
Siebente Familie. PHOENICOPTERIDF:.
Flamingos.
20. Genus. PH O E J$ I€® P T E H iJ§ e Lin.
1. PH. IGNIPALLIATUS. Is. Geoffr.
Der Ph. ignipalliatus ist sowohl langes den Ufern des stillen
Oceans und den Sümpfen der Küste, als auch an den Lagunas der
Hochebenen sehr häufig; er lebt in grossen Schaaren, zuweilen "von
200 Stück und noch mehr; dabei sind diese Vögel sehr scheu und
schon auf bedeutende'Fntfernung ergreifen sie die Flucht. Die Indianer
nennen sie »Parreonas«. Das Fleisch schmeckt gut, gerade wie das
von jungen Hasen.
SECHSTE ©IffiflIJMGo
JMatatoveSm Schwimmvögel.
W ir haben dieser Ordnung, deren Species sich durch einen sehr
weiten Verbreitungsbezirk auszeichnen, nur wenige neue Arten beizu-
fiigen.
Erste Familie. LARIDiF.
Möven.
1. Genus. STEHüHTAo Lin.
Die St. magnirostris Lichtenst. und die St. erythrorhynchos Pr.
Max. sind häufig längs der ganzen Meeresküste; die sehr schöne St.
Inca Less. ist hingegen auf wenige Löcalitäten beschränkt, an denen
sie jedoch in ziemlicher Menge gefunden wird. Eine derselben ist der
»Fronton«, eine kleine Insel südöstlich von der Insel San Lorenzo,
welche die Bai von Callao nach Süden begränzt. Zwei neue Species,
von denen die erstere auf den Hochebenen mit Larus serranus häufig
gesehen wird, die letztere aber an den Flüssen der Ostabdachnng der
Cordilleras und auch an der Meeresküste vorkömmt, werden hier genau
beschrieben.
4. ST. ACUTIROSTRIS. Tsch.
Stirn und Mitte der Haube rein weiss; obere Augengegend,
Hinterkopf und Nacken tief schwarz; Hals weiss; Rücken und Ober-
flugdeckcn sanft weisslichgrau, mit einer dunkelgrauen Achselbinde;
Fittig- und Schwungfedern am äussern Fahnenbarte aschgrau, nur die
erste schwärzlich, am innern neben dem weissen Schafte eine lange,
dunkelgraue Binde bis an die Spitze, Saum der Basalhälfte weiss. Bei
geöffneten Flügeln bildet der weisse Saum am äussern Fahnenbarte
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