
8. TR. PETASOPHORUS. Prinz Max.
Haube, Nachen, Rüchen und Oberflugdechen sind glänzend grüngelb;
Reble und Ernst dunhel blaugrün geschuppt, mit lebhaftem Glanze;
Ohrgegend mit einigen erweiterten, abgerundeten, lebhaft violetten Federn;
Flügel graubraun; Schwanz blaugrün, die beiden mittelsten Federn
am hellsten, die übrigen, besonders nach der Spitze zu, dunhler;
Hinterbauch, Steiss und Unterschwanzdechen rein weiss.
Schnabel schwarz; Tarsen braungelb; Nägel schwarz.
Ganze Länge 8 ", Schnabel 10"', Tarse 3"'. Verhältniss der
Tarse zum Flügel 1 : 18.
9 TR. AMAZILIA. Less.
Kopf, Gesicht und Rüchen grün metallglänzend, die Oberflugdechen
etwas dunhler und matter. Die Fittig- und Schwungfedern
braun, mit schwachem Kupferglanze; Schwanzfedern lebhaft rostroth,
am äussern Fahnenbarte der beiden äussersten grünlich glänzend. Die
Federn der Kehle haben in der Mitte ein braunes Flechchen, das von
einem glänzend blaugrünen Kreise umgeben ist; der Saum ist weiss.
Brust, Bauch, Weichen, Steiss und Unterschwanzdechen sind rostroth.
Schnabel schwarz, an der Basis und in der Mitte des Unterhiefers
weisslich; Tarsen schwarz; Nägel braun; Iris dunhelbraun.
Ganze Länge 4 " , Schnabel 8 '", Tarse 1,5'", Schwanz 1 " 3"'.
Verhältniss der Tarse zum Flügel 1 : 20.
10. TR. AMETHYSTICOLLIS. Tsch.
Der Kopf und der ganze Oberhörpcr sind dunhelgrün metallglänzend.
Die Flügel braun, mit röthlichem, aber schwachem Kupferglanze.
Der Flügelbug bräunlichgelb. Die beiden mittelsten Schwanzfedern
sind dunhel sammtgrün, die übrigen blauschwarz. Das Kinn ist
schwarz, die Kehle und der Vorderhals von der lebhaftesten Amethystfarbe,
mit starhem Metallglanze, nach hinten von einer breiten, weiss-
lichen Binde begränzt. Die Mittellinie des Rauches ist gelblichweiss,
die Seiten und die YVeichen glänzendgrün.
Schnabel schwarz, an den Tomienrändern des Unterhiefers weiss?
Tarsen schwarzbraun.
Ganze Länge 4 " 3 '", Schnabel 9"', Flügel 2 " 7,5'", Tarse 1,5'",
Schwanz 1" 8 '". Verhältniss der Tarse zum Flügel 1 : 21.
Diese Species wurde zuerst von d’Orbigny Synops. 1. c. pag. 31 als
Orthorhynchus amethysticollis beschrieben. E r fand seine Exemplare
in Bolivia. Die von uns aus Peru zurüchgebrachten sind grösser und
an der Brust und auf der Mittellinie des Bauches weisslich, während
die bolivianischen ochergelb sind. Es sind dies wahrscheinlich nur
Altersverschiedenheiten.
11. TR. PILEOPYGUS. Mus. Berol.
Der Oberhörper ist glänzend goldgrün, auf der Stirn etwas matter,
hingegen an den Weichen und den Unterflugdechen viel intensiver.
Die Fittig- und Schwungfedern sind schwärzlichbraun, mit violettem
Glanze. Die Schwanzfedern sind gleich lang, ziemlich breit und tief
glänzendblau. Die Kehle ist smaragdgrün, nach der Brust zu etwas
matter. Der Bauch ist matt weisslichgrau. Die Unterschwanzdechen
haben vor der grauen Spitze eine grün glänzende Binde.
Schnabel ziemlich hurz, gerade und ganz schwarz; Tarsen dunhel
schwarzbraun.
Ganze Länge 3 " 1,5'", Schnabel 7,5'", Schwanz 11,5'", T arse i'".
Verhältniss der Tarse zum Flügel 1 : 22.
Diese Species unterscheidet sich von Orthorhynchus smaragdini-
collis Orb. Voy. Ois. tab. 59. fig. 2 , mit der sie am nächsten verwandt
ist, durch die geringere Grösse, den grauen Unterleib, den tiefblauen
Schwanz, der bei jener Art oben goldgrün, unten violet purpurfarben
ist.
12. TR. CHIONOGASTER. Tsch. Taf. XXII. Fig. 2.
Tr. supra viridis, nitens, fronte splendore aureo; alis violaceo-nitidis,
cauda virescente albo- marginata; subtus albus, hypochondriis viridi-mi-
cantibus.
■ Der ganze Oberhörper und die Oberflugdechen sind grüngoldglänzend;
die Fittig- und Schwungfedern braun, mit schwach violettem