
V. Palluma Tsch. in Chile und Peru, V. Daudini Fitz, in den nämlichen
Kästengegenden Südamerika’s und U. umreum Wagl. im östlichen Südamerika,
Surinam, Guyana nnd Brasilien.
Vierte Familie. t //j.VOll/.CP HAICC. Tsch.
Squanue notlei per series transversales dispositie. Pholidosis notiei ho-
mogenea, appressa. Pliea lateralis ilistineta. Palpebrte eiliatie. Truneus
teres, sublongus. Cauda longiuseula.
Diese Familie, die bis jetzt erst durch ein bekanntes Genns, welches
wir in dem nordöstlichen Peru entdeckt haben, repräsentirt wird,
zeichnet sich vor allen andern durch die kammartig gezackten Augenlieder
ans.
7. Genus. C T IA O m iF B A i lV Ü . Tsch.
Dorsurn integrum. Aures apertte. Pori femorales nulli; anales di-
stincti. Pliea axillaris subdistincta. Cauda corporis longitudine.
Caput breve, crassum, trigonum-, scutello occipitali minimo, distincto.
Orbita: inermes. Porcce supereiliares simplices. Pholidosis palpebrarum
granulata. Nares apertte, tubidoste. Dentes palatini distincti. Gula eute
laxa, pliea transversa, simplici. Jugulum transversim plieatum, pliea in-
terrupta. Collum ad latera longitudinaliter plieatum. CervixIntegra. Cauda
laxa, Simplex. Palmie plantteque pentadactyUe. Digiti plantarum simplices.
Squamte notiei heves, abdominales lieves. Scutella pilei subtuberculosa.
i . CT. ADSPERSA. Tsch. Taf. I. Fig. 2.
Ct. supra grisea, spadiceo maculataj subtus albida.
Die Pholidosis des Kopfes besteht aus kleinen, runden Schuppen,
die besonders auf der obern Angenliederdecke sehr fein nnd dicht sind;
ein Hinterhauptschild lässt sich nur in der Form eines etwas grossem
länglichrunden Schüppchens erkennen. Die Nasenlöcher sind sehr gross,
wulstig und länglich viereckig und stehen weit nach hinten; von ihnen
aus läuft unter dem Auge durch eine sehr starke Maxillarfalte. Die
Augenlieder sind gross, besonders das untere, das auch breit und stark
gefranst ist. Das Ohr ist von rundlichen, nicht gezackten Schüppchen
umgeben. Die Pholidosis des Rückens ist gleichmässig; sie besteht
aus runden Schüppchen in Querreihen, die sich nicht decken, sondern
in Zwischenräumen kleine, punktförmige Schüppchen haben. Die Be-
schuppung des Rauches ist etwas grösser; die Querreihen mehr anliegend.
Die Pholidosis der Brust und des Afters ist von der des Unterleibes
nicht verschieden; die des Schwanzes ist etwas grösser. Schenkelporen
fehlen; Afterporen sind 6 — 8 vorhanden.
Die Grundfarbe des ganzen Oberkörpers ist schwarzgrau, aber mit
so vielen unregelmässigen, weisslichen Zeichnungen untermischt, dass
der ganze Kopf und Rücken marmorirt anssehen; der Schwanz ist
etwas heller. Auf der obern Seite der Extremitäten bemerkt man
einige, nicht ganz deutliche, dunkle Qnerbinden. Der ganze Unterkörper
ist hell gelblichweiss, am Unterkiefer mit einzelnen dunkleren
Nuancen.
Ganze Länge 8 " 6"', Länge des Kopfes 6,4“', Breite des Kopfes
4,8'", Länge der vordem Extremitäten 1" 4 '", der hintern 1" 7'", Länge
des Schwanzes 2 " 9'".
Vorkommen. TVir fanden diese Speeles in der Hacienda »Acaray«,
2 Leguas von Huacho, in der Küstenregion.
Dritte Ordnung. ASCALABOTES.
Geckone.
Erste Familie. PTYODACTYLI.
1. Genus. lüVa’LOäJACTSXäJS. Gray.
Dieses, von Gray aufgestellte, Genus, das durch die convexen
Zehenballen auffallend charakterisirt ist, wurde von Dumeril nnd Bibron
ohne Gmnd kassirt und mit Pkyllodactylus verschmolzen. Fitzinger
hat dasselbe 1. c. pag. 94 wieder in seine Rechte eingesetzt nnd demselben
drei Species eingereiht, nämlich: 1. D. Lessueurii Fitz. (Phyl-
lodactylus Lessueurii Dum. Bibr.), zum Snbgenus Paehyurus Fitz,
gehörend, 2. D. vittatus Gray, beide aus Neu-Guinea, und 3. D. gerrho-
pygus Wiegm. aus Peru; die beiden letzteren zum Snbgenus Diplodae-
tylus Gray gehörend. Der D. gerrhopygus wurde von Meyen von der
peruanischen Küste zurückgebracht und von Wiegmaun Nov. Act. Acad.