G
anze Länge 5" 7,8'», Schnabel 6'", Flügel 3", Tarsen 11»'.*)
Verhältniss der Tarse zum Flügel 1 : 2,9.
2. PH. ATRICEPS. Cab.
Diese Species so wie die folgende wurde yon d’Orbigny in Peru
gefunden und dem Genus Emberiza einYerleibt. W ir haben diese Arten
nicht beobachtet und können daher nur auf die Yon d’Orbigny in
der Synopsis AYium 1. c. pag. 76. 8 angegebene Diagnose verweisen.
Die Emb. atriceps soll dem Phr. Gayii verwandt sein. Der Kopf und
Hals, die bei diesem lichtgrau sind, werden als tief schwarz angegeben;
der Rücken rothbraun. D’Orbigny gibt die Länge auf 17 Cen-
tim. an. Fundort bei Tacora.
*) Id Chile kömmt eine zweite, dieser sehr nahe verwandte, Species ver. Sie untewcheidet
sich durch die viel bedeutendere Grösse und durch die intensivere Färbung. Kopf, Nacken und
Hals sind schwärzlichgrau; der Rücken viel lebhafter als bei Ph. Gayii; die Halsbinde ist breiter,
der Unterleib lebhaft braun, nach hinten mehr gelblich. Ganze Länge 7 " 3 " ', Schnabel 7,5' ,
Tarse 1 2 '", Flügel 3 " 10 "'. ,
3. PH. UNICOLOR. Cab.
Nach d’Orbigny der Emb. guttata May. und Emb. griseo-cristata
Orb. verwandt; soll sich von der letzteren durch die nicht verlängerten
Haubenfedern und den ungefleckten Schwanz auszeichnen. Länge
13 Centim. Fundort Tacora.
4. PH. PLEREJUS. Tsch. Taf. XIX. Fig. 1.
Ph. supra e cinereo bruneseens striis longiludinalibus fuscis-, remigibus
rectricibusque nigricantibus, albo marginatis, cauda nigricante; subtus di-
lute griseusy gutture crissoque albis.
Der Kopf und der Oberkörper sind dunkelbraun, etwas ins Graue
übergehend; die einzelnen Federn sind in der Mitte dunkler als am
Rande. Die Flügel- und Schwanzfedern sind schwarzbraun, mit einem
sehr schmalen Saume am äussern Fahnenbarte, die Oberschwanzdecken
bläulichgrau; der Unterleib ist mattgrau, die Kehle und der Steiss
rein weiss.
Schnabel blaugrau; Unterkiefer weisslich; Tarsen braun; Iris
dunkelbraun.
Ganze Länge 8 " 9'", Schnabel 4,8»', Flügel 2» 10,8'», Tarse 9'».
Verhältniss der Tarse zum Flügel 1 :4 .
8. PH. RUSTICUS. Cab.
Der obere Theil des Körpers ist bläulichgrau; auf dem Scheitel
und Vorderrücken herrscht mehr die graue, auf dem Hinterrücken mehr
die blaue Färbung vor. Die Fittig-, Schwung- und Schwanzfedern
sind schwarzbraun, am äussern Fahnenbarte von der Rückenfarbe gesäumt.
Der Unterkörper ist hellgrau, am hellsten in der Mitte und
am Steiss. Die jungen Thiere und die Weibchen sind olivengrün,
auch scheint das Männchen gleich nach der Mauser ebenfalls diese Färbung
anzunehmen.
Schnabel braun, mit weisslichen Tomienrändern; Tarsen bläulich;
Nägel hellbraun.
Ganze Länge 4» 9'», Schnabel 6'», Tarse 9'». Verhältniss der
Tarse zum Flügel I : 3,3.
28*