
Ganze Länge 3 " 6 '", Schnabel 6"', Tarse 7,S";, Flügel 2 " 9'".
Verhältniss der Tarse zum Flügel 1 : 4,4.
3. C. CALLIPARJEA. (Mus. Berol. Cab.)
Der ganze Vogel ist lebhaft glänzendgrün, an Stirn, Angengegend,
Unterrüchen und den Schwanzdeckfedern etwas ins Bläuliche ziehend.
Flügel und Schwanz sind schwarz, mit breiten, grünen Rändern. Einige
Federn der Stirn, die Ohrgegend und der Bürzel sind hell bräunlichorange,
Kinn und Kehle schwarz, Mitte der Brust und des Bauches
bis zum After lebhaft blau.
Der Schnabel schwarz, gerader und zugespitzter als bei den meisten
Gattungsverwandten.
Ganze Länge 5 ", Schnabel 7'", Flügel 2 " 9 " ', Schwanz 2", Tarse
10'". Verhältniss der Tarse zum Flügel 1 : 4,3.
6. C. GYROLA. Cab.
Stirn, Haube und Gesicht sind lebhaft rothbraun, besonders um
die Ohrgegend. Ueber den Nacken verläuft eine goldgelbe Quer-
bindc. Der Rücken, die obern Flugdecken und der äussere Fahnenbart
der Flügel- und Schwanzfedern sind lebhaft grün mit Goldglanz. Die
Achseldecken sind goldgelb, der innere Fahnenbart der Fittig- und
Schwungfedern ist schwärzlich, an der Basalhälfte weiss gesäumt. Der
Bürzel und der ganze Unterleib sind hellblau, ins Grünliche übergehend,
besonders am Hinterbauche und den Weichen. Die nntern
Flugdecken sind grau.
Schnabel brann, am Unterkiefer weisslich; Tarsen hellbraun; Nägel
etwas dunkler; Iris schwarzbrann.
Ganze Länge 3" 6'", Schnabel 6'", Flügel 2 " 8'", Tarsen 6,3'".
Verhältniss der Tarse zum Flügel 1 :4,4.
7. C. CYANICOLLIS. Cab.
Kopf, Nacken und Kehle lebhaft hellblau; Rücken und Bauch
schwarz, letzterer an der Mittellinie, nach hinten und an den Weichen
dunkelblau. Fittig-, Schwung- und Schwanzfedern mit einem bläulichgrünen
Saume am äussern Fahnenbarte. Obere Flug- und Schwanzdecken
matt strohgelb oder bronzefarben, mit eigenthümlichem Metallglanze.
Schnabel schwarz; Füsse schwarzbraun; Iris dunkelbraun.
Ganze Länge 3", Flügel 2" 6,3'", Tarse 7'". Verhältniss der
Tarse zum Flügel I : 3,6.
8. C. PUNCTATA. Cab.
Der ganze Oberkörper ist grün, mit rundlichen, schwarzen Fleckchen,
die auf dem Kopfe kleiner sind und dichter stehen. Gesicht,
Stirn, Kehle und Brust sind heller, indem ein weisslichhlaucr Saum
das schwarze Centrum der Federn umgibt. Der Hinterbauch und die
untern Flugdecken sind fast ganz weiss, die Fittig- und Schwungfedern
schwarz, mit grünem Saume am äussern und weissem an der Basalhälfte
des innern Fahnenbartes. Die Schwanzfedern sind grünlichschwarz.
Schnabel schwarzgrau; Unterkiefer weisslich; Tarsen graubraun;
Iris kaffeebraun.
Ganze Länge 3 " 5 '" , Schnabel 4,3'", Flügel 2" 7'", Tarse 6,5'".
Verhältniss der Tarse zum Flügel I : 2,9.
Vorkommen. W ir haben alle die angeführten Arten dieses Genus
nur in der Waldregion des östlichen Peru getroffen. Sie leben dort
gesellig auf den höchsten, dichtbelaubten Bäumen, so dass sie gewöhnlich
einem Flintenschüsse unerreichbar sind. Die meisten dieser Species
kommen auch im westlichen Brasilien und in Bolivia vor. Eine (C.
yeni - Aglaia chilensis Vig.) soll sogar in Chile Vorkommen; doch ist
zu vermnthen, dass diese Vaterlandsangaben unrichtig sind.
49. Genus. T A lA lsB A g Lin.
I. T. SAYACA. Lin.
Eine leise, graubraune Färbung ist über den ganzen Körper ausgebreitet;
auf dem Rücken und dem Scheitel etwas dunkler als an der
Kehle und dem Bauche. Die Fittig- und Schwungfedern sind bläulich
auf dem äussern Fahnenbarte, am lebhaftesten an dessen Rande, schwärzlich
am innern Fahnenbarte, mit einem weissen Saume an dessen Basalhälfte.
Die Achseldecken und die kleinen obern Flugdecken sind grünlich
blaugrau, mit weisslichcr Spitze, besonders am äussern Fahnenbarte.
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