
5. Sect. G EO D Y T JE Fitz. 1845.
Fam. I. GASTROPHRYJSjE Fitz. 1843.
1. Gen. ANAXYRUS Tsch. Consp. Rept. 1. c. p. 170.
1. A. melancholicus Xsch. Consp. Rept. Nro. 76.
Zweite Ordnung. ICHTHYODEA.
1. Sect. ANURA Fitz.
Fam. I. COEC1LIJE Wagl. 1830.
1. Gen. COECILIA Wagl. (Lin.) Syst. Rept. 1830.
1. C. albivcntris Daud. Rist. Rept. Tom. VII. p. 422. tab. 92. lig. 1.
Coecilia albivcntris Merr. Tent. Syst. Amph. p. 167.
Ccecilia albivcntris Dum. Ribr. Erp. gen. Tom. VIII. p. 277.
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TESTiWHWÆTÆ. S c h U d h r ö te n .
Jede der drei grossen Ordnungen der Testudinata wird in Peru
nur durch ein Genus repräsentirt. "Von den Landschildkröten findet
sich die Gattung TESTUDO Lin. in zwei Species, nämlich T. Bojei
Fitz., zum Subgenus Chelonoidis Fitz, gehörend, und die T. Schweig-
geri Gray, vom Subgenus Geochelone Fitz. Die Erstere kömmt häufig
in den Montanas des nordöstlichen Peru vor, in den Provinzen May-
nas, Moyobamba, Ghachapoyas und Huanuco. Sie erreicht eine bedeutende
Grösse, aber doch nicht so beträchtlich als die T. Schweig-
geri, die nur in der Küstengegend des nördlichen Peru, in dem
Departamento de la Libertad gefunden wird. W ir haben ein Exemplar,
das über hundert Pfund schwer war, an Bord eines amerikanischen
Schiffes in Gallao gesehen. Es war auf den Galapagos-Inseln gefangen
worden. Ueber die Synonymik dieser beiden Species, die in der
Uebersicht ausführlich angegeben ist, haben wir zu bemerken, dass
Duméril und Bibron in der Erpétologie générale II. p. 99 die Testudo
Hercules Gray Syn. Rept. p. 9. 2 irriger Weise als identisch mit T.
Boj ei Fitz. (T. Garbonaria Spix. Dum. Bibr.j halten, dass T. Hercules
Gray als Synonym zu T. Schweiggeri Gray gezogen werden muss und
nur die Var. ß. von Gray’s T. Hercules mit der T. Bojei zusammen*
fällt.
Die peruanischen Flussschildkröten gehören zum Genus HYDRA-
SPIS Bell., also zu der Abtheilung der Rostrata Fitz. Zwei Arten,
H. traxaca Fitz, und II. expansa Fitz., zum Subgenus Podocnemis und
die dritte, II. Spixii Fitz., zum Subgenus Rhinemys. Alle drei Species
leben längs der Flüsse der heissen Urwälder des nördlichen Peru.
Die H. traxaca haben wir selbst nicht lebend beobachtet, aber einige