
mandibulares, palatini et pterygoidei distincti, intermaxillares nulli. Pileus
regulariter scutatus. Truncus eompressiusculus. (Fitz.)
2. Genus. ZA IjIIOSjIIS Wagl.
Oculi parut, truncus subfusiformis. Caput parum distinctum. Pupilla
cirçularis. Squamae notaei magnitudine aequales.
Die Zacholus miliaris Fitz., die als Coluber miliaris schon von
Linné, als C. meleagris, amolates und perlatus yon Shaw beschrieben
wurde, vom Prinzen Maximilian einmal als Goluber dictyodes (Reise in
Brasilien), ein anderes Mal als C. Merremi (Beschreib.H y . VIII. Tab. I.
Fig. I) und Yon Wagler als Natrix chiamella (Spix. Serp. Bras. Tab.
XXVI. Fig. 2) aufgefiihrt wurde, hat Fitzinger dem Genus Zacholus
eingereiht und für dieselbe das Snbgenus Opheomorphus mit folgender
Diagnosis festgestellt: Caput oblongo-conicum; rostro medioeri. Scuta ga-
straei arcuuta.
Rostrum angustum, obtuso-rotundatum. Scuta lorea distincta. Scuta
antocularia solitaria. Scuta postoeularia duo. Scuta nasalia duo. ISares in
margine postico scuti nasalis anterioris sitae. Squamae notaei per séries
parum obliquas dispositae, laeves. Scuta uraei in duplici série disposita.
Rentes parvi, subrobusti; recurvi, acuti, numerosi, distantes, Serie
contigua; maxillares longitudine irreguläres, posticus longissimus; mandibulares,
palatini et pterygoidei longitudine aquales.
W ir haben diese Schlange häufig längs der peruanischen Küste,
vorzüglich in den Maisfeldern gefunden. Sie erreicht eine Länge von
2 bis 2,5 Fuss und misst höchstens 2,5 Zoll im dickesten Umfange.
5. Genus. L 9 0P9 9 3S Wagl.
Von den zwei Species dieser Gattung, die wir in Peru gefunden
haben , ist die eine schon von Linné als Coluber Regina ans Brasttien
beschrieben und von Schlegel zn seinem sehr viel umfassenden Genus
Coronella gezogen worden. Wagler gründete für sie Syst. Amph. p.
188 die Gattung Liophis, nachdem er diese Species in den Serpent.
Bras, von Spix Tab. XI. fig. 2 als Natrix semilineata beschrieben und
abgebildet hatte. Sowohl diese als die noch zu beschreibende neue
Species kommen in den Montanas des mittleren und nördlichen Peru
vor. Sie sind unschädlich, aber von den Indianern doch sehr ge-
furchtet.
2. L. T^ENIURUS Tsch. Taf. V.
L. supra einereo -fuscescens, maculis magnis subrotundis salurate fus-
cis versus corporis finem infasciam longitudinalem utrinque flava marginata,
confluentibus. Cauda vittis duabus latis nigris et alteris duabus angustis
flavis longitudmalibus. Subtus flavescens, fasciis alternantibus nigris trans-
versalibus. Cauda nigrescente.
Schnauzenschild ziemlich klein, nach oben abgerundet, Nasenlöcher
im hintern Winkel des viereckigen Nasenschildes; vordere Stirnschilder
fast rhombisch, halb so gross als die fast viereckigen hintern. Superciliarschilder
nach hinten erweitert, fast eben so gross als das ziemlich
schmale Wirbelschild, Hinterhauptschilder gross; sie nehmen
nach vorn die Spitze des Wirbelschildes auf und verschmälern sich
nach hinten divergirend. Die vordem und hintern Augenschilder sind
klein und unregelmässig, die Zügclschilder viereckig, das vordere et-
was grösser als das hintere.
Bauchschilder 1 8 2 , Schwanzschilder 57 (der Schwanz scheint
hei dem beschriebenen Individuum an der Spitze abgebrochen zu sein).
Kopf olivenbraun, über den Rücken verlaufen schwarzbraune flek-
kenartige Querbinden, die mit schmalen, weisslich grauen abwech-
seln; an der hintern Körperhälfte verschmelzen die dunkeln Flecken in
einfarbige lange Bänder, die bis an das Schwanzende reichen und von
zwei schmalen Weisslichen Binden eingefasst sind. Die erste helle
Binde am Halse macht auf dem Nacken einen spitzen Winkel nach
vorn. Die Grundfarbe des Unterleibes ist weisslich gelh mit einzelnen
Reihen schwärzlicher Schilder, die bald in ihrer ganzen Breitenausdehnung,
bald nur zur Hälfte dunkelgefarbt sind. Die ganze untere Seite
des Schwanzes ist schwarzgraü, in der Mitte ein wenig heller.
" : Ganze Länffe 2 ' ö "> länge des Kopfes 8 " ', Breite des Kopfes
Vorkommen. W ir haben diese Species nur in wenigen Exempla-
ren in der heissen Waldregion gefunden.