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Schwanzfedern sind sehr intensiv rostroth; die Federn der Kehle sind
matter gelblich weiss, mit einem schwärzlichen Saume; nach der Brust
hin wird der Saum breiter und gegen den Rand mehr olivenbraun, so
dass nur noch der den Schaftstrich zunächst umgebende Theil schwärzlich
ist. Die Brust und der Bauch sind matt olivengrün, mit einzelnen
hellen Streifen; der Steiss und die untern Schwanzdechen sind etwas
dunkler.
Schnabel weisslichbraun, am Unterkiefer weisslichgelb; Tarsen
violetbraun; Nagel schwärzlich; Iris braun.
Ganze Länge 9", Schnabel 1" 4 ,5 //y, Flügel 4 ", Tarse 9 /y/,
Schwanz 5 " 10'". Verhältniss der Tarse zum Flügel 1 :5,3.
W ir haben diese Species zur Erinnerung unseres langen, eben so
mühevollen als gefährlichen Aufenthaltes auf dem Gebiete des Stammes
der Chunchos, D. Chunchotambo genannt.
2. D. VALIDUS. Tsch. Taf. XXI. Fig. 2.
D. supra ex olivaceo-fuscus striis albicantibus longitudinalibus et ma-
culis nigris ornatus, superciliis testaceis, crisso intense rufo; cauda ferrur
gineo-fusca. Subtus ochraceus striis transversalibus nigris notatus9 gula
testacea, pectore olivaceo plumis in medio stria longitudinali albicante9 lata,
utrinque anguste nigro notatis.
Die Federn des Kopfes sind dunkel olivenbraun, mit mehr oder
weniger breitem weisslichgelbem Schaftstriche, der von einem schwärzlichen
Saume eingefasst ist; das nämliche Verhältniss findet auch auf
dem Nacken und dem Vorderrücken statt, wo der Schaftstrich etwas
schmäler und die Färbung der Federn etwas dunkler ist. Auf dem
Hinterrücken bemerkt man undeutlich ausgeprägte schwarze Querbinden.
Der Bürzel und die Oberschwanzdecken sind sehr lebhaft rostroth. Die
Fittig- und Schwungfedern sind rothbraun, die erstem am äussern
Fahnenbarte ins Grünliche übergehend. Der Schwanz ist sehr dunkel
rothbraun. Die Kehle ist weisslichgelb, nach der Brust zu haben die
Federn einen breiten, hellen Schaftstrich, der von zwei schwarzen Linien
eingefasst ist, und einen olivenbraunen Saum. Die Brust und der
Bauch sind weisslichbraun, mit zahlreichen schmalen, schwarzen Querbinden;
die Weichen und der Steiss sind etwas dunkler.
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Schnabel hornfarben, an der Spitze und in der Mitte des Unterkiefers
weisslicb; Tarsen braun bleifarben; Nägel dunkelbraun ; Iris
hellbraun.
Ganze Länge ld " 6 '", Schnabel 1" 7,3"', Flügel 3", Tarse 12"',
Schwanz 4 " 10'". Verhältniss der Tarse zum Flügel 1 :3 .
Vorkommen. In den nämlichen Gegenden wie die Anabates.
Fünfzehnte Familie. TROCHILID^.
Colibris.
80. Genns. TlIWCMILUSo Lin.
1. TR. PIGM.EUS. Spix.
Die Haube ist braun; der Oberkörper bräunlich, mit ziemlich gelbem
Metallglanze. Die Fittig- und Schwungfedern sind einförmig
schwarzbraun; auf den Oberflugdecken ist ein schwacher violetter
Schiller. Die Schwanzfedern sind von der Färbung des Rückens, mit
weisser Spitze; bei den äussersten Paaren ist diese Spitze falb. Die
Angenbraunen sind weiss, die Ohrgegend schwärzlich. Die Kehle, die
Rrust und der ganze Unterleib sind lebhaft falb gefärbt.
Schnabel lebhaft schwarz, an der Rasis des Unterkiefers hellgelb;
Tarsen strohgelb; Dis dunkelbraun.
Ganze Länge 5 " 10'", Schnabel 12'", Flügel 1 " 7'", Tarse 2'",
Schwanz 1" 6'", Körper 1" 4'". Verhältniss der Tarse zum Flügel
1 : 8,3.
2. TR. APICALIS. Mus. Rerol.
Der Oberkörper ist glänzend dunkelgrün, auf dem Scheitel ins
Messinggelbe übergehend. Die Fittig- und Schwungfedern sind schwarzblau,
mit Stahlglanz. Die Oberschwanzdecken haben einen weissen
Saum an der Spitze und hinter demselben eine schwärzlichgrüne Rinde
in ihrem übrigen Verlaufe sind sie wie der Rücken gefärbt. Die
Schwanzfedern sind an ihrer Rasalhälfte blaugrün, nach der Spitze zu
schwarzblau; die beiden mittelsten sind länger und an der schmalen
Spitze ganz weiss. Die Kehlfedern haben einen gelblichbraunen Saum.
Rrust und Rauch sind grau; diese mit einem bräunlichen, jene mit
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