
Ganze Länge IO'', Länge des Kopfes 6% Breite des Kopfes 4,5%
Länge der vordem Extremitäten 10,5% der hintern 12% Länge des
Schwanzes 6y/.
Vorkommen. Die beiden Species von Scinken haben wir in der
Waldregion gefunden; es scheint, als ob diese Familie der ganzen sandigen
Küste fehle.
Dritte Ordnung. OPQ1DIA.
Schlangen.
Erste Section. SÂUROPHIDIÂ. Echsenschlangen.
Pelvis rudimentum distinctum. Tela nulla. Oculi distinctly aut verticales
aut subverticales.
Oculi vel sub cute latenteSy vel aperti. Os aut inferum aut apicale.
Foveae vultus nullae. Pileus irregulariter pholidotus aut scutatus vel scutellatus
aut squamatus. Sulcus gularis vel nullus vel distinctus aut imper-
fectus aut perfectus. Gastraeum aut squamatum vel subscutellatum aut sub-
scutatum. Cauda aut cylindrica vel subcylindrica aut conica aut subulata.
Pholidosis trunci caudaeque imbricata. (Fitzinger.)
Erste Familie. TYPHLOPHES.
1. Genus. TYPfflLOIPS® Schn.
Oculi verticales sub cute latentes. Os inferne.
Sulcus gularis nullus. Mandibula inextensilis. Dentes vel maxillares
vel mandibulares distinctif intermaxillares palatini et pterygoydei nulli.
Buccae planae. Pileus vel scutatus vel squamatus. Truncus cylindricus9
gracilis vel subgracilis aut torosusy teres. Gastraeum squamatum. Cauda
vel cylindrica vel subcylindrica. Calcaria ad anum nulla. (Fitzinger.)
1. T. TESSELATUM. Tsch.
T. supra squamis saturate fuscisy albcsccnte limb (dis ; subtus albidum
maculis rhomboidalibus parvis9 fuscis ; caudae apice candido.
Schnauzenschild gross, wird an den Seiten wenig von den Nasenschildern
überragt, in deren vordem untern Hälfte die kleinen, runden
Nasenlöcher liegen. Dem Nasenschilde folgen jederseits drei grössere,
längliche Schilder, zwischen denen auf der Mittellinie Meine, fest sechseckige
Schildchen liegen. Der Schwanzschild ist gross, herzförmig;
über den Schwanz verlaufen 17 — 18 Querreihen von Schuppen. Jede
Körperschuppe ist in der Mitte tief braun, nach den Seiten zu heller
und längs des ganzen Randes weiss eingefasst, dadurch entstehen
weissliche Längsreihen, die reihenförmig dunkelbraune, würfelförmige
Fleckchen einschliessen; am Unterleibe sind sie heller, am Halse und
an der Kehle verschwinden sie fast ganz, so dass hier die Färbung
glänzend gelblich weiss ist, In der Mitte des Rostralschildes sitzt ein
weissliches Fleckchen. Die Schnauze selbst ist dunkelbraun.
Ganze Länge 9 (— 10)", Länge des Kopfes 1,1"', Breite des
Kopfes 0,6'", Länge des Schwanzes 4,6'". Verhältniss des Schwanzes
zum Körper 1 : 24.
Diese Spccies, die nach der Beschreibung und auch bei einer ober-
flächlichen Vergleichung sehr mit dem Stenostoma Goudoti Dum. Bibr.
aus Columbien übereinstimmt, unterscheidet sich von demselben durch
den beinahe, um das Dreifache längeren Schwanz.
Vorkommen. Das erste Exemplar von T. tesselatnm Tsch. fanden
wir in Lima in einer Zuckerschaale; später wurden uns noch zwei
Exemplare gebracht, die unter einem Fussteppich gefunden wurden.
Im Freien haben wir dieses Thier nie gesehen.
Zweite Familie. CENTROPHES. Fitz.
Oculi aut verticales aut subverticales, aperti. Truncus vel subfusi-
formis vel fusiformis. Deutes intermaxillarcs nulli.
Os apicale. Sulcus gularis distinctus, perfectus. Mandibula valde ex-
tensilis. Deutes maxillares, mandibulares, palatini et pterygoidei distincti.
Buccae tumidae. Pileus vel scutatus vel scutellatus. Truncus vel torosus
vel subgracilis aut teretiusculus aut compressicusculus vel compressus.
Gastraeum subscutatum. Gauda subulata. Calcaria ad anum distincta.
(Fitzinger.)
2. Genus. 1BOA. Lin.
Von diesem Genus kömmt nur die Boa murina Lin. in Peru vor, und
zwar nur längs der grossem Flüsse der heissen TValdregion. Sie ist