
braun, mit hellem, fast weisslichem Anfluge; Kinn schwach rostbraun;
Hals, Brust und Unterleib hellgrau; Steiss und untere Schwanzdechen
rein, weiss.
Schnabel und Füsse tief schwarzbraun. Iris hellbraun.
Ganze Länge 7", Schnabel 71|J///, Tarse 1", Flügel 4 ", Schwanz
2 " 4*/2//y. Verliältiiiss der Tarse zum Flügel 1 : 4.
3. PT. RUFIVERTEX. Cab.
YVir beschränken uns hier, die lateinische Diagnose, die d’Or-
bigny von diesem Vogel gibt, mitzutheilen :
Supra tota pallule cinereay magna verticali cristoeformi a vertice ad
nucham cinnamomea, uropygio nigrescente, superciliis a naribus albis, rc-
migibus fusco-nigris, tectricibus fuscis remigibusque secundariis cinereo
marginatis, cauda illiüsque tectricibus superis atris, extimo rectrice laterali$
pogonio externö albescente; subtus tota albescens, colli lateralibus cinereis.
Rostro gracili, elongato, compresso nigro apice curvato pedibus nigris ; tar-
sis gracilibus proelongis. Long. 18 Cm.
Lebensweise. Die Ptyonura leben fast ausschliesslich auf der Erde
an feuchten Stellen, besonders in der Nähe von Quellen und Bächen;
sie sind in beständiger Bewegung, hüpfen von einem Steine zum andern,
nicken bald mit dem Kopfe, bald mit dem Schwänze und suchen sich Insekten
und Würmer. Sie leben paarweise und scheinen sehr anhänglich
zu sein, denn sie rufen sich fortwährend. Die Pt. albifrons fanden wir
im Rio de Huaura, nördlich von Lima; die Pt. mentalis am Rio de Yana-
yacu, in der Waldregion. Die Pt. rufivertex haben wir selbst nicht in
Peru gefunden; sie wurde von d’Orbigny zurückgebracht.
24. Genus, ©UBlTMITESo i) Cab.
1. O. BREVICAUDA. Cab.
Der Oberkörper ist graulichbraun, der Kopf etwas dunkler; auf
dem Scheitel haben die Federn an der Basis eine hell citrongelbe Fär-
0 D Orbigny und Lafresnay, welche dieses Genus gründeten, haben es Muscigralla genannt.
So unangenehm es ist, die Zahl der Synonyme zu vermehren, so-wird dem regelwidrigen-Namengeben
doch hur durch strenge Befolgung der Linné’schen Gesetze Einhalt gethan. Diejenigen,
we che gegen dieselben sündigen, haben es sich allein zuzuschreihen, wenn ihre Namen nicht
berücksichtiget werden. C.
bung, welche durchscheint. Die obern Schwanzdecken sind rothbraun;
der Schwanz schwarz, an der Spitze rostroth gesäumt. Die Fittig- und
Schwungfedern und obern Flugdecken sind schwärzlichbraun, am äus-
sern Fahnenbarte schmal weisslich gesäumt, am innern mit einem breiten,
röthlichweisscn Saume. Augenkreis weiss; Ohrgegend gelblichweiss;
Kehle und Brust rein weiss; Bauch und untere Schwanzdecken schwach
gelblichweiss; untere Flugdecken schwach röthlichweiss.
Schnabel ganz schwarz; Füsse fleischfarben, so wie die halb nackten
Schienen; Nägel schwarzbraun; Iris dunkelbraun.
Ganze Länge 4 " 9'", Schnabel 8"', Schwanz 1" 2 ,5 '" Flügel
2" 5"'.
Vorhommen. An den Flüssen der Waldregion, wiewohl ziemlich
selten;, sie ist bis jetzt erst im mittlern und südlichen Peru gefunden
worden.
Fünfte Familie. LANIADjE.
Würger.
23. Genus. C lC L AM lIIS o Swains.
1. C. POLIOCEPHALA. Tsch.
Stirn und Augenbraunen sind röthlichbraun; Haube, Nacken und
Gesicht grau, letzteres etwas heller. Der Rücken und die obern
Schwanzdecken sind zeisiggrün; von eben der Farbe, nur etwas dunkler,
sind die Schwanzfedern und der äussere Fahnenbart der Flügelfedern;
der innere ist grau, mit blassgelbem Saume. Kehle nach vorn
zu weisslich, dann grünlichgelb, wie die Brust; Bauch weisslich grau;
untere Schwanzdecken und Weichen grünlichgrau; untere Flugdecken
strohgelb.
Schnabel bräunlich, mit einem rosafarbenen Anfluge; Unterschnabel
dunkelblau an der Basis, wreisslickblau nach der Spitze zu; Füsse rosafarben;
Nägel hellbraun; Iris braunröth.
Ganze Länge 6 " 4 ''', Schnabel 9 //y, Tarse 8 , 5 Verhältniss der
Tarse zum Flügel 1 : 4,5.
In Wiegmann’s Archiv 1845 Heft 3 haben wir gezeigt, wie bisher
unter dem Namen C. guyanensis zwei verschiedene Species verwechselt
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