
Ganze Länge 5 “ 9'", Schnabel 10"', Tarse 11,5"', Flügel 2"
10,5'", Schwanz 2 " 1'". Verhältniss der Tarse zum Flügel 1 : 5,2.
Diese Species wurde zuerst yon d’Orbigny Voy. 1. c. pag. 188 beschrieben.
Unsere Exemplare weichen von dem von ihm beschriebenen
durch den dunkleren Kopf und die lebhafter rostrothe Stirn ah.
Vorkommen. Nur in der östlichen Waldregion bis 4 0 0 0 ' ü. M.,
wo sie in den niedrigen Gebüschen herumhüpft.
52. Genus. TSNACTOII® Pr. Max.
Prinz Maximilian zu Neuwied, der dieses Genus zuerst aufstellte,
betrachtet es als Uebergang zwischen Myiothera und Dendrocolaptes;
wir glauben es hier an seiner richtigem Stelle.
1. T. FUSCUS. Pr. Max.
Scheitel schwärzlich olixenbraun; Mantel und obere Schwanzdecken
mehr röthlichbraun, die obern Flugdecken etwas intensiver. Die
Fittig- und Schwungfedern sind graubraun oder schwärzlichbraun; die
Schwanzfedern dunkel schwarzgrau.
Gesicht und Kehle sind weisslichgrau, die Brust röthlichbraun, der
übrige Unterleib olivenbraun.
Schnabel schwarz; der Unterkiefer gelblichweiss, dessen Spitze
aber wie der Oberkiefer ist; Tarsen schwarzbraun; Nägel hellbraun;
Iris bräunlichgrau.
Ganze Länge 7" 6 '", Schnabel I " 2'", Schwanz 2 " 8 '", Tarse
10'", Flügel 5 " 7'". Verhältniss der Tarse zum Flügel I :4,7.
Vorkommen. W ir haben diese Species nur in den westlichen Gegenden
von Peru in dem sumpfigen, dichten Urwalde gefunden.
55. Genus. CIA€j11j9JS® Bechst.
1. C. LEUCOCEPHALUS. Tsch. Taf. XV. Fig. 1.
Der ganze Oberkopf bis in den Nacken ist weisslichgrau; da die
einzelnen Federn schwarzgrau mit einer weissen Spitze sind, so dass
die dunklere Farbe immer noch durchschimmert. Die Kehle und die
ganze untere Seite des Halses sind rein weiss. Vom Vereinigungswinkel
der beiden Kiefer geht eine schwarzgraue Binde durchs Auge
zur Ohrgegend und verliert sich daselbst in die Körperfarbung; sie
trennt den weisslichen Kopf von der weissen Kehle. Der Augenkreis
ist schwarz und am vordem Winkel am breitesten; in seinem hintern
Winkel ist ein kleines, weisses Fleckchen. Die erste Fittigfeder ist
sehr klein, die vierte die längste. Der ganze Körper ist dunkel schiefergrau,
die Bmst am hellsten, die öbern Schwanzdecken und der Unterleib
am dunkelsten. Die Fittigfedern sind schwarzbraun.
Schnabel ganz schwarz; Füsse bleifarben; Nägel hellbraun; Iris
schwärzlich.
Ganze Länge 6 " 5'", Schnabel 9'", Tarse 1" 1,5'", Flügel 5" 5'",
Schwanz 2 " .2'". Verhältniss der Tarse zum Flügel 1 : 5,1.
Vorkommen. W ir haben diesen Vogel zum erstenmale in der Provinz
Jauja in einem kleinen Gehirgsflusse 14,500' ü. M. gesehen. Er
hüpfte im Wasser von Stein zu Stein und flog von da auf das niedere
Gesträuch am Ufer und war fortwährend in Bewegung und so scheu,
dass wir ihn erst nach vieler vergeblicher Mühe erlegen konnten. Später
haben wir ihn in andern Bächen des Hochgebirges und auch in den
grossem Flüssen des Urwaldes gefunden. E r ist im Ganzen genommen
selten und wir haben in Allem nicht mehr als 7 Exemplare gesehen.
Die Indianer nennen ihn Yacupishu.
54. Genus. flaMAlLlLAMIA© Vieill.
1. G. FUSCA. Vieill.
Haube und Nacken sind aschgrau, die einzelnen Federn mit schwärzlichem
Saume und weisslichen Schäften; die Stirn gelblichbraun; Gesicht
und Wangen weisslichgelb. Der Rücken und die obern Schulterdecken
sind olivenbraun, alle Federn mit einem schwärzlichen Saume
und gelblichrothen Schäften. Die obern Schwanzdecken sind röthlich-
gelb, die obern Flugdecken röthlich olivenbraun, zuweilen zimmtbraun
gesprenkelt. Die Fittig- und Schwungfedern sind am äussern Fahnenbarte
rotsroth, am innern schwarzbraun, mit rostrothem Saume; Schwanzfedern
rostbraun.
Die Kehle ist schwärzlichbraun, mit röthlichbraunen Flecken, die
in der obern Brustgegend durch weisslichgelbe ersetzt werden. Brust
olivenbraun, schwärzlich und gelblich gesprenkelt. Bauch und Weichen